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  • Mein bestes Foto 2026 !

    Hallo Freunde des belichteten Sensors.

    Ja ich weiß, die Behauptung das dieses Foto, worüber wir heute reden, das Beste des Jahre 2026 sein sollte ist vielleicht etwas vorgegriffen. Immerhin haben wir erst Ende Mai. Da kann also noch viel geschehen.

    Aber dieses Foto ist nun mal für mich, das beste Foto im bisherigen Jahr. So könnte man es vielleicht besser beschreiben. Aber ich glaube ihr versteht mich.

    Als ich dieses Foto vor einigen Tagen gemacht habe, wusste ich noch nicht was daraus entstehen würde.

    Es zeigt einen Raum im Stadtpark Lahr, der gerne von Menschen, die heiraten wollen, gebucht werden kann. Ob jetzt nur für einen Sektempfang, oder auch eine standesamtliche Trauung vor Ort.

    Im Normalfall sind am nächsten Tag die Stühle und Tische wieder weggeräumt. Hatte also auch das quäntchen Glück, das man als Fotograf ab und zu hat.

    Doch bevor ich weiter texte, hier das Foto von dem ich rede:

    Dieses Foto hat so viele Dinge die ich mag. Da ist zum einen die räumliche Tiefe, die durch die Anordnung und Linienführung der Stühle bis in den Hintergrund führt. Durch die Fenster erscheint ein wenig die morgendliche Sonne, wodurch Licht und auch Schatten zu sehen sind. Das Ganze dann in Schwarz und Weiß, bringt dieses Foto auf ein höheres Level, was ich sonst nicht gewohnt bin.

    ZurZeit habe ich dieses Foto als Bildschirmhintergrund gewählt. Aber mir ist klar, dass ich das Foto ausdrucken lassen möchte, um es dann hier im Wohnzimmer an die Wand zu hängen. Aber da muss ich mir noch im klaren werden, welches Papier ich dafür nehmen sollte. Habt ihr vielleicht ein Tipp?

  • Monochrome Schönheiten in Schwarz und Weiß (Teil1)

    Hiermit starte ich eine kleine Serie in der ich euch meine besten Blütenfotos in Schwarzweiß zeigen. Ich will auch gar nicht näher drauf eingehen, wie und womit ich sie umgewandelt habe. Die Fotos sollen für sich alleine „sprechen“.

    Ich würde mich natürlich über ein Feedback freuen, z.B. welches Foto euch besonders gefallen hat und natürlich auch welches euch weniger gefiel. Bleibt aber bitte fair.

    So, nun aber los und viel Spass mit den ersten Fotos

  • Pentax K-70 … gekommen um zu bleiben (mit Fotos).

    Ich habe euch ja erzählt das ich mir eine Spiegelreflexkamera zugelegt habe, eine Pentax K-70. Nun habe ich sie mir heute Vormittag mal genauer angesehen und meine persönlichen Einstellungen vorgenommen. Dann bin ich los zum Seepark im Nachbarort. Dort hatte ich unterschiedliche Motive zur Auswahl und so konnte das 18-135mm seine Leistungsfähigkeit zeigen. Am Nachmittag habe ich jetzt die Fotos daheim bearbeitet und möchte sie euch zeigen. Was meint ihr dazu?

    Also ich bin sehr zufrieden mit der Ausbeute. Vielleicht kommt demnächst noch ein Tele dazu, also ein 70-300mm was umgerechnet an Kleinbild dann 105-450mm sind. Dann dürfte ich eigentlich mit diesen zwei Objektiven voll ausgestattet sein.

    Muss auch sagen, dass sich die Pentax einfach gut anfühlt in der Hand was für mich immer wichtig ist. Die Schalter und Drehräder sind da wo man sie auch gebrauchen kann, ohne aus Versehen irgendeinen zu drücken.

    Also wie es nun den Anschein hat, bleibt die K-70 bei mir und ich bin mit dem Gedanken eigentlich sehr zufrieden.

    Ja sicher, ich habe noch eine Olympus hier daheim. Die wird wohl nur noch rausgeholt um Makros zu machen, so mal der Gedanke. Denn da ist sie für mich ungeschlagen gut.

    Nun aber hier zu den Fotos die ich mit der Pentax heute Vormittag gemacht habe.

  • Wenn man es fotografisch auf die Spitze treibt …

    … und die Geschichte hinter diesem Foto.

    Hallo Freunde des belichteten Sensors.

    Heute geht es mal um ein schon älteres Foto von mir, was ich aus dem Archiv ans Tageslicht bringen möchte. Ich möchte euch Auf die Reise mitnehmen und die Entstehungsgeschichte näher bringen. Wie aus einer vermeintlichen,  unmöglichen Aufgabe, doch ein fotografisches Ergebnis entstehen konnte.

    Drehen wir also das Rad der Zeit einige Jahre zurück. Damals war ich mit einer Olympus OM-D E-M1 Mark I unterwegs. Wir hatten daheim schon einige schlechte Tage vom Wetter her, so dass ich nicht zum Fotografieren rauskam. So machte ich mir Gedanken, was ich wohl zu Hause für ein Bild aufnehmen kann. Irgendwann hatte ich die verrückte Idee, ein Stück Würfelzucker auf irgendeinen Gegenstand so zu platzieren, dass er hochkant stand. Soweit, so gut.

    Ich habe dann mehrere Haushaltsgegenstände genommen, war aber mit den Probeaufnahmen nie wirklich zufrieden.

    Dann kam mir eine Idee die ich fast wieder verworfen habe, aber zum Glück nicht. Gedanke war eine Heftzwecke (Reißnagel) so hinzulegen das er mit der Spitze nach oben liegt. Und genau auf diese Spitze wollte ich ein Stück Würfelzucker hochkant befestigen. So mal der Plan.

    Doch das Ganze gestaltete sich schwieriger als gedacht. Als ich versucht habe den Würfelzucker hochkant in die Spitze von der Heftwecke zu treiben, das dadurch eine kleine, fast unsichtbare Verbindung zwischen diese beiden. doch so unterschiedlichen Gegenstände entstehen konnte.

    Ergebnis, der Würfelzucker brach unter dem Druck auf die Spitze der Heftzwecke auseinander. Mehrere Versuche gestartet, alle mit dem gleichen Ergebnis. Der Würfelzucker war zu instabil für solche Aktionen.

    Dann kam mir die Idee im Würfelzucker vorsichtig ein kleines Loch zu bohren, aber auch das Vorhaben misslang. Auch mit langsamere Umdrehung und nur geringen Drucl, brach er auseinander und ich habe genügend Zuckerstücke dafür herangezogen, das könnt ihr mir glauben.

    Nun hatte ich also wie ich finde eine besondere Foto-Idee, scheiterte aber schon am Aufbau. Also legt ich diese Idee erst einmal einige Tage an die Seite, wobei ich mir natürlich weiter Gedanken machte, wie ich das Problem lösen konnte. Irgendwann hatte ich die zündende Idee den Würfelzucker an der Spitze der Heftzwecke anzukleben.

    Idee gut, doch auch das war nicht so leicht wie es geschrieben steht. Es brauchte mehrere Anläufe bis ein kleiner Tropfen Sekundkleber, die richtige Position zwischen Würfelzucker und Heftzweck einnahm.  Aber das Ganze Gebilde war sehr fragil. Ich setzte es auf einen neutralen Untergrund und fing an zu fotografieren. Ich hatte schon vorher eine Lichtquelle links vom Bild positioniert, so das ich mir wirklich nur um das Fotografieren kümmern musste, was gut war. Denn schon nach dem 3. Foto, brach das System zusammen. Doch ich hatte meine Bilder, nur das zählte am Ende. Die beste der drei Aufnahmen könnt ihr nun hier sehen.

    Was habe ich aber am Ende daraus gelernt? Ich denke wenn man mal eine eher verrückte Idee für ein Foto hat, sollte man sich nicht von Fehlschlägen entmutigen lassen. Wenn es dann irgendwann klappt wird man mit einem perfekten Foto entschädigt, auch wenn die Betrachter/innen nie die Arbeit hinter so einem Foto sehen.

  • Meine Erfahrungen mit der digitalen Schwarzweißfotografie

    Digitale Schwarzweißfotografie hat für mich eine ganz eigene Faszination, die weit über das bloße „Entfernen von Farbe“ hinausgeht. Am Anfang war ich skeptisch: Warum sollte ich in einer Welt voller hochauflösender Farbsensoren bewusst auf Farbe verzichten? Doch genau diese Einschränkung hat meinen Blick geschärft.

    Meine ersten Versuche bestanden darin, einfach Farbfotos nachträglich in Schwarzweiß umzuwandeln. Das Ergebnis war oft flach und wenig aussagekräftig. Schnell wurde mir klar, dass gute Schwarzweißfotografie bereits beim Fotografieren beginnt. Ich fing an, stärker auf Kontraste, Lichtverhältnisse und Strukturen zu achten. Plötzlich wurden Schatten, Linien und Formen zu den eigentlichen Hauptdarstellern meiner Bilder.

    Besonders eindrucksvoll war für mich das Fotografieren bei hartem Licht. Während ich früher solche Bedingungen gemieden habe, nutze ich sie heute gezielt, um starke Kontraste zu erzeugen. Architektur, Straßenszenen oder auch Porträts gewinnen dadurch an Tiefe und Ausdruck. Auch Nebel oder Regen haben in Schwarzweiß eine ganz besondere Wirkung – sie verleihen Bildern eine spezielle Atmosphäre.

    Ein weiterer, wichtiger Lernprozess war die Nachbearbeitung. Digitale Werkzeuge bieten enorme Möglichkeiten, aber genau darin liegt auch die Gefahr. Anfangs habe ich Kontraste übertrieben oder Details „kaputtbearbeitet“. Mit der Zeit habe ich gelernt, subtiler zu arbeiten: gezielte Anpassungen von Helligkeit, Kontrast und lokalen Bereichen machen oft mehr aus als extreme Filter.

    Sicher es gibt zwischenzeitlich Digitalkameras die nur Schwarzweiß in RAW fotografieren können. Doch erstens sind diese Kameras eher hochpreisig und zum anderen will ich ja (noch) nicht komplett auf Schwarzweiss umsteigen.

    Was mich bis heute an der digitalen Schwarzweißfotografie begeistert, ist ihre Reduzierung auf das Wesentliche. Ohne die Ablenkung durch Farben entsteht eine stärkere, wie ich finde, emotionalere Wirkung. Bilder wirken oft ruhiger, manchmal dramatischer und häufig auch „ehrlicher“.

    Rückblickend hat mich die Beschäftigung mit Schwarzweißfotografie nicht nur technisch weitergebracht, sondern auch meinen allgemeinen fotografischen Blick verändert. Ich sehe Motive heute bewusster und frage mich öfter: Was macht dieses Bild eigentlich aus? Farbe – oder doch Licht und Form?

    Für mich ist Schwarzweiß daher kein Stilmittel mehr, das ich gelegentlich einsetze, sondern eine eigene Art zu sehen.

  • Ich teste eure Kamera: Ricoh GR III Street Edition

    Ich habe mich sehr gefreut, als mir das Angebot gemacht wurde, die Ricoh GR III Street Edition testen zu dürfen. Eine Kamera die 2019 erschienen ist und auch heute noch sehr beliebt ist.

    Ein großer Grund der Beliebtheit ist die Kompaktheit in Verbindung mit einem großen APSC-Sensor. Kompakt ist aber nicht gleich kompakt. Diese Kamera ist so klein, dass sie mehr oder weniger in jede Hosentasche passt. Keine Kameratasche oder Fotorucksack sind da noch nötig.

    Das festverbaute Objektiv hat eine Festbrennweite von 28mm (35mm äquivalent) und einer Lichtstärke von F2.8.

    Der APS-C Sensor löst mit gut 24 Megapixeln auf und ist auch stabilisierend gelagert.

    Das 3 Zoll Display hat eine Auflösung von 1.037.000 Pixeln ist Touchfähig und dazu entspiegelt und die Helligkeit wie auch die Farben sind einstellbar.

    Die Bedienung über das Moduswahlrad ist klassisch und ist mit drei frei konfigurierbaren Positionen (U1-U3) erweitert. Das Menü selbst ist relativ übersichtlich und selbsterklärend aufgebaut.

    So das war es mal ,von der technischen Seite hergesehen. Wer mehr darüber wissen möchte, den verweise ich auf das Datenblatt dieser Kamera.

    Klare Ansage diese Kamera ist klein, nicht nur kompakt, sondern klein, so dass ich sie ohne Probleme in meine Hosentasche stecken konnte.

    Für mich war diese, relativ bekannte Kamera auch eine Herausforderung, aber nicht wegen der Größe. Denn trotz dieser geringen Größe liegt sie trotzdem gut in der Hand. Was mir persönlich fehlte war ein digitaler Sucher und das man das Display nicht klappen, oder sogar drehen und schwenken kann. Mir ist bewusst, dass darauf verzichtet wurde, um die Kompaktheit beizubehalten.

    Manchmal wurde es „stressig“, wenn ich mal eine bodennahe Aufnahme machen wollte. Aber dafür wurde diese Kamera auch nicht gebaut. Ich denke sie eignet sich sehr gut für die Street Fotografie, wie es ja auch schon der Name vermuten lässt. Und man hat eine kompakte APS-C Kamera, die man überall dabei haben kann.

    Ich selbst mache nur extrem selten ein Street Foto und so wurde die Kamera von mir leicht zweckentfremdet. Aber darum geht es ja auch hier. Ich teste die Kameras so, wie ich sie nutzen würde.  Ab und zu fehlte mit ein kleiner Zoom, wenn ich nicht nahe genug an das Motiv rankam. Ansonsten lag der Zoom in meinen Füßen. Die Kamera hat auch einen relativ gute „Makro-Modus“, so dass ich auch schöne Nahaufnahmen machen konnte.

    Was ich fast vergessen hätte zu erzählen ist die Akku-Leistung. Da die Kamera eine geringe Baugröße von gerade mal 109 x 62 x 33mm besitzt, dürfte klar sein da der Akku auch nicht wirklich groß ist. Die Leistung beträgt dabei nur ca. 200 Fotos (nach CIPA-Standard) mit einer Akkuladung. Sollte man also sich für einen fotografischen Tagesausflug rüsten, sind hier Zusatzakkus empfehlenswert.

    Aber irgendwie macht sie ja Laune, man holt sie aus der Tasche und innerhalb von 0,8 Sekunden (laut Hersteller, nicht selbst gemessen) ist sie einsatzbereit. Auf dem Moduswahlrad war auf der U2-Stellung, ein geniales Schwarz-Weiß-Profil, was der Besitzer der Kamera aufgespielt hat. Dazu gibt es auch Anleitungen bei YouTube. Das hat mir sehr viel Freude bereitet hat, da ich bei diesen Fotos nur selten noch nacharbeiten musste.

    Hier ein paar Beispiele:

    Natürlich kann sie auch Farbfotos machen und ich finde persönlich, dass die Farben sehr natürlich wirken. Dazu habe ich euch auch ein paar Bilder mitgebracht:

    Abschließend kann ich sagen, wer eine kleine und kompakte ImmerdabeiKamera sucht, die dazu noch einen APS-C Sensor mit 24 Megapixeln besitzt, sollte sie sich vielleicht anschauen. Für den Bereich Streetfotografie ist sie absolut empfehlenswert.

    Für mich persönlich müsste ich auf zu viele Dinge verzichten, wie ich schon erklärt habe. Da wäre eine Sony Nex 7 eher meine Wahl. Ich habe dazu auch schon einen Test geschrieben, den ihr euch hier ansehen könnt.

    Die nächsten Testkameras warten schon auf ihren Einsatz und ich bin wieder gespannt, was ich mit diesen Kameras erleben darf. Für heute ist hier erst einmal Schluss. Geht raus, mit welcher Kamera auch immer und habt Spaß.

    Hier geht es zu weiteren Kameratests:

    Sony Nex 7

    Fujifilm X-T1

    Canon Powershot Pro1

    Canon Powershot A710

    Nikon Coolpix 995

    Fujifilm X-Pro1

    Sigma DP2 (nicht Merrill !)

    Canon EOS 600D

    Canon EOS 7D

    Nikon D3100

    Sony Alpha SLT-A68

  • Bibel und Fotografie: Prediger 4, 4-8

    4 Auch das habe ich gesehen: Da plagen sich die Menschen und setzen alle ihre Fähigkeiten ein, um sich gegenseitig auszustechen. Auch das ist vergebliche Mühe und Jagd nach Wind. Letzten Endes kommt nichts dabei heraus. 5 Es heißt zwar: »Der Unbelehrbare legt seine Hände in den Schoß – und verhungert.« 6 Aber ich sage: Eine Handvoll Gelassenheit ist besser als beide Hände voll Mühe und Jagd nach Wind. 7 Ich habe noch etwas unter der Sonne gesehen, das ganz vergeblich ist: 8 Da lebt jemand ganz allein; er hat keinen Sohn und auch keinen Bruder. Trotzdem arbeitet er rastlos weiter und sein Besitz ist ihm nie groß genug. Für wen plage ich mich dann eigentlich und gönne mir selbst keine Freude? Auch das ist vergebliche Mühe, eine fruchtlose Beschäftigung! 

    So wird aufgezeigt das man nicht nur an die Arbeit denken, sondern sich auch mal zwischendurch eine Pause gönnen darf. Sich zu vergleichen mit anderen Menschen die vielleicht materiell mehr haben, bring einen nicht weiter. Man wird nur Neidisch und wird von diesem Gefühl innerlich aufgefressen.

  • Bibel und Fotografie: Psalm 113, 1-4

    1 Halleluja! Lobt, ihr Knechte des HERRN! Lobt den Namen des HERRN! 2 Gepriesen sei der Name des HERRN von nun an bis in Ewigkeit! 3 Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei gelobt der Name des HERRN! 4 Hoch über alle Nationen ist der HERR, über den Himmel seine Herrlichkeit.

    Aus der Bibelübersetzung Elberfelder Bibel

    Loben den Herrn kann man nie genug. Auch ich lobe ihn dafür das es mir so unverdient gut geht. Das er mich auch begleitet und führt, wenn die Depression mal wieder zuschlägt. Er ist immer an meiner Seite und dafür kann ich nicht genug ihn loben und danken.

  • Habe ich ein fotografisches Auge? Wenn ja, was bedeutet das eigentlich?

    In der Vergangenheit haben Freunde immer mal wieder gesagt, dass ich eine Gabe hätte, nämlich ein fotografisches Auge. Ich fühlte mich geschmeichelt, ohne darauf weiter einzugehen.

    Doch in den letzten Tagen habe ich mir vermehrt darüber Gedanken gemacht und habe einzelne Personen dazu befragt, was sie damit meinen? Grundlegend war deren Ansicht, dass ich Motive sehe, wo andere sie nicht sehen und daran vorbei gehen.

    Ob man das jetzt ein fotografisches Auge nennen kann, weiß ich nicht. Was ich aber weiß, dass man diese Sichtweise lernen kann. Gerade in den Anfangsjahren meiner Fotografie, habe ich mehr „geknipst“ als fotografiert. Das daraus ein richtige Hobby werden sollte, daran habe ich da noch nicht dran gedacht. Doch im Laufe der Jahre habe ich mich dafür interessiert, was noch so möglich ist, gerade wenn ich Fotos von anderen Fotografen/Fotografinnen gesehen habe. Sie unterschieden sich dadurch, dass man länger bei dem jeweilige Foto verweilt ist und nicht gleich weiter gescrollt hat.

    So begann mein Ehrgeiz zu versuchen, solche Fotos selbst zu machen, ohne das es eine Kopie eines anderen Fotografen gesehen wird. Es reicht dabei manchmal, einfach die Perspektive, den Blickwinkel zu verändern. Hier habe ich mal 2 Foto die zeigen, was ich damit meine.

    Als erstes ist dieser Wasserhahn, der einsam und allein gegen den grauen Himmel mit angedeuteten Wolken steht. Hätte ich diesen aus meiner Augenhöhe fotografiert, würden diverse Dinge im Hintergrund zu sehen sein und das wollte ich nicht. Also etwas in die Knie gegangen und den Wasserhahn von schräg unten fotografiert. Fertig war das Foto.

    Das zweite Foto zeigt eine Rettungsleiter an einem Lagerhaus. Als ich diese entdeckt habe, hatte ich sofort vor meinem inneren Auge das fertige Motiv und wusste wie ich das Foto gestalten will. War ganz einfach von unten nach oben und schon ist dieses Foto entstanden.

    Ob ich nun ein fotografisches Auge besitze, mögen andere beurteilen. Ich weiß das es mir Spaß bereitet, Dinge aus anderen Perspektiven zu fotografieren.

  • Bibel und Fotografie: Matthäus 7, 24-29

    24 »Wer nun auf das hört, was ich gesagt habe, und danach handelt, der ist klug. Man kann ihn mit einem Mann vergleichen, der sein Haus auf felsigen Grund baut. 25 Wenn ein Wolkenbruch niedergeht, das Hochwasser steigt und der Sturm am Haus rüttelt, wird es trotzdem nicht einstürzen, weil es auf Felsengrund gebaut ist. 26 Wer sich meine Worte nur anhört, aber nicht danach lebt, der ist so unvernünftig wie einer, der sein Haus auf Sand baut. 27 Denn wenn ein Wolkenbruch kommt, die Flüsse über ihre Ufer treten und der Sturm um das Haus tobt, wird es einstürzen; kein Stein wird auf dem anderen bleiben.« 

    28 Als Jesus dies alles gesagt hatte, waren die Zuhörer von seinen Worten tief beeindruckt. 29 Denn Jesus lehrte sie mit einer Vollmacht, die Gott ihm verliehen hatte – ganz anders als ihre Schriftgelehrten. 

    Aus der Bibelübersetzung „Hoffnung für alle.“

    Für mich wurde dieses Foto von Mont-Saint-Michel, welches auf dem gleichnamigen Felsen aufgebaut wurde und ich bei einer Motorradtour gemacht habe, ein passendes Beispielfoto für diese Bibelverse.