Schlagwort: Photography

  • Meine Erfahrungen mit der digitalen Schwarzweißfotografie

    Digitale Schwarzweißfotografie hat für mich eine ganz eigene Faszination, die weit über das bloße „Entfernen von Farbe“ hinausgeht. Am Anfang war ich skeptisch: Warum sollte ich in einer Welt voller hochauflösender Farbsensoren bewusst auf Farbe verzichten? Doch genau diese Einschränkung hat meinen Blick geschärft.

    Meine ersten Versuche bestanden darin, einfach Farbfotos nachträglich in Schwarzweiß umzuwandeln. Das Ergebnis war oft flach und wenig aussagekräftig. Schnell wurde mir klar, dass gute Schwarzweißfotografie bereits beim Fotografieren beginnt. Ich fing an, stärker auf Kontraste, Lichtverhältnisse und Strukturen zu achten. Plötzlich wurden Schatten, Linien und Formen zu den eigentlichen Hauptdarstellern meiner Bilder.

    Besonders eindrucksvoll war für mich das Fotografieren bei hartem Licht. Während ich früher solche Bedingungen gemieden habe, nutze ich sie heute gezielt, um starke Kontraste zu erzeugen. Architektur, Straßenszenen oder auch Porträts gewinnen dadurch an Tiefe und Ausdruck. Auch Nebel oder Regen haben in Schwarzweiß eine ganz besondere Wirkung – sie verleihen Bildern eine spezielle Atmosphäre.

    Ein weiterer, wichtiger Lernprozess war die Nachbearbeitung. Digitale Werkzeuge bieten enorme Möglichkeiten, aber genau darin liegt auch die Gefahr. Anfangs habe ich Kontraste übertrieben oder Details „kaputtbearbeitet“. Mit der Zeit habe ich gelernt, subtiler zu arbeiten: gezielte Anpassungen von Helligkeit, Kontrast und lokalen Bereichen machen oft mehr aus als extreme Filter.

    Sicher es gibt zwischenzeitlich Digitalkameras die nur Schwarzweiß in RAW fotografieren können. Doch erstens sind diese Kameras eher hochpreisig und zum anderen will ich ja (noch) nicht komplett auf Schwarzweiss umsteigen.

    Was mich bis heute an der digitalen Schwarzweißfotografie begeistert, ist ihre Reduzierung auf das Wesentliche. Ohne die Ablenkung durch Farben entsteht eine stärkere, wie ich finde, emotionalere Wirkung. Bilder wirken oft ruhiger, manchmal dramatischer und häufig auch „ehrlicher“.

    Rückblickend hat mich die Beschäftigung mit Schwarzweißfotografie nicht nur technisch weitergebracht, sondern auch meinen allgemeinen fotografischen Blick verändert. Ich sehe Motive heute bewusster und frage mich öfter: Was macht dieses Bild eigentlich aus? Farbe – oder doch Licht und Form?

    Für mich ist Schwarzweiß daher kein Stilmittel mehr, das ich gelegentlich einsetze, sondern eine eigene Art zu sehen.

  • Tulpen, Schmerzen und jetzt noch ein depressiver Schub.

    Hallo Freunde des belichteten Sensors.

    Ich war Samstag mit meiner Frau im Stadtpark vom Nachbarort. Dort gibt es den „Tulpensonntag“ am kommenden Sonntag. Da wir nicht ins Menschengewühl wollten, sind wir gut eine Woche vorher dort gewesen. Sicher, es waren nicht alle Tulpen am Blühen, aber genügend, um unterschiedlichen Sorten zu fotografieren.

    Muss auch ehrlich sein, Tulpen gehören für mich nicht zu meinen Lieblingen, aber um Fotografisch einige Dinge auszuprobieren, waren sie gut genug dafür. Hier habt ihr einige Aufnahmen vom letzten Samstag.

    Nun kam natürlich das, was ich hätte verhindern können. Mein schmerzender Tennisarm fand diese Aktion überhaupt nicht gut und ließ mich das auch spüren. Da halfen dann auch Salbe, und Massage nicht viel. Selbst Schmerztabletten wirkten nur unwesentlich. Wie gesagt, ich hätte es nicht übertreiben, oder einfach mal die Kamera zu Hause lassen sollen. Ich bin also selbst schuld.

    Wofür ich aber nichts kann ist der depressive Schub, den ich heute bekommen habe. Wieder einmal ohne Vorwarnung. So wurde aus dem geplanten Spaziergang mit meiner Frau nichts. Ich bin so dankbar für meine verständnisvollen Ehefrau! So lag ich bis heute Mittag schon 2x für ca. 1Std. auf der Couch. Es geht mir etwas besser, nicht gut, aber besser und morgen ist ein neuer Tag.

  • Fotografieren unter Schmerzen, noch eine neue Webseite und die Suche nach einer passenden, „gesunden“ Maus.

    Hallo Freunde des belichteten Sensors.

    Seit über 2 Wochen habe ich starke Schmerzen im rechten Unterarm bis ins Handgelenk. War bei Doc der diagnostizierte einen so genannten „Tennisarm“. Salbe, warme Körnerkissen und Schmerzmittel. So meine Therapie. Heute nach über 2 Wochen das erste Mal etwas länger am Computer gearbeitet, was bis dahin unmöglich war. Keine Bildbearbeitung und selbst das Fotografieren ging nur unter starken Schmerzen. Die Schmerzen brachten mich dazu, dass ich nur noch still auf dem Schreibtischstuhl saß und versuchte eine Position zu finden, wo mein Arm erträglichere Schmerzen ausgesendet hat. Zusätzlich noch Dehn- und Streckübungen gemacht. Aber insgesamt half das überhaupt nichts. Jetzt, nach 2,5 Wochen der erste Nachmittag, wo ich etwas am Rechner machen konnte und diesen Beitrag schreiben kann.

    Seit dem 27. März gibt es eine weiteren Webseite von mir. Mit sw-fotos.de erfülle ich mir einen persönlichen Wunsch nach einer Portfolio-Seite, auf der ich meine Schwarz-Weiß-Fotos zeigen kann, und zwar nur die in Schwarz-Weiß! Sicher, Bilder gehören ausgedruckt und an die Wand. Doch die freien Wände in unserer Wohnung sind begrenzt. Ich tu mich schwer mit dem Gedanken neue Bilder hinzuhängen und die „alten“ Fotos mit Rahmen zu archivieren. So entstand der Wunsch nach einer eigenen Portfolio-Seite. Ich würde mich freuen, wenn ihr mal vorbeischaut und auch jeder Kommentar wird gelesen, versprochen!

    Im Zusammenhang mit dem Tennisarm habe ich von einem Freund eine vertikale Maus zum Ausprobieren bekommen. Eine Logitech MX Vertical. Anfangs etwas ungewohnt was sich aber innerhalb eines Tages legte. Kleiner Wermutstropfen, diese Maus ist für Menschen mit großen Händen konzipiert. So kommt es vor das ich die Rechts- und Linkstaste nicht beim ersten Mal richtig erwische.

    Fotos stammen von Amazon (Kein Affiliate-Link !)

    Nun habe ich mir die kleiner Version, die Logitech Lift bestellt, die nachher noch kommen soll. Da bin ich ja mal gespannt, wie gut ich mit der zurechtkomme.

    Fotos stammen von Amazon (Kein Affiliate-Link !)

    Vielleicht habt ihr noch einen Tipp, welche Maus mir da Unterstützung bieten kann für meinen Arm und auch für das Handgelenk. Lasst es mich wissen!

    Vorher habe ich lange eine Logitech MX Master 3S benutzt und war auch bis jetzt mehr als zufrieden. Denn was diese hat, was die beiden anderen nicht besitzen, ist ein weiteres Bedienungsrad, mit dem ich in ein Bild ganz einfach reinzoomen kann. Also das fehlt mir doch irgendwie. So konnte ich bei der Bildbearbeitung mit Lightroom einfach das Foto Vergrößerern. Klar kann man das auch anders regeln, aber so war es für mich persönlich sehr angenehm. Die Vergrößerung habe ich auch hier und da bei anderen Fotos im Internet genutzt.

    Fotos stammen von Amazon (Kein Affiliate-Link !)

    So, das war es erstmal von hier. Jetzt wieder Schonhaltung suchen und vorher den Arm einbalsamieren. Bis zum nächsten Mal, bleibt mir gewogen.

  • Ich teste eure Kamera: Ricoh GR III Street Edition

    Ich habe mich sehr gefreut, als mir das Angebot gemacht wurde, die Ricoh GR III Street Edition testen zu dürfen. Eine Kamera die 2019 erschienen ist und auch heute noch sehr beliebt ist.

    Ein großer Grund der Beliebtheit ist die Kompaktheit in Verbindung mit einem großen APSC-Sensor. Kompakt ist aber nicht gleich kompakt. Diese Kamera ist so klein, dass sie mehr oder weniger in jede Hosentasche passt. Keine Kameratasche oder Fotorucksack sind da noch nötig.

    Das festverbaute Objektiv hat eine Festbrennweite von 28mm (35mm äquivalent) und einer Lichtstärke von F2.8.

    Der APS-C Sensor löst mit gut 24 Megapixeln auf und ist auch stabilisierend gelagert.

    Das 3 Zoll Display hat eine Auflösung von 1.037.000 Pixeln ist Touchfähig und dazu entspiegelt und die Helligkeit wie auch die Farben sind einstellbar.

    Die Bedienung über das Moduswahlrad ist klassisch und ist mit drei frei konfigurierbaren Positionen (U1-U3) erweitert. Das Menü selbst ist relativ übersichtlich und selbsterklärend aufgebaut.

    So das war es mal ,von der technischen Seite hergesehen. Wer mehr darüber wissen möchte, den verweise ich auf das Datenblatt dieser Kamera.

    Klare Ansage diese Kamera ist klein, nicht nur kompakt, sondern klein, so dass ich sie ohne Probleme in meine Hosentasche stecken konnte.

    Für mich war diese, relativ bekannte Kamera auch eine Herausforderung, aber nicht wegen der Größe. Denn trotz dieser geringen Größe liegt sie trotzdem gut in der Hand. Was mir persönlich fehlte war ein digitaler Sucher und das man das Display nicht klappen, oder sogar drehen und schwenken kann. Mir ist bewusst, dass darauf verzichtet wurde, um die Kompaktheit beizubehalten.

    Manchmal wurde es „stressig“, wenn ich mal eine bodennahe Aufnahme machen wollte. Aber dafür wurde diese Kamera auch nicht gebaut. Ich denke sie eignet sich sehr gut für die Street Fotografie, wie es ja auch schon der Name vermuten lässt. Und man hat eine kompakte APS-C Kamera, die man überall dabei haben kann.

    Ich selbst mache nur extrem selten ein Street Foto und so wurde die Kamera von mir leicht zweckentfremdet. Aber darum geht es ja auch hier. Ich teste die Kameras so, wie ich sie nutzen würde.  Ab und zu fehlte mit ein kleiner Zoom, wenn ich nicht nahe genug an das Motiv rankam. Ansonsten lag der Zoom in meinen Füßen. Die Kamera hat auch einen relativ gute „Makro-Modus“, so dass ich auch schöne Nahaufnahmen machen konnte.

    Was ich fast vergessen hätte zu erzählen ist die Akku-Leistung. Da die Kamera eine geringe Baugröße von gerade mal 109 x 62 x 33mm besitzt, dürfte klar sein da der Akku auch nicht wirklich groß ist. Die Leistung beträgt dabei nur ca. 200 Fotos (nach CIPA-Standard) mit einer Akkuladung. Sollte man also sich für einen fotografischen Tagesausflug rüsten, sind hier Zusatzakkus empfehlenswert.

    Aber irgendwie macht sie ja Laune, man holt sie aus der Tasche und innerhalb von 0,8 Sekunden (laut Hersteller, nicht selbst gemessen) ist sie einsatzbereit. Auf dem Moduswahlrad war auf der U2-Stellung, ein geniales Schwarz-Weiß-Profil, was der Besitzer der Kamera aufgespielt hat. Dazu gibt es auch Anleitungen bei YouTube. Das hat mir sehr viel Freude bereitet hat, da ich bei diesen Fotos nur selten noch nacharbeiten musste.

    Hier ein paar Beispiele:

    Natürlich kann sie auch Farbfotos machen und ich finde persönlich, dass die Farben sehr natürlich wirken. Dazu habe ich euch auch ein paar Bilder mitgebracht:

    Abschließend kann ich sagen, wer eine kleine und kompakte ImmerdabeiKamera sucht, die dazu noch einen APS-C Sensor mit 24 Megapixeln besitzt, sollte sie sich vielleicht anschauen. Für den Bereich Streetfotografie ist sie absolut empfehlenswert.

    Für mich persönlich müsste ich auf zu viele Dinge verzichten, wie ich schon erklärt habe. Da wäre eine Sony Nex 7 eher meine Wahl. Ich habe dazu auch schon einen Test geschrieben, den ihr euch hier ansehen könnt.

    Die nächsten Testkameras warten schon auf ihren Einsatz und ich bin wieder gespannt, was ich mit diesen Kameras erleben darf. Für heute ist hier erst einmal Schluss. Geht raus, mit welcher Kamera auch immer und habt Spaß.

    Hier geht es zu weiteren Kameratests:

    Sony Nex 7

    Fujifilm X-T1

    Canon Powershot Pro1

    Canon Powershot A710

    Nikon Coolpix 995

    Fujifilm X-Pro1

    Sigma DP2 (nicht Merrill !)

    Canon EOS 600D

    Canon EOS 7D

    Nikon D3100

    Sony Alpha SLT-A68

  • Bibel und Fotografie: Johannes 8,12

    12 Jesus redete nun wieder zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern wird das Licht des Lebens haben.

    Elberfelder Übersetzung

    Ich habe immer wieder auch, oder gerade als gläubiger Christ Situationen, die mich dieses Licht nicht wirklich spüren lässt.

    „Licht des Lebens“, was heißt das eigentlich?
    Oder anders gefragt: Was heißt das für mich?

    Rein von der Bibel her ist Jesus als „Licht des Lebens“ auf die Welt gekommen, auf das alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben.

    Also das Leben nach dem Tod.

    Doch für mich persönlich hat dieses „Licht des Lebens“ nicht nur eine symbolischen Wert für meine Zukunft, sondern einen ganz praktischen, den ich in meinem Leben erfahren durfte und darf.

    Viele von euch wissen ja, dass ich teils schwere Depressionen habe. Ja, ein gläubiger Christ kann auch solche Krankheiten haben. Aber das ist eine andere Geschichte.

    Wenn ich mal wieder so richtig tief im schwarzen Loch der Depression sitze und kein positives Denken möglich ist …
    Dann, wenn keine Form der Freude mehr spürbar ist.
    DANN habe ich so ein komisches Gefühl.
    Das Gefühl, dass ich nicht alleine bin.
    Klingt komisch und „spirituell“, aber anders kann ich es nicht beschreiben.

    Irgendwo in der letzten Ecke von meinem dunklen Gehirn in dieser Zeit kann ich einen kleinen Raum sehen, dessen Tür weit offen steht.
    Ich kann nicht hinein sehen, sehe aber durch die Tür ein Licht, das von der Depression nicht erreicht werden kann. Egal, wie schlimm sie gerade ist.

    Dieser hell erleuchtete Raum gibt mir in dieser schlimmen Zeit Trost.


    Ich fühle, dass ich nicht alleine durch diese Zeit gehen muss.

    So empfinde ich das.


    DAS ist mein „Licht des Lebens“

  • Bibel und Fotografie: Markus 8,18-20

    18 Augen habt ihr und seht nicht? Und Ohren habt ihr und hört nicht? Und erinnert ihr euch nicht, 19 als ich die fünf Brote unter die Fünftausend brach, wie viele Handkörbe voll Brocken ihr aufgehoben habt? Sie sagen zu ihm: Zwölf. 20 Als ⟨ich⟩ die sieben unter die Viertausend ⟨brach⟩, wie viele Körbe voll Brocken habt ihr aufgehoben? Und sie sagen: Sieben.

    Aus der Elberfelder Bibel

    Jesus selbst muss seine Jünger an die Speisung der 4- und 5 tausend Menschen erinnern. Diese Jünger, die diese unmöglichen Wunder live erlebt haben, hatten es vergessen.

    Wie oft vergesse ich was ich Gutes erlebt habe mit Gott. Da wo er mir auch in dunklen Zeiten mir Trost und Hoffnung war. Wie schnell vergesse ich die Tage an denen es mir gut ging. Warum ist die Erinnerung an die guten Dinge die ich als Christ erlebt habe, so schnell vergessen? Warum wendet man sich oft nur an Gott, wenn etwas schief läuft? Meine Erinnerungen sollten praktische Hilfe sein, so dass ich auch heute, wo es mir nicht so gut geht, ich Gott loben darf. Klare Sache, einfach ist das nicht, da Gottes Gegenspieler solche Situationen ausnutzt, um uns von der Liebe Gottes zu trennen. Deswegen, bleibt wachsam!  

  • Bibel und Fotografie: Prediger 4, 4-8

    4 Auch das habe ich gesehen: Da plagen sich die Menschen und setzen alle ihre Fähigkeiten ein, um sich gegenseitig auszustechen. Auch das ist vergebliche Mühe und Jagd nach Wind. Letzten Endes kommt nichts dabei heraus. 5 Es heißt zwar: »Der Unbelehrbare legt seine Hände in den Schoß – und verhungert.« 6 Aber ich sage: Eine Handvoll Gelassenheit ist besser als beide Hände voll Mühe und Jagd nach Wind. 7 Ich habe noch etwas unter der Sonne gesehen, das ganz vergeblich ist: 8 Da lebt jemand ganz allein; er hat keinen Sohn und auch keinen Bruder. Trotzdem arbeitet er rastlos weiter und sein Besitz ist ihm nie groß genug. Für wen plage ich mich dann eigentlich und gönne mir selbst keine Freude? Auch das ist vergebliche Mühe, eine fruchtlose Beschäftigung! 

    So wird aufgezeigt das man nicht nur an die Arbeit denken, sondern sich auch mal zwischendurch eine Pause gönnen darf. Sich zu vergleichen mit anderen Menschen die vielleicht materiell mehr haben, bring einen nicht weiter. Man wird nur Neidisch und wird von diesem Gefühl innerlich aufgefressen.

  • Bibel und Fotografie: Psalm 113, 1-4

    1 Halleluja! Lobt, ihr Knechte des HERRN! Lobt den Namen des HERRN! 2 Gepriesen sei der Name des HERRN von nun an bis in Ewigkeit! 3 Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei gelobt der Name des HERRN! 4 Hoch über alle Nationen ist der HERR, über den Himmel seine Herrlichkeit.

    Aus der Bibelübersetzung Elberfelder Bibel

    Loben den Herrn kann man nie genug. Auch ich lobe ihn dafür das es mir so unverdient gut geht. Das er mich auch begleitet und führt, wenn die Depression mal wieder zuschlägt. Er ist immer an meiner Seite und dafür kann ich nicht genug ihn loben und danken.

  • Habe ich ein fotografisches Auge? Wenn ja, was bedeutet das eigentlich?

    In der Vergangenheit haben Freunde immer mal wieder gesagt, dass ich eine Gabe hätte, nämlich ein fotografisches Auge. Ich fühlte mich geschmeichelt, ohne darauf weiter einzugehen.

    Doch in den letzten Tagen habe ich mir vermehrt darüber Gedanken gemacht und habe einzelne Personen dazu befragt, was sie damit meinen? Grundlegend war deren Ansicht, dass ich Motive sehe, wo andere sie nicht sehen und daran vorbei gehen.

    Ob man das jetzt ein fotografisches Auge nennen kann, weiß ich nicht. Was ich aber weiß, dass man diese Sichtweise lernen kann. Gerade in den Anfangsjahren meiner Fotografie, habe ich mehr „geknipst“ als fotografiert. Das daraus ein richtige Hobby werden sollte, daran habe ich da noch nicht dran gedacht. Doch im Laufe der Jahre habe ich mich dafür interessiert, was noch so möglich ist, gerade wenn ich Fotos von anderen Fotografen/Fotografinnen gesehen habe. Sie unterschieden sich dadurch, dass man länger bei dem jeweilige Foto verweilt ist und nicht gleich weiter gescrollt hat.

    So begann mein Ehrgeiz zu versuchen, solche Fotos selbst zu machen, ohne das es eine Kopie eines anderen Fotografen gesehen wird. Es reicht dabei manchmal, einfach die Perspektive, den Blickwinkel zu verändern. Hier habe ich mal 2 Foto die zeigen, was ich damit meine.

    Als erstes ist dieser Wasserhahn, der einsam und allein gegen den grauen Himmel mit angedeuteten Wolken steht. Hätte ich diesen aus meiner Augenhöhe fotografiert, würden diverse Dinge im Hintergrund zu sehen sein und das wollte ich nicht. Also etwas in die Knie gegangen und den Wasserhahn von schräg unten fotografiert. Fertig war das Foto.

    Das zweite Foto zeigt eine Rettungsleiter an einem Lagerhaus. Als ich diese entdeckt habe, hatte ich sofort vor meinem inneren Auge das fertige Motiv und wusste wie ich das Foto gestalten will. War ganz einfach von unten nach oben und schon ist dieses Foto entstanden.

    Ob ich nun ein fotografisches Auge besitze, mögen andere beurteilen. Ich weiß das es mir Spaß bereitet, Dinge aus anderen Perspektiven zu fotografieren.

  • Bibel und Fotografie: Matthäus 7, 24-29

    24 »Wer nun auf das hört, was ich gesagt habe, und danach handelt, der ist klug. Man kann ihn mit einem Mann vergleichen, der sein Haus auf felsigen Grund baut. 25 Wenn ein Wolkenbruch niedergeht, das Hochwasser steigt und der Sturm am Haus rüttelt, wird es trotzdem nicht einstürzen, weil es auf Felsengrund gebaut ist. 26 Wer sich meine Worte nur anhört, aber nicht danach lebt, der ist so unvernünftig wie einer, der sein Haus auf Sand baut. 27 Denn wenn ein Wolkenbruch kommt, die Flüsse über ihre Ufer treten und der Sturm um das Haus tobt, wird es einstürzen; kein Stein wird auf dem anderen bleiben.« 

    28 Als Jesus dies alles gesagt hatte, waren die Zuhörer von seinen Worten tief beeindruckt. 29 Denn Jesus lehrte sie mit einer Vollmacht, die Gott ihm verliehen hatte – ganz anders als ihre Schriftgelehrten. 

    Aus der Bibelübersetzung „Hoffnung für alle.“

    Für mich wurde dieses Foto von Mont-Saint-Michel, welches auf dem gleichnamigen Felsen aufgebaut wurde und ich bei einer Motorradtour gemacht habe, ein passendes Beispielfoto für diese Bibelverse.