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Habe ich ein fotografisches Auge? Wenn ja, was bedeutet das eigentlich?

Verfasst von

Holger@swquadrat.de

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swquadrat

In der Vergangenheit haben Freunde immer mal wieder gesagt, dass ich eine Gabe hätte, nämlich ein fotografisches Auge. Ich fühlte mich geschmeichelt, ohne darauf weiter einzugehen.

Doch in den letzten Tagen habe ich mir vermehrt darüber Gedanken gemacht und habe einzelne Personen dazu befragt, was sie damit meinen? Grundlegend war deren Ansicht, dass ich Motive sehe, wo andere sie nicht sehen und daran vorbei gehen.

Ob man das jetzt ein fotografisches Auge nennen kann, weiß ich nicht. Was ich aber weiß, dass man diese Sichtweise lernen kann. Gerade in den Anfangsjahren meiner Fotografie, habe ich mehr „geknipst“ als fotografiert. Das daraus ein richtige Hobby werden sollte, daran habe ich da noch nicht dran gedacht. Doch im Laufe der Jahre habe ich mich dafür interessiert, was noch so möglich ist, gerade wenn ich Fotos von anderen Fotografen/Fotografinnen gesehen habe. Sie unterschieden sich dadurch, dass man länger bei dem jeweilige Foto verweilt ist und nicht gleich weiter gescrollt hat.

So begann mein Ehrgeiz zu versuchen, solche Fotos selbst zu machen, ohne das es eine Kopie eines anderen Fotografen gesehen wird. Es reicht dabei manchmal, einfach die Perspektive, den Blickwinkel zu verändern. Hier habe ich mal 2 Foto die zeigen, was ich damit meine.

Als erstes ist dieser Wasserhahn, der einsam und allein gegen den grauen Himmel mit angedeuteten Wolken steht. Hätte ich diesen aus meiner Augenhöhe fotografiert, würden diverse Dinge im Hintergrund zu sehen sein und das wollte ich nicht. Also etwas in die Knie gegangen und den Wasserhahn von schräg unten fotografiert. Fertig war das Foto.

Das zweite Foto zeigt eine Rettungsleiter an einem Lagerhaus. Als ich diese entdeckt habe, hatte ich sofort vor meinem inneren Auge das fertige Motiv und wusste wie ich das Foto gestalten will. War ganz einfach von unten nach oben und schon ist dieses Foto entstanden.

Ob ich nun ein fotografisches Auge besitze, mögen andere beurteilen. Ich weiß das es mir Spaß bereitet, Dinge aus anderen Perspektiven zu fotografieren.

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←Bibel und Fotografie: Matthäus 7, 24-29

Kommentare

2 Antworten zu „Habe ich ein fotografisches Auge? Wenn ja, was bedeutet das eigentlich?“

  1. Avatar von jan_mayen
    21. Februar 2026
    jan_mayen

    Das mit dem „Motive sehen“ passt!

    Antworten
  2. Avatar von Aurelia
    21. Februar 2026
    Aurelia

    Das Auge fürs Motiv, oder den sogenannten fotografischen Blick, kann man nicht lernen, dass hat man oder nicht. Was man lernen kann ist das Gestalten von einem Bild, dass es harmonisch und interessant wirkt.
    Dafür gibt es ja diese ganzen fotografischen Regeln 🙂 damit kann man dann durchaus ansprechende Bilder machen. Aber dieses Gefühl, den Instinkt und den Blick fürs Motiv einfach zu haben, ohne bewußt die Regeln der Bildgestaltung zu nutzen, das ist eine angeborene Gabe. Wie im übrigen die künstlerische Begabung sowieso. Ist zumindest meine Meinung. Kreativität lernt man nicht, die hat man oder eben nicht. Umso glücklicher kann man sich schätzen wenn man sie hat 👍
    Ich bin da echt dankbar für, damit gesegnet zu sein. Es macht so viel Freude zu gestalten, egal in welchem Bereich ich mich grad austobe.

    Antworten

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