Schlagwort: Fotografie

  • Pentax K-70 … das Moduswahlrad.

    Hallo Freunde des belichteten Sensord.

    Heute möchte ich euch mitnehmen auf das Moduswahlrad der Pentax K-70. Viele kennen die Einstellungen P, A, S, M. Bei Pentax liest sich das nun mal etwas anders und deswegen habe ich mal kurz aufgeschrieben, für was welche Abkürzung da steht.

    Jeder Modus bestimmt, welche Einstellungen automatisch von der Kamera übernommen werden und welche der Fotograf, die Fotografin dabei selbst festlegt.

    Auto – Vollautomatik

    Im Auto-Modus übernimmt die Kamera nahezu alle Einstellungen selbstständig. Sie erkennt die Aufnahmesituation automatisch und passt Belichtung, ISO, Fokus und weitere Funktionen entsprechend an.

    Dieser Modus eignet sich besonders:

    • für Einsteiger,
    • für schnelle Schnappschüsse,

    Der Fotograf kann sich vollständig auf das Motiv konzentrieren.

    P – Programmautomatik

    Im Programmmodus stellt die Kamera Blende und Verschlusszeit automatisch ein. Trotzdem bleiben einige weitere Einstellungen frei veränderbar, beispielsweise:

    • ISO,
    • Weißabgleich,
    • Belichtungskorrektur,
    • oder Autofokus-Einstellungen.

    Der P-Modus bietet eine gute Mischung aus Komfort und Kontrolle und eignet sich für den Alltag sowie für Fotografen, die bereits erste eigene Einstellungen vornehmen möchten.

    Sv – ISO-Priorität

    Der Sv-Modus ist eine besondere Funktion von Pentax. Hier legt der Fotograf den ISO-Wert selbst fest, während die Kamera automatisch Blende und Verschlusszeit anpasst.

    Der Modus eignet sich besonders:

    • bei wechselnden Lichtverhältnissen,
    • oder wenn die Bildqualität gezielt beeinflusst werden soll.

    Niedrige ISO-Werte sorgen für weniger Bildrauschen, hohe ISO-Werte ermöglichen Aufnahmen bei wenig Licht.

    Tv – Zeitvorwahl

    Im Tv-Modus wird die Verschlusszeit manuell eingestellt. Die Kamera berechnet dazu automatisch die passende Blende.

    Dieser Modus eignet sich besonders für Bewegungen:

    • kurze Verschlusszeiten frieren schnelle Bewegungen ein,
    • lange Verschlusszeiten erzeugen Bewegungsunschärfe.

    Typische Anwendungen sind Sportaufnahmen, Tiere oder fließendes Wasser.

    Av – Blendenvorwahl

    Im Av-Modus bestimmt der Fotograf die Blende, während die Kamera automatisch die passende Verschlusszeit auswählt.

    Dieser Modus wird genutzt, um die Tiefenschärfe gezielt zu steuern:

    • große Blendenöffnung → unscharfer Hintergrund,
    • kleine Blendenöffnung → große Schärfentiefe.

    Der Av-Modus eignet sich besonders für Portraits und Landschaftsaufnahmen.

    TAv – Zeit- und Blendenvorwahl

    Im TAv-Modus werden Verschlusszeit und Blende manuell eingestellt. Die Kamera übernimmt dafür automatisch die ISO-Anpassung.

    Dieser Modus ist praktisch:

    • bei wechselndem Licht,
    • bei Sportfotografie,
    • oder wenn bestimmte Werte für Zeit und Blende konstant bleiben sollen.

    Die Kamera sorgt automatisch für die passende Belichtung über die ISO-Einstellung.

    M – Manueller Modus

    Im manuellen Modus werden alle wichtigen Belichtungseinstellungen selbst vorgenommen:

    • Blende,
    • Verschlusszeit,
    • und ISO.

    Die Kamera unterstützt lediglich mit einer Belichtungsanzeige. Dieser Modus bietet die größte kreative Kontrolle und wird häufig genutzt:

    • bei Langzeitbelichtungen,
    • Nachtaufnahmen,
    • Studiofotografie,
    • oder schwierigen Lichtbedingungen.

    Mit diesen verschiedenen Modi bietet die Pentax K-70 sowohl Anfängern als auch erfahrenen Fotografen flexible Möglichkeiten für unterschiedliche Aufnahmesituationen. Ich persönlich schwanke immer zwischen M, TAv und Av rum, je nach Situation.

    Wie nutzt ihr euer Moduswahlrad?

  • Pentax K-70 … gekommen um zu bleiben (mit Fotos).

    Ich habe euch ja erzählt das ich mir eine Spiegelreflexkamera zugelegt habe, eine Pentax K-70. Nun habe ich sie mir heute Vormittag mal genauer angesehen und meine persönlichen Einstellungen vorgenommen. Dann bin ich los zum Seepark im Nachbarort. Dort hatte ich unterschiedliche Motive zur Auswahl und so konnte das 18-135mm seine Leistungsfähigkeit zeigen. Am Nachmittag habe ich jetzt die Fotos daheim bearbeitet und möchte sie euch zeigen. Was meint ihr dazu?

    Also ich bin sehr zufrieden mit der Ausbeute. Vielleicht kommt demnächst noch ein Tele dazu, also ein 70-300mm was umgerechnet an Kleinbild dann 105-450mm sind. Dann dürfte ich eigentlich mit diesen zwei Objektiven voll ausgestattet sein.

    Muss auch sagen, dass sich die Pentax einfach gut anfühlt in der Hand was für mich immer wichtig ist. Die Schalter und Drehräder sind da wo man sie auch gebrauchen kann, ohne aus Versehen irgendeinen zu drücken.

    Also wie es nun den Anschein hat, bleibt die K-70 bei mir und ich bin mit dem Gedanken eigentlich sehr zufrieden.

    Ja sicher, ich habe noch eine Olympus hier daheim. Die wird wohl nur noch rausgeholt um Makros zu machen, so mal der Gedanke. Denn da ist sie für mich ungeschlagen gut.

    Nun aber hier zu den Fotos die ich mit der Pentax heute Vormittag gemacht habe.

  • Wenn man es fotografisch auf die Spitze treibt …

    … und die Geschichte hinter diesem Foto.

    Hallo Freunde des belichteten Sensors.

    Heute geht es mal um ein schon älteres Foto von mir, was ich aus dem Archiv ans Tageslicht bringen möchte. Ich möchte euch Auf die Reise mitnehmen und die Entstehungsgeschichte näher bringen. Wie aus einer vermeintlichen,  unmöglichen Aufgabe, doch ein fotografisches Ergebnis entstehen konnte.

    Drehen wir also das Rad der Zeit einige Jahre zurück. Damals war ich mit einer Olympus OM-D E-M1 Mark I unterwegs. Wir hatten daheim schon einige schlechte Tage vom Wetter her, so dass ich nicht zum Fotografieren rauskam. So machte ich mir Gedanken, was ich wohl zu Hause für ein Bild aufnehmen kann. Irgendwann hatte ich die verrückte Idee, ein Stück Würfelzucker auf irgendeinen Gegenstand so zu platzieren, dass er hochkant stand. Soweit, so gut.

    Ich habe dann mehrere Haushaltsgegenstände genommen, war aber mit den Probeaufnahmen nie wirklich zufrieden.

    Dann kam mir eine Idee die ich fast wieder verworfen habe, aber zum Glück nicht. Gedanke war eine Heftzwecke (Reißnagel) so hinzulegen das er mit der Spitze nach oben liegt. Und genau auf diese Spitze wollte ich ein Stück Würfelzucker hochkant befestigen. So mal der Plan.

    Doch das Ganze gestaltete sich schwieriger als gedacht. Als ich versucht habe den Würfelzucker hochkant in die Spitze von der Heftwecke zu treiben, das dadurch eine kleine, fast unsichtbare Verbindung zwischen diese beiden. doch so unterschiedlichen Gegenstände entstehen konnte.

    Ergebnis, der Würfelzucker brach unter dem Druck auf die Spitze der Heftzwecke auseinander. Mehrere Versuche gestartet, alle mit dem gleichen Ergebnis. Der Würfelzucker war zu instabil für solche Aktionen.

    Dann kam mir die Idee im Würfelzucker vorsichtig ein kleines Loch zu bohren, aber auch das Vorhaben misslang. Auch mit langsamere Umdrehung und nur geringen Drucl, brach er auseinander und ich habe genügend Zuckerstücke dafür herangezogen, das könnt ihr mir glauben.

    Nun hatte ich also wie ich finde eine besondere Foto-Idee, scheiterte aber schon am Aufbau. Also legt ich diese Idee erst einmal einige Tage an die Seite, wobei ich mir natürlich weiter Gedanken machte, wie ich das Problem lösen konnte. Irgendwann hatte ich die zündende Idee den Würfelzucker an der Spitze der Heftzwecke anzukleben.

    Idee gut, doch auch das war nicht so leicht wie es geschrieben steht. Es brauchte mehrere Anläufe bis ein kleiner Tropfen Sekundkleber, die richtige Position zwischen Würfelzucker und Heftzweck einnahm.  Aber das Ganze Gebilde war sehr fragil. Ich setzte es auf einen neutralen Untergrund und fing an zu fotografieren. Ich hatte schon vorher eine Lichtquelle links vom Bild positioniert, so das ich mir wirklich nur um das Fotografieren kümmern musste, was gut war. Denn schon nach dem 3. Foto, brach das System zusammen. Doch ich hatte meine Bilder, nur das zählte am Ende. Die beste der drei Aufnahmen könnt ihr nun hier sehen.

    Was habe ich aber am Ende daraus gelernt? Ich denke wenn man mal eine eher verrückte Idee für ein Foto hat, sollte man sich nicht von Fehlschlägen entmutigen lassen. Wenn es dann irgendwann klappt wird man mit einem perfekten Foto entschädigt, auch wenn die Betrachter/innen nie die Arbeit hinter so einem Foto sehen.

  • Ich teste eure Kamera: Samsung NX300

    Es geht weiter mit meiner Testreihe und persönlichen Erfahrungsberichten von Kameras, die ihr mir ausleiht.

    Ich habe die Samsung NX300 von einem Freund zum testen bekommen. Also kein Postweg, auch gut. Samsung selbst stellt schon länger keine Kameras mehr für den deutschen Markt her. Der Hersteller reagierte damit auf die sinkende Nachfrage. Die hier vorgestellte Samsung NX300 wurde 2013 veröffentlicht.

    Die Kamera wirkt auch heute noch modern und ist angenehm leicht, ohne billig zu erscheinen. In der Praxis lag sie gut in meiner Hand, auch bei längeren Fotosessions. Das Gehäuse ist gegen Staub und Feuchtigkeit abgedichtet, was zum Erscheinungsjahr noch nicht wirklich verbreitet war. Besonders praktisch finde ich das klappbare AMOLED-Display, das ich häufig für Aufnahmen aus ungewöhnlichen Winkeln genutzt habe. Das dieses mit nur 768.000 Bildpunkten auflöst merkt man spätestens, wenn die Sonne mal das Licht der Sonne auf das Display scheint.

    Im Alltagstest hat mich die Bildqualität überzeugt. Der gut 20 Megapixel APS-C-Sensor liefert scharfe Bilder mit natürlichen Farben und guter Detailwiedergabe. Bei Tageslicht entstehen wirklich schöne Aufnahmen, die kaum Nachbearbeitung benötigen. Auch bei höheren ISO-Werten bleibt das Rauschen noch im Rahmen, auch wenn bei sehr wenig Licht die Qualität sichtbar nachlässt. Die Kamera selbst hat dabei keinen internen Bildstabilisator, dieser ist nur in den dafür geeigneten Objektiven vorhanden.

    Klare Ansage, die Bilder werden im RAW- wie auch JPG-Format, oder kombiniert abgespeichert. Die Speicherkarte selbst, wird neben dem Akku auf der Unterseite eingeschoben, was ich bei dieser Bauart als Normal ansehe.

    Der Autofokus hat im Test meistens schnell und präzise gearbeitet. Gerade bei gutem Licht stellt die Kamera zügig scharf. In dunkleren Situationen habe ich jedoch gemerkt, dass sie gelegentlich etwas pumpt oder einen Moment länger braucht.

    Das Menü der Samsung NX300 ist übersichtlich aufgebaut, und das Touchdisplay reagiert zuverlässig. Viele Einstellungen lassen sich direkt antippen, was den Umgang sehr intuitiv macht. Auch Einsteiger dürften sich hier schnell zurechtfinden.

    Ein Feature, das ich im Test ausprobiert habe, ist die WLAN-Funktion. Bilder lassen sich direkt auf das Smartphone übertragen, was unterwegs sehr praktisch ist. Allerdings war die Verbindung nicht immer stabil – manchmal musste ich den Vorgang wiederholen.

    Anschlussseitige gibt es USB 2.0, WLAN Typ: b,g, Wi-F 4 n und einen HDMI-Ausgang vom Typ Micro (Typ D)

    Weniger begeistert war ich von der Akkulaufzeit. Im Test musste ich relativ schnell nachladen, besonders bei intensiver Nutzung mit WLAN und Display. Laut CIPA sollen 330 Bilder mit einer Akkuladung möglich sein, was ich nicht bestätigen kann. Mag aber auch am Alter vom Akku liegen.

    Auch die Auswahl an Objektiven ist im Vergleich zu anderen Systemen eher begrenzt, was die Erweiterbarkeit einschränkt.

    Was mir bei solchen Kameras immer fehlt ist der Sucher, denn 90% meiner eigenen Fotos werden durch den Sucher bestimmt.

    Mein Fazit: Die Samsung NX300 ist eine spiegellose Kamera mit guter Bildqualität, einfacher Bedienung und praktischen Features.

    Insgesamt kann ich sagen das diese Kamera durchaus ihren Charme hat, auch wenn sie beim Akku, Display und Systemumfang schwächelt.

    Hier nun die Fotos die ich mit dieser Kamera und dem 18-55mm Objektiv gemacht habe:

    Weitere Kameraberichte findet ihr hier:

    Nikon D7000

    Sony NX7

    Fujifilm X-T1

    Canon Powershot Pro1

    Canon Powershot A710

    Nikon Coolpix 995

    Fujifilm X-Pro1

    Sigma DP2 (nicht Merrill !)

    Canon EOS 600D

    Canon EOS 7D

    Nikon D3100

    Sony Alpha SLT-A68

  • Es wird keine monochrome Kamera werden.

    Hallo Freunde des belichteten Sensors.

    Da ich schon eine ganze Weile 90% meiner Fotos per Lightroom in Schwarz-Weiß umwandel, stand auch mal für einen kurzen Augenblick die Frage im Raum: Soll ich mir eine Kamera kaufen die gleich einen SW-Sensor hat.

    Davon gibt es nach meinem Wissen bis jetzt 4 Modelle:

    1. Leica Q2 monochrom

    2. Leica Q3 monochrom

    3. Ricoh GR IV monochrom

    4. Pentax K-3 Mark III monochrom

    Leica fällt gleich durch das Raster … zu teuer.

    Rico zu unflexibel wegen festverbautem Objektiv und fehlendem Sucher

    Pentax dagegen ist preislich relativ ok, ist dabei eine DSLR und keine spiegellose System-Kamera.

    Aber auch die wird es sicher nicht werden.

    Denn alle aufgeführten Kameras haben ein festverbautes Display hinten. Das ist für meine Art der Fotografie ein NoGo. Ich benutze das Dreh- und schwenkbare Display an meiner Olympus sehr häufig und würde das nicht missen wollen.

    Wenn ein Hersteller eine monochrome Kamera rausbringt, die wenigstens ein klappbares Display hat, würde ich die Lage vielleicht neu überdenken.

    So werde ich weiter meine Fotos in Lightroom bearbeiten, was mich aber auch nicht wirklich stört. Bildbearbeitung gehört für mich zur Bildentwicklung dazu.

    Wie seht ihr das mit den Kameras die einem monochromen Sensor haben?

  • Ich teste eure Kamera: Nikon D7000

    Als ich die Nikon D7000 zum ersten Mal in die Hand genommen habe, war ich positiv beeindruckt. Für eine damalige Einsteigerkamera fühlt sie sich robust und hochwertig an, was vor allem an der Kombination aus Magnesiumlegierung und der guten Verarbeitung liegt. Die Kamera trägt sich angenehm in meiner Hand an und vermittelt ein Gefühl von Zuverlässigkeit. Sowas gefällt mir schon mal gut.

    Klare Ansage, da mein Tennisarm nur langsam besser wird, war ich vorsichtig und habe diese digitale Spiegelreflexkamera, mit dem Tamron 18-270mm, per Schultergurt getragen. Wollte da kein Risiko eingehen. Denn diese Kombi wiegt nun mal gut 1,2kg.

    Nun aber zurück zur Kamera. Mit ihrem 16,2-Megapixel-APS-C-Sensor liefert die D7000 detailreiche Fotos. Besonders bei guten Lichtverhältnissen entstehen Bilder mit relativ natürlichen Farben und einen, für eine Einsteigerkamera, guten Dynamikumfang.

    Das Autofokussystem mit den 39 Messfelder ermöglichen eine relativ gute Fokussierung, was man natürlich nicht mit den modernen Kamera vergleichen kann. Wir reden hier immerhin von einer Kamera die im Oktober 2010 auf den Markt kam. Die Serienbildfunktion mit bis zu 6 Bildern pro Sekunde ist zwar nicht überragend, aber für meine Zwecke völlig ausreichend.

    Auch die Bedienung gefällt mir gut. Die Direktwahltasten erleichtern den Zugriff auf wichtige Einstellungen, ohne dass ich ständig ins Menü wechseln muss. Das spart Zeit und macht das Fotografieren insgesamt angenehmer. Das Menü selbst ist relativ übersichtlich strukturiert, so dass ich mich schnell zurechtgefunden habe.

    Kritisch sehe ich hingegen das 3,0″ TFT LCD Monitor mit 921.000 Bildpunkten. Es ist zwar relativ scharf und ausreichend groß, aber leider nicht Kipp- oder gar Schwenkbar, was für mich persönlich sehr wichtig ist. Gerade bei ungewöhnlichen Perspektiven hätte ich mir hier mehr Flexibilität gewünscht.

    Insgesamt war ich mit der Nikon D7000 aber zufrieden. Sie bietet eine gute Bildqualität, solide Leistung und eine gute Ergonomie. Für Anfänger im Hobbybereich Fotografie ist sie meiner Meinung nach immer noch eine gute Wahl.

    Ausserdem bekommt man diese Kamera, wie auch passende Nikon F Objektive, schon für einen schmalen Euro, wie bei mpb.com

    Hier noch einige Fotos die ich mit dieser Kamera in meinem Testbereich (Stadtpark Lahr) geschossen habe.

    Weitere Kameraberichte findet ihr hier:

    Sony NX7

    Fujifilm X-T1

    Canon Powershot Pro1

    Canon Powershot A710

    Nikon Coolpix 995

    Fujifilm X-Pro1

    Sigma DP2 (nicht Merrill !)

    Canon EOS 600D

    Canon EOS 7D

    Nikon D3100

    Sony Alpha SLT-A68

  • Bibel und Fotografie: Psalm 98, Verse 4-6

     „4. Jubelt dem HERRN zu, ihr Menschen auf der Erde! Preist ihn mit Liedern, singt und jubelt laut vor Freude!

    5. Lasst für ihn die Saiten der Harfe erklingen und erfreut den HERRN mit eurem Gesang!

    6. Trompeten und Hörner sollen für Gott, euren König, erschallen!„ 

    Bibelübersetzung: „Hoffnung für alle“

    Psalm 98, Verse 4–6 sprechen für mich von Freude, Dankbarkeit und dem offenen Ausdruck meines Glaubens. In diesen Versen werde ich eingeladen, meine Freude nicht still für mich zu behalten, sondern sie sichtbar und hörbar zu machen. Wenn dort steht, dass die ganze Erde dem Herrn zujubeln soll, verstehe ich das so, dass ich meine Dankbarkeit und meine Freude über Gottes Wirken mit meinem ganzen Herzen ausdrücken darf.

    Ich erkenne darin, dass Lob nicht nur aus stillen Gedanken besteht, sondern auch aus Musik, Gesang und gemeinsamer Freude. Die Erwähnung von Harfen, Trompeten und Hörnern zeigt mir, dass ich Gott mit allem loben kann, was mir zur Verfügung steht – mit meiner Stimme, meinen Talenten und meinem Leben. Für mich bedeutet das, dass mein Glaube lebendig sein darf und ich Freude daran haben kann, diese Beziehung zu Gott offen zu zeigen.

    Diese Verse erinnern mich daran, dass Lobpreis etwas Verbindendes ist. Ich bin nicht allein, sondern Teil einer größeren Gemeinschaft, die Gott ehrt. Das gibt mir das Gefühl, dass Freude und Dankbarkeit stärker werden, wenn ich sie teile. Psalm 98, Verse 4–6 lädt mich deshalb ein, mein Leben mit Freude, Hoffnung und Vertrauen zu gestalten und Gott bewusst für das Gute in meinem Leben zu danken.

  • Bibel und Fotografie, Lukas 12,27

    Lukas 12,27 „Seht euch an, wie die Lilien blühen! Sie mühen sich nicht ab und können weder spinnen noch weben. Ich sage euch, selbst König Salomo war in seiner ganzen Herrlichkeit nicht so prächtig gekleidet wie eine von ihnen.“

    Bibelübersetzung: Hoffnung für alle

    Wenn ich diesen Vers lese, merke ich, dass ich mich oft selbst unter Druck setze. Ich denke, ich muss ständig leisten, planen und alles kontrollieren, damit mein Leben „gut genug“ ist. Doch dieser Text erinnert mich daran, dass das Leben mehr ist als mein eigenes Tun.

    Die Lilien stehen für etwas, das einfach da ist und wächst, ohne sich Sorgen zu machen. Wenn ich das auf mich übertrage, heißt das: Ich darf darauf vertrauen, dass nicht alles von mir abhängt. Ich muss nicht perfekt sein oder alles allein schaffen.

    Gleichzeitig zeigt mir der Vers, dass mein Wert nicht davon kommt, wie viel ich leiste oder erreiche. So wie die Lilien schön sind, ohne etwas „zu tun“, habe auch ich einen Wert – einfach, weil ich da bin.

    Für mich bedeutet das konkret: Ich darf mir Pausen erlauben, ich muss nicht ständig funktionieren, und ich kann darauf vertrauen, dass sich manches auch ohne meinen ständigen Einsatz entwickelt.

    Der Vers lädt mich also ein, mehr Gelassenheit zu üben und Vertrauen zu haben – in Gott, ins Leben und darin, dass ich genug bin, so wie ich bin.

  • Meine Erfahrungen mit der digitalen Schwarzweißfotografie

    Digitale Schwarzweißfotografie hat für mich eine ganz eigene Faszination, die weit über das bloße „Entfernen von Farbe“ hinausgeht. Am Anfang war ich skeptisch: Warum sollte ich in einer Welt voller hochauflösender Farbsensoren bewusst auf Farbe verzichten? Doch genau diese Einschränkung hat meinen Blick geschärft.

    Meine ersten Versuche bestanden darin, einfach Farbfotos nachträglich in Schwarzweiß umzuwandeln. Das Ergebnis war oft flach und wenig aussagekräftig. Schnell wurde mir klar, dass gute Schwarzweißfotografie bereits beim Fotografieren beginnt. Ich fing an, stärker auf Kontraste, Lichtverhältnisse und Strukturen zu achten. Plötzlich wurden Schatten, Linien und Formen zu den eigentlichen Hauptdarstellern meiner Bilder.

    Besonders eindrucksvoll war für mich das Fotografieren bei hartem Licht. Während ich früher solche Bedingungen gemieden habe, nutze ich sie heute gezielt, um starke Kontraste zu erzeugen. Architektur, Straßenszenen oder auch Porträts gewinnen dadurch an Tiefe und Ausdruck. Auch Nebel oder Regen haben in Schwarzweiß eine ganz besondere Wirkung – sie verleihen Bildern eine spezielle Atmosphäre.

    Ein weiterer, wichtiger Lernprozess war die Nachbearbeitung. Digitale Werkzeuge bieten enorme Möglichkeiten, aber genau darin liegt auch die Gefahr. Anfangs habe ich Kontraste übertrieben oder Details „kaputtbearbeitet“. Mit der Zeit habe ich gelernt, subtiler zu arbeiten: gezielte Anpassungen von Helligkeit, Kontrast und lokalen Bereichen machen oft mehr aus als extreme Filter.

    Sicher es gibt zwischenzeitlich Digitalkameras die nur Schwarzweiß in RAW fotografieren können. Doch erstens sind diese Kameras eher hochpreisig und zum anderen will ich ja (noch) nicht komplett auf Schwarzweiss umsteigen.

    Was mich bis heute an der digitalen Schwarzweißfotografie begeistert, ist ihre Reduzierung auf das Wesentliche. Ohne die Ablenkung durch Farben entsteht eine stärkere, wie ich finde, emotionalere Wirkung. Bilder wirken oft ruhiger, manchmal dramatischer und häufig auch „ehrlicher“.

    Rückblickend hat mich die Beschäftigung mit Schwarzweißfotografie nicht nur technisch weitergebracht, sondern auch meinen allgemeinen fotografischen Blick verändert. Ich sehe Motive heute bewusster und frage mich öfter: Was macht dieses Bild eigentlich aus? Farbe – oder doch Licht und Form?

    Für mich ist Schwarzweiß daher kein Stilmittel mehr, das ich gelegentlich einsetze, sondern eine eigene Art zu sehen.

  • Tulpen, Schmerzen und jetzt noch ein depressiver Schub.

    Hallo Freunde des belichteten Sensors.

    Ich war Samstag mit meiner Frau im Stadtpark vom Nachbarort. Dort gibt es den „Tulpensonntag“ am kommenden Sonntag. Da wir nicht ins Menschengewühl wollten, sind wir gut eine Woche vorher dort gewesen. Sicher, es waren nicht alle Tulpen am Blühen, aber genügend, um unterschiedlichen Sorten zu fotografieren.

    Muss auch ehrlich sein, Tulpen gehören für mich nicht zu meinen Lieblingen, aber um Fotografisch einige Dinge auszuprobieren, waren sie gut genug dafür. Hier habt ihr einige Aufnahmen vom letzten Samstag.

    Nun kam natürlich das, was ich hätte verhindern können. Mein schmerzender Tennisarm fand diese Aktion überhaupt nicht gut und ließ mich das auch spüren. Da halfen dann auch Salbe, und Massage nicht viel. Selbst Schmerztabletten wirkten nur unwesentlich. Wie gesagt, ich hätte es nicht übertreiben, oder einfach mal die Kamera zu Hause lassen sollen. Ich bin also selbst schuld.

    Wofür ich aber nichts kann ist der depressive Schub, den ich heute bekommen habe. Wieder einmal ohne Vorwarnung. So wurde aus dem geplanten Spaziergang mit meiner Frau nichts. Ich bin so dankbar für meine verständnisvollen Ehefrau! So lag ich bis heute Mittag schon 2x für ca. 1Std. auf der Couch. Es geht mir etwas besser, nicht gut, aber besser und morgen ist ein neuer Tag.