1 Halleluja! Lobt, ihr Knechte des HERRN! Lobt den Namen des HERRN! 2 Gepriesen sei der Name des HERRN von nun an bis in Ewigkeit! 3 Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei gelobt der Name des HERRN! 4 Hoch über alle Nationen ist der HERR, über den Himmel seine Herrlichkeit.
Loben den Herrn kann man nie genug. Auch ich lobe ihn dafür das es mir so unverdient gut geht. Das er mich auch begleitet und führt, wenn die Depression mal wieder zuschlägt. Er ist immer an meiner Seite und dafür kann ich nicht genug ihn loben und danken.
In der Vergangenheit haben Freunde immer mal wieder gesagt, dass ich eine Gabe hätte, nämlich ein fotografisches Auge. Ich fühlte mich geschmeichelt, ohne darauf weiter einzugehen.
Doch in den letzten Tagen habe ich mir vermehrt darüber Gedanken gemacht und habe einzelne Personen dazu befragt, was sie damit meinen? Grundlegend war deren Ansicht, dass ich Motive sehe, wo andere sie nicht sehen und daran vorbei gehen.
Ob man das jetzt ein fotografisches Auge nennen kann, weiß ich nicht. Was ich aber weiß, dass man diese Sichtweise lernen kann. Gerade in den Anfangsjahren meiner Fotografie, habe ich mehr „geknipst“ als fotografiert. Das daraus ein richtige Hobby werden sollte, daran habe ich da noch nicht dran gedacht. Doch im Laufe der Jahre habe ich mich dafür interessiert, was noch so möglich ist, gerade wenn ich Fotos von anderen Fotografen/Fotografinnen gesehen habe. Sie unterschieden sich dadurch, dass man länger bei dem jeweilige Foto verweilt ist und nicht gleich weiter gescrollt hat.
So begann mein Ehrgeiz zu versuchen, solche Fotos selbst zu machen, ohne das es eine Kopie eines anderen Fotografen gesehen wird. Es reicht dabei manchmal, einfach die Perspektive, den Blickwinkel zu verändern. Hier habe ich mal 2 Foto die zeigen, was ich damit meine.
Als erstes ist dieser Wasserhahn, der einsam und allein gegen den grauen Himmel mit angedeuteten Wolken steht. Hätte ich diesen aus meiner Augenhöhe fotografiert, würden diverse Dinge im Hintergrund zu sehen sein und das wollte ich nicht. Also etwas in die Knie gegangen und den Wasserhahn von schräg unten fotografiert. Fertig war das Foto.
Das zweite Foto zeigt eine Rettungsleiter an einem Lagerhaus. Als ich diese entdeckt habe, hatte ich sofort vor meinem inneren Auge das fertige Motiv und wusste wie ich das Foto gestalten will. War ganz einfach von unten nach oben und schon ist dieses Foto entstanden.
Ob ich nun ein fotografisches Auge besitze, mögen andere beurteilen. Ich weiß das es mir Spaß bereitet, Dinge aus anderen Perspektiven zu fotografieren.
24 »Wer nun auf das hört, was ich gesagt habe, und danach handelt, der ist klug. Man kann ihn mit einem Mann vergleichen, der sein Haus auf felsigen Grund baut. 25 Wenn ein Wolkenbruch niedergeht, das Hochwasser steigt und der Sturm am Haus rüttelt, wird es trotzdem nicht einstürzen, weil es auf Felsengrund gebaut ist. 26 Wer sich meine Worte nur anhört, aber nicht danach lebt, der ist so unvernünftig wie einer, der sein Haus auf Sand baut. 27 Denn wenn ein Wolkenbruch kommt, die Flüsse über ihre Ufer treten und der Sturm um das Haus tobt, wird es einstürzen; kein Stein wird auf dem anderen bleiben.«
28 Als Jesus dies alles gesagt hatte, waren die Zuhörer von seinen Worten tief beeindruckt. 29 Denn Jesus lehrte sie mit einer Vollmacht, die Gott ihm verliehen hatte – ganz anders als ihre Schriftgelehrten.
Aus der Bibelübersetzung „Hoffnung für alle.“
Für mich wurde dieses Foto von Mont-Saint-Michel, welches auf dem gleichnamigen Felsen aufgebaut wurde und ich bei einer Motorradtour gemacht habe, ein passendes Beispielfoto für diese Bibelverse.
Die meisten von meinen Lesern haben die „Camp Snap-Tour 2025 mitverfolgt, oder sogar daran teilgenommen. Ich habe dort die minimalistische Kamera aus den USA auf die Reise durch Deutschland geschickt mit einem kleinen Abstecher in die Schweiz. Hier mal der Link zu den Fotos der Tour:
Nun ist es so weit, es gibt einen Nachfolger dieser Plastik-Nichtwegwerf-Kamera, die Camp Snap Pro. Diese hat einige interessante Neuerungen. Doch zuerst ein Blick hinter die Kulissen:
„Ich habe mein Exemplar zu einem „Sonderpreis“ von meinem Sponsor und Händler meines Vertrauens Foto Franz in Kehl, zur Verfügung gestellt bekommen. Wenn ihr in Kehl oder Umgebung seid, dann schaut mal vorbei. Ein großartiges Team ist vor Ort und eine Menge Kameras und Objektive gibt es zu entdecken. Auch gebrauchte Kameras/Objektive findet man dort. Natürlich kann man auch bei ihnen online einkaufen und ihr könnt dort auch die Camp Snap Pro bestellen.“
„Werbung Ende“
Hier nun die Neuerungen der Camp Snap Pro:
Da wäre zum einen der 1/3.06“ große (kleine) CMOS-Sensor zu nennen. Dieser hat jetzt statt 8 Megapixel, 16 Megapixel. Also mal eben eine Verdopplung.
Die Kamera hat ein 2.56mm Objektiv. Das ist ist umgerechnet eine Festbrennweite von 22.5mm an Kleinbildformat. Der Vorteil hier ist das dieses Objektiv an der Front ein Gewinde hat, wo man z.B. einen Filter mit einem Durchmesser von 37mm verwenden kann. Oder man holt sich einen Objektivdeckel dafür. Ausserdem hat die Kamera keinen LED-Blitz mehr sondern einen Xenon Blitz. Diesen kann man einfach durch den Schalter an der Vorderseite aktivieren oder deaktivieren. Das macht diese neue Kamera finde ich noch interessanter.
Eine wie ich finde, beste Neuerung, ist das Moduswahlrad oben auf der Kamera. Jetzt muss man nicht mehr umständlich die Kamera am Rechner anschließen, um den neuen Modus auszuwählen. Man hat dadurch eine neue Freiheit im Umgang mit dieser Kamera. Die vier Einstellungen bestehen aus „Standard, Vintage 1, Vintage 2 und Black & White. Zusätzlich ist dort auch der Ein-Ausschalter hinterlegt.
Es gibt für euch auch die Möglichkeit eigene Filter zu erstellen und auf die Kamera zu kopieren. Wie das Ganze vor sich geht hier mal der Link dazu:
Rechts neben dem Moduswahlrad ist der in Chrom gehaltene Auslöseknopf. Das Geräusch (anders kann man es nicht beschreiben) beim Auslösen ist geblieben. Man kann dieses aber in den Einstellungen deaktivieren.
Auf der Rückseite wird mit vier grünen LED´s der Akkustand angezeigt und auf dem kleinen LCD in der Mitte sieht man die Anzahl der schon gemachten Bilder.
Auf der Unterseite ist der USB-C Anschluss zum Laden vom Akku und zur Übertragung der Bilder auf ein Smartphone, oder dem Computer daheim. Hinter der verschraubten Klappe verbirgt sich sich die 4 Gigabyte Micro-SD-Karte. Ausserdem verbergen sich dort die Knöpfe zur Einstellung. Dort kann man wie gesagt, den Auslöseton deaktivieren.
Klar ist die Kamera immer noch aus Plastik, wie auch der optische Sucher aus durchsichtigen Plastikscheiben besteht. Und ja so wirklich knackscharfe Fotos bekommt man nicht mit ihr hin. Aber das will diese Kamera auch nicht wirklich. Sie ist da, um Spaß zu haben. Wie z.B. die Kamera auf einer Party, oder auch auf einer Hochzeit an die Gäste geben, die damit dann Fotos von der Feier machen. Das ist sicher lustig im Anschluss sich die Fotos anzusehen.
Klar, man könnte jetzt sagen, das kann ich auch ohne Kamera, nur mit dem Smartphone. Aber mal ehrlich so eine Nicht-Wegwerf-Kamera macht einfach Laune. Wenn man eine Tagestour macht und am Abend die Fotos am Monitor sichtet, ist was anderes als mit dem Smartphone Fotos zu machen. Wie gesagt, ich sehe sie als Spaß-Kamera und Spaß hatte ich mit ihr.
Hier nun einige Fotos die ich mit ihr gemacht habe, natürlich alle unbearbeitet.
Und nun kommt schon mal die Vorankündigung:
Auch diese Kamera möchte ich wieder quer durch Deutschland schicken. Da jetzt aber bald Weihnachten ist und dann Neujahr ansteht, geht diese Kamera erst am 07.01.2026 zum ersten Teilnehmer der Camp Snap Pro-Tour 2026. Ich werde noch dazu einen extra Blogeintrag machen, um den Ablauf und die Regeln zu erklären. Mitmachen kann jeder der Lust hat. Aber wie gesagt, haltet eure Hufe noch etwas still. Erst wenn der neue Beitrag mit den Teilnahmebedingungen dazu veröffentlicht wird, geht der eigentlich Startschuss los. Es bleibt spannend.
Derzeit sind wir in der dunklen Jahreszeit angekommen. Hier ist gegen 17 Uhr schon ziemlich dunkel draußen. Da sollte man meinen, dass auch die Outdoor-Fotografie, spätestens dann schlafen geht. Kann man so machen, muss man aber nicht.
Ich möchte euch heute 3 Möglichkeiten aufzeigen, wie man diese Jahreszeit auch fotografisch gut umsetzen kann. Wie gesagt, wir reden natürlich auch von der kälteren Jahreszeit. Also dick anziehen und vielleicht eine Thermoskanne Kaffee, oder Tee mitnehmen. Nun aber zu den 3 Möglichkeiten.
Da wäre zum einen der Nebel, der in dieser Jahreszeit häufiger vorkommt. Da entstehen immer wieder großartige Motive und wenn dann noch Schnee und Frost dazukommen ist es für mich perfekt.
Dann wäre noch der Sonnenuntergang zu erwähnen. Für den muss man nicht mehr bis 21:30 Uhr warten, sondern kann schon gegen 16 Uhr seine Kamera aufstellen. Für mich ein sehr positiver Aspekt.
Nachtaufnahmen kann man schon so ab 18 Uhr machen. Egal ob es sich um den Sternenhimmel mit, oder ohne Mond, oder eine beleuchtete Straßenszene handelt. Da gibt es reichlich Motive zu finden.
Ich denke das es sicher noch mehr fotografische Vorteile in der dunklen Jahreszeit gibt. Wenn euch was einfällt, immer her damit in die Kommentare.
Ich wünsche euch viel Freude, beim Fotografieren in der dunklen Jahreszeit.
Hallo meine lieben Fotofreunde. Heute gibt es mal etwas, wozu ich auch eure Meinung gerne wissen möchte.
Wie einige von euch wissen, liegt mein derzeitiges Augenmerk auch auf der analogen Fotografie. Im Speziellen geht um das Thema Mittelformat. Ich habe eine Pentacon Sixx TL bekommen, die derzeit beim Service ist. Der erste Film ist durch und trotz der Probleme mit dem Filmtransporthebel, sind einige Bilder auch auf der 120er Filmrolle entstanden. Klare Ansage, nichts, was ich vorzeigen möchte, aber ich bin auf dem richtigen Weg.
Derzeit schaue ich mich nach analogen Kameras um, die ein 6×8 oder sogar ein 6×9 Negativ erstellen können. Da sind die Kameramodelle aber ziemlich dünn gesät. Noch werde ich aber keine weitere analoge Kamera kaufen. Erst muss die Pentacon wieder hier sein und ich möchte damit dann ein paar Filme fotografiert haben. Wenn dann der Funke sich zu einem kleinen Feuer entwickelt hat, dann könnte es sein, dass ich mir eine weitere analoge Kamera holen werde. Preislich gibt es für jeden Geldbeutel etwas zu finden. Trotzdem sollte man vor einem Kauf sich sicher sein, dass man nicht eine Kamera bekommt, die durch ihr Alter einfach nicht mehr richtig rund läuft. Dann ist schnell Schluss mit dem Funken zur analogen Fotografie. So ist es mir vor einigen Jahren ergangen. Bei der Pentacon wusste ich das sie noch keinen Service hatte und ich konnte sie einfach erst ausprobieren und nachdem ich Probleme mit dem Transporthebel hatte, konnte ich sie kostenlos zum Service an den vorherigen Besitzer zu schicken. Und da ist sie nun und ich freue mich schon darauf sie in vollem Funktionsumfang wieder zu benutzen. Der Spiegelschlag und der Lichtschachtsucher sind beim dieser Kamera Gründe warum ich sie mag.
Doch nun komme ich zum eigentlichen Grund für diesen Blogeintrag.
Ein damaliger Freund meinte mal zum Thema analoge Fotografie, wenn man hinterher die analogen Negative digital scannt, oder digital abfotografiert, dann könnte man auch gleich digital Fotografieren. Diese Worte haben mich lange begleitet und ich wusste nicht, wie ich damit umgehen sollte. Natürlich ist das Problem, dass man analoge Bilder ohne Digitalisierung online nicht zeigen kann. Also bleibt das analoge Foto doch nur ein digitales Foto? Am Ende des Tages musste ich dem mehr oder weniger zustimmen.
Doch will ich mir durch diese Aussage nicht die Freude an der analogen Fotografie nehmen lassen.
Hallo liebe Freunde des belichteten Sensor. Eine neue Runde meiner Rubrik „Ich teste eure Kamera ist eingeläutet worden. Ich habe von einem User bei Mastodon ein Paket mit drei älteren Kameras bekommen, die ich testen kann, was diese Oldtimer heute noch so können. Den Anfang macht dabei die Canon Powershot A710 aus dem Jahr 2006.
Das diese kleine Kamera mich mal so richtig geflasht hat, hätte ich nie gedacht. Dazu aber später mehr.
Die Canon wird als Bridgekamera eingeordnet. Ich persönlich würde sie als kompakte Bridgekamera bezeichnen. Denn sie ist so klein, dass man sie bequem in der Jackentasche mit sich führen kann. Mit ihren Maßen von 97 x 66 x 41 mm und einem Gewicht von gut 250 Gramm wiegt sie nur unwesentlich mehr als ein Smartphone.
Dabei liegt ihr Gehäuse, das vollständig aus Plastik besteht, gut in der Hand. Der kleine ausgearbeitete Griff hilft einem, die Kamera sicher zu tragen.
Nun kommen wie mal zu den inneren Werten dieser Kamera. Sie besitzt einen 1/2,5″großen (kleinen) CCD-Sensor mit einem Cropfaktor von 6,0. Dieser löst mit 7,1 Megapixeln auf. Das verbaute Objektiv hat dabei eine Brennweite von 35 bis 210 mm (35mm-äquivalent). Die Blende reicht dabei von F2,8 (Weitwinkel) bisF4,8 (Tele). Für diese kleine Kamera schon beachtlich. Sie besitzt auch einen kleinen optischen Sucher, den man aber getrost vergessen kann, dieser ist einfach zu klein, so dass man beim Durchschauen Probleme hat das jeweilige Motiv zu sehen. Der 2,5″ TFT LCD Monitor hat eine Auflösung von 115.000 Bildpunkten. Auch nicht berauschend, aber man kann wenigstens sehen, wo das gewünschte Motiv sich befindet.
Was damals, als diese Kamera herauskam, also im Jahr 2006, immer noch verbreitet war, dass diese Kamera mit herkömmlichen Batterien (2x Mignon AA) betrieben wird. Heute undenkbar. Im Batteriefach ist auch die SD-Karte untergebracht. Bei meiner Kamera ist es eine 4GB große (kleine) Karte gewesen, die bei voller Auflösung, bis zu 1.250 Foto in JPG (kein RAW vorhanden) speichern kann.
Ich selbst habe bei Nutzung der Kamera diese im Programm-Modus eingestellt. Dabei habe ich, wenn nötig, nur etwas an der Belichtungskorrektur verstellt. Alles andere machte die Kamera selbst.
Und nun kommen wir zu dem Teil, wo mich diese ältere und kleinere Plastikkamera geflasht hat. Die Bildergebnisse sind für mich der Hammer! Meine Frau und ich waren im Stadtpark im Nachbarort wo 5 von 6 Bildern entstanden sind. Die Herbstfarben waren fast berauschend zu sehen. Und diese Kamera hat dieses Erlebnis total gut umgesetzt. Selbst daheim als Vollbild am 28“ Monitor, haben die Fotos nichts an ihre Wirkung verloren. Dabei sind alle Fotos, die ihr seht „Out Of The Cam“. Eine Nachbearbeitung war meiner Meinung nach, nicht sinnvoll. Wer Pixelpeeping betreibt wird sicher die eine oder andere Schwäche erkennen. Doch am Ende des Tages bleibt ein Fotos, das für mich sehr gelungen ist, stehen. So schaut euch mal diese Fotos an und sagt mir eure Meinung dazu. Bei eBay bekommt ihr diese Kamera ab ca. 30 Euro.
Wie jetzt der Herbst mit seinen Farben uns erfreut. Sind es im Frühling die vielen Blüten. Bei einem Spaziergang mit meiner Frau in einem Park zeigt meine Frau auf eine Blüte und fragte: „Ist diese Blüte nicht schön?“
Ich schaute mir die Blüte an, die sie meinte und fragte sie daraufhin, was sie an dieser Blüte so schön findet. „Sie leuchtet so schön in Orange.“ war ihre Antwort. Man muss wissen, dass Orange die Lieblingsfarbe meiner Frau ist.
Ich fragte sie: „Würdest du diese Blüte auch noch schön finden, wenn sie nicht in Orange wäre? Vielleicht sogar in einer Farbe, die du nicht so magst?“
„Natürlich nicht.“ war ihre Antwort.
Daraufhin habe ich immer wieder Blüten in Schwarzweiß fotografiert, um ihre wirkliche Schönheit und deren Aufbau festzuhalten. Es sollte keine Farbe mehr entscheiden, ob diese Blüte schön ist, oder nicht.
Heute nehme ich euch mal mit auf die Reise durch die Artfilter meiner Olympus OM-D E-M5 Mark II. Anfangen möchte ich mit dem Artfilter Nummer 10. Denn den mag ich irgendwie besonders. Diesen Modus kann man wahlweise für Farbaufnahmen (Typ I) oder auch Schwarzweißfotos (Typ II) verwenden. Da ich Schwarzweiß liebe, habe ich mal den Typ II ausprobiert.
Wie man daran kommt, ist ganz einfach. Auf dem Moduswahlrad steht der Begriff „ART“, den erst einmal aktivieren. Dann den OK Knopf drücken und schon seid ihr in der Artfilter-Auswahl.
So nach und nach möchte ich euch die diversen ART-Filter bei Olympus näherbringen.
Wie gesagt, heute ich habe mich für den „Dramatischen Effekt Typ II“ entschieden. Was dabei herauskommt seht ihr hier:
Ich habe die Digitalkamera Sigma DP2 aus dem Jahr 2009 getestet. Für mich war es die erste Sigma, die mit ihrem Foveon-Sensor bekannt/berüchtigt wurde.
Diese Fotos stammen von mpb.com . Ich hatte vergessen am Schluss noch Fotos von der Kamera selbst zu machen. 🙈
So fange ich erstmal damit an, was so Besonderes beim Foveon-Sensor ist. Ein Foveon-Sensor ist nämlich anders aufgebaut als herkömmliche Sensoren (Bayer usw.).
Statt nur eine Farbinformation pro Pixel durch einen Filter (Bayer-Muster) zu sammeln, hat der Foveon-Sensor drei Schichten von Sensoren gestapelt. Jede Schicht misst eine andere Farbe: Blau oben, Grün in der Mitte, Rot unten. Dabei trifft Licht aufs Silizium und durchdringt die Schichten. Jede Farbschicht sammelt ihre eigene Farbinformation. Am Ende hat man direkt pro Pixel eine volle Farbinformation, ohne nachträgliche Farbmischung.
Vorteile sind die guten Farbübergänge und die natürliche Farben. Außerdem sind meistens die Kanten schärfer bei bestimmten Motiven (Architektur).
Leider gibt es auch ein paar Nachteile. Es kommt vor, dass es weniger Lichtausbeute pro Farbe gibt. Außerdem ist die weitere Bildverarbeitung etwas anders. Wenn man eine Original-Raw-Datei lädt (in Lightroom z.B.) ist diese ca. 14MP groß. Wenn man diese später als jpeg abspeichert, ist die Bildgröße nur gut 4MP groß. Alles irgendwie etwas komisch. Wer mehr über den Foveon-Sensor wissen möchte, dem verlinke ich mal den Wikipedia Bericht (Link)
So nun aber geht es mit der Kamera weiter.
Wenn man sie in der Hand hält, ist es ein sehr wertiges Gefühl. Der Korpus ist völlig aus Metall gefertigt und liegt angenehm kühl in der Hand. Die überschaubare Anzahl der Knöpfe und Schalter sind gut erreichbar. Diese hätten auch etwas größer ausfallen dürfen. Mit etwas dickeren Finger ist der Druckpunkt nicht immer fühlbar.
Man merkt dieser Kamera auch an, dass sie z.B. beim manuellen Fokussieren, Probleme hat. Nicht immer, aber eben immer mal wieder. Das Fokus-Peaking ist unzuverlässig und vergisst immer mal wieder zu zeigen, wann es wirklich scharf ist. Das führt zu vielen Fehlschärfen trotz scheinbar richtiger Fokussierung. Sowas kann schon nervig sein. Es passiert zwar nicht oft, aber trotzdem ist es ein Negativ-Punkt dieser Kamera. Das schürt Frustration und kostet Zeit.
Die ISO-Werte, in denen relativ rauscharme Fotos gelingen, sind zwischen ISO 100 bis ISO 400. Alles, was darüber hinaus geht, müsste man in der Nachbearbeitung entfernen.
Was man auch wissen sollte, weder die Kamera noch das Objektiv haben irgendeine Bildstabilisierung. Ich habe frei Hand halbwegs brauchbare Fotos bei einer Belichtungszeit von 1/125 sec. bekommen. Wer nun eine längere Belichtungszeit nutzen möchte, dem empfehle ich ein Stativ oder einen Bohnensack als Auflage.
Kommen wir mal zum festverbauten Objektiv.
Es hat eine Brennweite von ca. 45 mm (35mm-äquivalent) und eine Maximalblende von F2.8. Die manuelle Fokussierung ist nicht immer treffend. Aber auch beim Autofokus pumpt das Objektiv manchmal ziemlich heftig. Was man auch wissen sollte, das Objektiv hat eine Naheinstellgrenze von 50cm. So ist es eigentlich unmöglich, einzelnen Blüten, oder sonstige Detailfotos zu machen, ohne hinterher croppen zu müssen. Für mich ist das ein NoGo. Die Fotos sind in der Bildmitte einigermaßen scharf, aber es verschlechtert sich schnell, zum Bildrand hin. Schnelle Serienbilder sind unmöglich da die Kamera sehr lange braucht, um allein ein Foton auf die SD-Karte zu schreiben. Ich habe dazu unterschiedliche SD-Karten verwendet, was aber auch die Nutzung schnelleren Karten, keine wirklich Verbesserung bringt.
Nun noch kurz zum Display/Monitor und dem Menü.
Das 2,5″ TFT LCD Display löst gerade mal mit 230.000 Bildpunkten auf. So kann es auch ohne direkte Sonneneinstrahlung durchaus schwer sein, dass zu fokussieren Motiv klar zu erkennen. Bei direktem Sonnenlicht ist gar nichts zu erkennen!
Das Menü hat mir am Anfang auch einige „Probleme“ bereitet. Wenn man auf die OK-Taste drückt, kommen die allgemeine Infos zur Kamera, die man dort einstellen kann. So wie Datum und Uhrzeit, wie auch die Sprache. Viel mehr gibt es da nicht. Will man direkt in das eigentliche Kamera-Menü gehen, muss man über das Moduswahlrad die Funktion „Set Up“ einstellen. Irgendwie komisch das Ganze. Habe ich so bei keiner anderen Kamera gesehen.
Wenn man dann im passenden Menü ist, hat man auch dort auch einige Schwierigkeiten, die allein von der geringen Auflösung vom Display herrührten. Insgesamt waren die Menüpunkte finde ich, schlecht lesbar, egal ob Ich mit, oder ohne Brille darauf geschaut habe.
Mit dem doch kleinen Akku schafft man 250 Bilder nach CIPA-Standard. Ein aufgeladener Zweitakku ist sicher von Vorteil. Das Gewicht dieser kleinen Kompaktkamera beläuft sich auf ca. 260 Gramm, also ein Leichtgewicht.
Nun kommen wir mal zum Schluss: Kann ich diese Kamera empfehlen? So leid es mir tut, da ist ein klares Nein! Es sind zu viele Punkte die für mich und einem unbeschwerten Fotografieren, stören.
Wer es sich trotzdem wagen will, hier bei mpb.com bekommt ihr diese Kamera neuwertig für gut 300 Euro (Link)
Jetzt noch ein paar Fotos die ich mit dieser Kamera gemacht habe: