Schlagwort: schwarzweiß

  • Bibel und Fotografie: Prediger 4, 4-8

    4 Auch das habe ich gesehen: Da plagen sich die Menschen und setzen alle ihre Fähigkeiten ein, um sich gegenseitig auszustechen. Auch das ist vergebliche Mühe und Jagd nach Wind. Letzten Endes kommt nichts dabei heraus. 5 Es heißt zwar: »Der Unbelehrbare legt seine Hände in den Schoß – und verhungert.« 6 Aber ich sage: Eine Handvoll Gelassenheit ist besser als beide Hände voll Mühe und Jagd nach Wind. 7 Ich habe noch etwas unter der Sonne gesehen, das ganz vergeblich ist: 8 Da lebt jemand ganz allein; er hat keinen Sohn und auch keinen Bruder. Trotzdem arbeitet er rastlos weiter und sein Besitz ist ihm nie groß genug. Für wen plage ich mich dann eigentlich und gönne mir selbst keine Freude? Auch das ist vergebliche Mühe, eine fruchtlose Beschäftigung! 

    So wird aufgezeigt das man nicht nur an die Arbeit denken, sondern sich auch mal zwischendurch eine Pause gönnen darf. Sich zu vergleichen mit anderen Menschen die vielleicht materiell mehr haben, bring einen nicht weiter. Man wird nur Neidisch und wird von diesem Gefühl innerlich aufgefressen.

  • Bibel und Fotografie: Psalm 113, 1-4

    1 Halleluja! Lobt, ihr Knechte des HERRN! Lobt den Namen des HERRN! 2 Gepriesen sei der Name des HERRN von nun an bis in Ewigkeit! 3 Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei gelobt der Name des HERRN! 4 Hoch über alle Nationen ist der HERR, über den Himmel seine Herrlichkeit.

    Aus der Bibelübersetzung Elberfelder Bibel

    Loben den Herrn kann man nie genug. Auch ich lobe ihn dafür das es mir so unverdient gut geht. Das er mich auch begleitet und führt, wenn die Depression mal wieder zuschlägt. Er ist immer an meiner Seite und dafür kann ich nicht genug ihn loben und danken.

  • Habe ich ein fotografisches Auge? Wenn ja, was bedeutet das eigentlich?

    In der Vergangenheit haben Freunde immer mal wieder gesagt, dass ich eine Gabe hätte, nämlich ein fotografisches Auge. Ich fühlte mich geschmeichelt, ohne darauf weiter einzugehen.

    Doch in den letzten Tagen habe ich mir vermehrt darüber Gedanken gemacht und habe einzelne Personen dazu befragt, was sie damit meinen? Grundlegend war deren Ansicht, dass ich Motive sehe, wo andere sie nicht sehen und daran vorbei gehen.

    Ob man das jetzt ein fotografisches Auge nennen kann, weiß ich nicht. Was ich aber weiß, dass man diese Sichtweise lernen kann. Gerade in den Anfangsjahren meiner Fotografie, habe ich mehr „geknipst“ als fotografiert. Das daraus ein richtige Hobby werden sollte, daran habe ich da noch nicht dran gedacht. Doch im Laufe der Jahre habe ich mich dafür interessiert, was noch so möglich ist, gerade wenn ich Fotos von anderen Fotografen/Fotografinnen gesehen habe. Sie unterschieden sich dadurch, dass man länger bei dem jeweilige Foto verweilt ist und nicht gleich weiter gescrollt hat.

    So begann mein Ehrgeiz zu versuchen, solche Fotos selbst zu machen, ohne das es eine Kopie eines anderen Fotografen gesehen wird. Es reicht dabei manchmal, einfach die Perspektive, den Blickwinkel zu verändern. Hier habe ich mal 2 Foto die zeigen, was ich damit meine.

    Als erstes ist dieser Wasserhahn, der einsam und allein gegen den grauen Himmel mit angedeuteten Wolken steht. Hätte ich diesen aus meiner Augenhöhe fotografiert, würden diverse Dinge im Hintergrund zu sehen sein und das wollte ich nicht. Also etwas in die Knie gegangen und den Wasserhahn von schräg unten fotografiert. Fertig war das Foto.

    Das zweite Foto zeigt eine Rettungsleiter an einem Lagerhaus. Als ich diese entdeckt habe, hatte ich sofort vor meinem inneren Auge das fertige Motiv und wusste wie ich das Foto gestalten will. War ganz einfach von unten nach oben und schon ist dieses Foto entstanden.

    Ob ich nun ein fotografisches Auge besitze, mögen andere beurteilen. Ich weiß das es mir Spaß bereitet, Dinge aus anderen Perspektiven zu fotografieren.

  • Bibel und Fotografie: Matthäus 7, 24-29

    24 »Wer nun auf das hört, was ich gesagt habe, und danach handelt, der ist klug. Man kann ihn mit einem Mann vergleichen, der sein Haus auf felsigen Grund baut. 25 Wenn ein Wolkenbruch niedergeht, das Hochwasser steigt und der Sturm am Haus rüttelt, wird es trotzdem nicht einstürzen, weil es auf Felsengrund gebaut ist. 26 Wer sich meine Worte nur anhört, aber nicht danach lebt, der ist so unvernünftig wie einer, der sein Haus auf Sand baut. 27 Denn wenn ein Wolkenbruch kommt, die Flüsse über ihre Ufer treten und der Sturm um das Haus tobt, wird es einstürzen; kein Stein wird auf dem anderen bleiben.« 

    28 Als Jesus dies alles gesagt hatte, waren die Zuhörer von seinen Worten tief beeindruckt. 29 Denn Jesus lehrte sie mit einer Vollmacht, die Gott ihm verliehen hatte – ganz anders als ihre Schriftgelehrten. 

    Aus der Bibelübersetzung „Hoffnung für alle.“

    Für mich wurde dieses Foto von Mont-Saint-Michel, welches auf dem gleichnamigen Felsen aufgebaut wurde und ich bei einer Motorradtour gemacht habe, ein passendes Beispielfoto für diese Bibelverse.

  • Was bedeutet es, Depressionen zu haben?

    Ich habe mir mal gedacht es wäre mal wieder an der Zeit, dass Thema Depression hochzuholen. Klare Ansage, mir geht es derzeit sehr gut, sonst könnte ich dieses auch nicht schreiben.

    Wie man sich fühlt, wenn man eine depressive Episode hat, möchte ich euch anhand dieses Bildes vermitteln.

    Alles um einen herum ist in Dunkelheit gehüllt. Das Licht von draußen und auch keine positiven Worte erreichen einen. Die Sinnlosigkeit des eigenen Lebens wird einem immer wieder vor Augen geführt. Keine Gefühle sind mehr da, weder Wut noch Traurigkeit. Alles ist nur noch in Gleichgültigkeit gehüllt. Selbst die eigene Frau oder auch die zwischenzeitlich erwachsenen Kinder dringen nicht zu mir durch.

    Sich gegen diese Depression zu wehren, da hatte ich nie Erfolg. Im Gegenteil, ich rutsche noch tiefer in eine bodenlose Situation. Irgendwann lernte ich diese Dinge auszuhalten. Wir sprechen hier aber über viele Jahre, bis ich bereit war.

    Ich bin wegen dieser Depression berentet. Hat also für mich auch den finanziellen Aspekt, um den ich mich schämte. Mit Anfang 50 in Rente? Doch so sehr ich mich auch bemühte, ich war mehr krank daheim als in der Firma. Ich habe nie gedacht das ich mal vorzeitig in Rente gehen muss und schon gar nicht wegen Depressionen. Doch mein Weg verlief nun mal anders als geplant.

    Im Laufe der letzten Jahre habe ich mich persönlich mit der Lage arrangiert, was blieb mir auch anderes übrig. Heute bin ich dankbar das die depressiven Schübe und depressiven Episoden nicht mehr so häufig sind. Von einer Heilung bin ich aber noch ganz weit entfernt. Ich denke ich werde den Rest meines Lebens damit zurechtkommen müssen.

  • Fotografisch die dunkle Jahreszeit nutzen.

    Hallo Freunde des belichteten Sensor.

    Derzeit sind wir in der dunklen Jahreszeit angekommen. Hier ist gegen 17 Uhr schon ziemlich dunkel draußen. Da sollte man meinen, dass auch die Outdoor-Fotografie, spätestens dann schlafen geht. Kann man so machen, muss man aber nicht.

    Ich möchte euch heute 3 Möglichkeiten aufzeigen, wie man diese Jahreszeit auch fotografisch gut umsetzen kann. Wie gesagt, wir reden natürlich auch von der kälteren Jahreszeit. Also dick anziehen und vielleicht eine Thermoskanne Kaffee, oder Tee mitnehmen. Nun aber zu den 3 Möglichkeiten.

    Da wäre zum einen der Nebel, der in dieser Jahreszeit häufiger vorkommt. Da entstehen immer wieder großartige Motive und wenn dann noch Schnee und Frost dazukommen ist es für mich perfekt.

    Dann wäre noch der Sonnenuntergang zu erwähnen. Für den muss man nicht mehr bis 21:30 Uhr warten, sondern kann schon gegen 16 Uhr seine Kamera aufstellen. Für mich ein sehr positiver Aspekt.

    Nachtaufnahmen kann man schon so ab 18 Uhr machen. Egal ob es sich um den Sternenhimmel mit, oder ohne Mond, oder eine beleuchtete Straßenszene handelt. Da gibt es reichlich Motive zu finden.

    Ich denke das es sicher noch mehr fotografische Vorteile in der dunklen Jahreszeit gibt. Wenn euch was einfällt, immer her damit in die Kommentare.

    Ich wünsche euch viel Freude, beim Fotografieren in der dunklen Jahreszeit.

  • Warum ich Blüten lieber in Schwarzweiß fotografiere.

    Wie jetzt der Herbst mit seinen Farben uns erfreut. Sind es im Frühling die vielen Blüten. Bei einem Spaziergang mit meiner Frau in einem Park zeigt meine Frau auf eine Blüte und fragte: „Ist diese Blüte nicht schön?“

    Ich schaute mir die Blüte an, die sie meinte und fragte sie daraufhin, was sie an dieser Blüte so schön findet. „Sie leuchtet so schön in Orange.“ war ihre Antwort. Man muss wissen, dass Orange die Lieblingsfarbe meiner Frau ist.

    Ich fragte sie: „Würdest du diese Blüte auch noch schön finden, wenn sie nicht in Orange wäre? Vielleicht sogar in einer Farbe, die du nicht so magst?“

    „Natürlich nicht.“ war ihre Antwort.

    Daraufhin habe ich immer wieder Blüten in Schwarzweiß fotografiert, um ihre wirkliche Schönheit und deren Aufbau festzuhalten. Es sollte keine Farbe mehr entscheiden, ob diese Blüte schön ist, oder nicht.

    Hier nun einige Beispiele:

  • Olympus Artfilter Nummer 10: „Dramatischer Effekt Typ II“

    Hallo Freunde des belichteten Sensor.

    Heute nehme ich euch mal mit auf die Reise durch die Artfilter meiner Olympus OM-D E-M5 Mark II. Anfangen möchte ich mit dem Artfilter Nummer 10. Denn den mag ich irgendwie besonders. Diesen Modus kann man wahlweise für Farbaufnahmen (Typ I) oder auch Schwarzweißfotos (Typ II) verwenden. Da ich Schwarzweiß liebe, habe ich mal den Typ II ausprobiert.

    Wie man daran kommt, ist ganz einfach. Auf dem Moduswahlrad steht der Begriff „ART“, den erst einmal aktivieren. Dann den OK Knopf drücken und schon seid ihr in der Artfilter-Auswahl.

    So nach und nach möchte ich euch die diversen ART-Filter bei Olympus näherbringen.

    Wie gesagt, heute ich habe mich für den „Dramatischen Effekt Typ II“ entschieden. Was dabei herauskommt seht ihr hier:

  • Ich teste eure Kamera: Fujifilm X-Pro1

    Heute geht es um eine Kamera, mit der ich auch schon mal geliebäugelt habe, die Fujifilm X-Pro1. Diese ist 2012 auf den Markt gekommen, mit einem stolzen Preis von 1,599 Euro. Das ich jetzt die Möglichkeit hatte diese zu testen, dafür bin ich sehr dankbar. Nun aber los.

    Schon beim ersten Anfassen war mir klar: Die X-Pro1 ist eine wertig verarbeitete Kamera. Sie erinnert einen stark an klassische Messsucherkameras wie eine Leica M, mit ihrem schlichten, aber robusten Magnesiumgehäuse. Trotz des Metallgehäuse wiegt die Kamera betriebsbereit gerade mal 450 Gramm (ohne Objektiv). Der kleine Griff am Gehäuse ist flach, aber hilft einem trotzdem die Fuji X-Pro1 gut zu halten. Insgesamt fühlt sich die Kamera sehr solide an. Der Retro-Look ist natürlich Geschmackssache. Aber genau wegen diesem Design ist Fuji bekannt.

    Die Fotos stammen von mpb.com, ich hatte auch hier schon die Kamera an den Besitzer zurück geschickt, als ich bemerkt habe, dass ich keine Fotos von der Kamera selbst gemacht habe. 🙈

    Die Bedienung ist typisch „Fujifilm“ – manuelle Einstellräder für Verschlusszeit und Belichtungskorrektur, Blendenring am Objektiv (bei XF-Objektiven). Das fühlt sich sehr analog an, irgendwie. Das Fehlen eines haptischen ISO-Rads war für mich dabei ein kleiner Minuspunkt. Das muss man über eine Tastenkombination, oder das Quick-Menü regeln.

    Zum Thema Menü kann ich nur sagen, wer vorher noch keine Fuji-Kamera hatten, der könnte sich etwas verloren fühlen. Das Quick-Menü hingegen, ist mit den wichtigsten Einstellmöglichkeiten ausgestattet und hilft einem weiter.

    Es gibt drei Dinge, die ich bei dieser Kamera besonders hervorheben möchte.

    Da wäre zum einen, der Sucher. Dieser bringt die Möglichkeit mit, entweder einen elektronischen Sucher (EVF), oder ganz wie in alten Zeiten, einen optischen Sucher (OVF) zu verwenden. An einem kleinen Hebel an der Frontseite kann man zwischen den beiden Suchertypen wechseln. Für mich ist dieses eher ein Gimmick, da ich, wenn vorhanden, nur den elektronischen Sucher nutze. Mir ist auch nicht klar, warum man zu einem optischen Sucher wechseln sollte. Vielleicht könnt ihr mich in dieser Frage erhellen. Schreibt es in die Kommentare. 

    Der 2. Punkt wäre der Sensor. Denn dieser ist der erste X-Trans-Sensor von Fuji, der auch heute, in der neusten Version, bei aktuellen Fujikameras genutzt wird. Der hier verwendete 16-Megapixel-X-Trans CMOS Sensor der ersten Generation liefert detailreiche Bilder. Fuji hat dabei auf einen Tiefpassfilter verzichtet, was zu scharfen Aufnahmen führt, ohne dass das Bild künstlich oder überschärft wirkt. Natürlich darf man dabei nicht das Objektiv vergessen. Was nützt einem eine technisch ausgereifte Kamera, wenn ich vorne eine „Billiglinse“ anflansche. Außer ich mag den Look.

    Nun zum 3. Punkt, den Filmsimulationen. Denn gerade Fuji ist bekannt für seine Filmsimulationen. Hier wurden die Besonderheiten der alten analogen Fuji Filme digital umgesetzt, so das man jetzt diese als Simulation direkt in der Kamera nutzen kann. Viele nutzen diese Simulationen um später die Fotos „Out Of The Cam“ zu präsentieren. Bei Fuji sind mit fast jeder Kamera auch weitere Filmsimulation hinzugekommen. Doch bei der Pro1 gab es nur die ersten fünf Simulationen (PROVIA, Velvia, ASTIA, PRO Neg. Hi und Pro Neg.) und diese konnte man auch später nicht erweitern, leider.

    Die Bildqualität des X-Trans CMOS Sensor lässt eigentlich keine Kritik zu. Bildschärfe passt (je nach Objektiv). Fuji hat auf einen Tiefpassfilter verzichtet, was zu besonders scharfen Aufnahmen führt, ohne dass das Bild künstlich oder überschärft wirkt. Oft sind die JPGs direkt aus der Kamera schon so gut, dass ich mir die Nachbearbeitung spare. Was bei mir schwer ist, da ich gerne die Postproduktion in Lightroom nutze. Das gehört für mich eigentlich zu jedem Foto dazu. Bei der Fuji X-Pro1 war das aber oft schon so gut, dass ich das Foto „Out Of The Cam“ abspeichern konnte.

    Aber wo Licht ist, da ist auch Schatten. So auch bei der Fuji. Der wohl größten Schwachpunkt der X-Pro1: der Autofokus. Er ist… sagen wir mal … gemütlich. Besonders bei wenig Licht oder bei sich bewegenden Motiven stößt das System schnell an seine Grenzen wie ich finde. Für Portraits oder Street-Fotografie reicht es meistens aus, aber wer schnelle Action oder Sport fotografieren will, wird hier nicht wirklich glücklich.

    Der Autofokus basiert noch auf einem Kontrast-AF-System – Phasenvergleich kam erst bei späteren Modellen wie der X-Pro2 dazu. Man merkt das auch: Fokus-Pumpen ist keine Seltenheit, und bei schlechtem Licht wird es manchmal zur Geduldsprobe.

    Die Akkulaufzeit ist okay, aber nicht überragend. Je nachdem, ob man den EVF oder das Display nutzt, komme ich auf etwa 250–300 Bilder pro Ladung. Ich empfehle mindestens zwei Ersatzakkus, wenn man einen ganzen Tag unterwegs sein will.

    Ansonsten ist die Ausstattung bei der Fuji eher spartanisch: Kein Touchscreen, kein WLAN (nur über Eye-Fi-Karten oder Zubehör), kein Klappdisplay, was für mich wie auch anderswo schon erwähnt, ein No-Go ist. Aber irgendwie passt das alles zu ihrem Charakter.

    Die X-Pro1 will keine Allroundkamera sein. Sie will eine Kamera für bewusste Fotografie sein. Die Fujifilm X-Pro1 ist keine Kamera für jedermann. Wer maximale Geschwindigkeit, moderne Features oder hohe ISO-Performance sucht, ist mit einer neueren Fuji oder einer anderen Marke besser bedient.

    Aber, wenn man bereit ist sich auf ihre Eigenheiten einzulassen, bekommt man eine Kamera, die unglaublich viel Charakter und Charme hat.

    Und mit diesem Fazit schließt sich mein Testbericht. Dieser Test mit der Fuji war bislang der aufwändigste. Es hat viel Spaß gemacht, aber auch ab und zu war etwas Frustration mit dabei.

    Ich hoffe das ich euch damit weiterhelfen konnte.

    Bei mpb.com bekommt man diese Kamera aus dem Jahre 2012 ab ca. 500 Euro (Link).

    Hier nun noch einige Fotos die ich mit der Fujifilm X-Pro1 und dem  Fujifilm XF 14mm f/2.8 R gemacht habe:

  • Ich teste eure Kamera: Sony Alpha SLT-A68

    Mit diesem Beitrag eröffne ich eine neue Rubrik mit dem Namen „Ich teste eure Kamera: …“ Ich hatte vor einiger Zeit mal geschrieben welcher Gedanke dahinter steckt (Link).

    Nun sind zwei Kameras angekommen und die Erste davon wurde jetzt ausführlich von mir getestet. Hier geht es um die Sony Alpha SLT-A68. Fotos die ich mit dieser Kamera und dem Sigma 24-70mm F2.8 gemacht habe seht ihr am Ende von diesem Beitrag. Zuvor hier mal zwei Fotos von der Kamera selbst. Ich habe zum Vergleich mal meine Olympus OM-D E-M5 Mark II daneben gestellt. Ist die Oly nicht süß?

    Nun aber los.

    Die Sony Alpha SLT-A68 ist eine vielseitige und leistungsfähige Spiegelreflexkamera, die sich sowohl an Hobbyfotografen als auch an fortgeschrittene Nutzer richtet. Sie ist im März 2016 auf den Markt gekommen und wurde bis ins Jahr 2020 produziert. Mit ihrem 24,2-Megapixel-APS-C-CMOS-Sensor bietet sie eine sehr gute Bildqualität, die detailreiche und scharfe Fotos ermöglicht. Die hohe Auflösung sorgt dafür, dass auch große Drucke oder Ausschnitte ohne Qualitätsverlust möglich sind.

    Ein besonderes Merkmal der SLT-A68 ist das Translucent Mirror Technology (SLT), bei der ein halbdurchlässiger Spiegel dauerhaft im Kameragehäuse verbleibt. Dies ermöglicht einen schnellen und präzisen Autofokus, der sowohl im Live-View-Modus als auch bei der Serienaufnahme hervorragende Leistungen erbringt. Die Kamera verfügt über 79 Phasen- und 15 Kontrast-AF-Punkte, die eine relativ schnelle und zuverlässige Fokussierung gewährleisten, selbst bei bewegten Motiven.

    Das Gehäuse der Sony Alpha SLT-A68 ist robust und ergonomisch gestaltet, was längere Aufnahmen angenehmer macht. Außer man nimmt ein schweres Objektiv, wie ich es hatte (Kamera + Objektiv zusammen über 1,6kg). Der optische Sucher mit 0,45-fachem Vergrößerungsfaktor bietet eine klare Vorschau auf das Bild, was besonders bei hellem Sonnenlicht von Vorteil ist. Zudem ist die Kamera mit einem 2,7-Zoll-LCD-Display ausgestattet, das neigbar ist und eine flexible Bildkomposition ermöglicht. Das Schulterdisplay rundet die Sache ab.

    In Bezug auf die Bildstabilisierung verfügt die SLT-A68 über eine integrierte SteadyShot INSIDE-Technologie, die Verwacklungen bei Handaufnahmen reduziert. Das macht sie ideal für Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen oder ohne Stativ. Die Kamera unterstützt auch Full-HD-Videoaufnahmen mit 50p/25p, sodass Videos in verschiedenen Szenarien aufgenommen werden können.

    Die Bedienung der Sony Alpha SLT-A68 ist relativ benutzerfreundlich gestaltet, mit einem klaren Menüsystem und mehreren Bedienelementen, die schnellen Zugriff auf wichtige Funktionen bieten. Für kreative Fotografen stehen verschiedene Motivprogramme, Szenenmodi und manuelle Einstellungen zur Verfügung, um die Aufnahme an individuelle Wünsche anzupassen.

    Ein weiterer Pluspunkt ist die Kompatibilität mit einer Vielzahl von Sony-Objektiven (A-Mount) und Zubehör, was die Einsatzmöglichkeiten deutlich erweitert. Die Kamera ist zudem mit WLAN ausgestattet, sodass Bilder einfach auf mobile Geräte übertragen und dann im Internet geteilt werden können.

    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Sony Alpha SLT-A68 eine solide Wahl für alle ist, die vielleicht preisgünstig in das Hobby Fotografie einsteigen wollen. Sie eignet sich sowohl für Alltagssituationen, Reisen als auch für anspruchsvollere Fotoprojekte. Trotz ihrer eher klassischen Bauweise bietet sie relativ moderne Technologien, die das Fotografieren erleichtern und kreative Möglichkeiten eröffnen.

    mbp.com bietet die Kamera ohne Objektiv zwischen 200-300 Euro an (Link)

    Und hier nun einige Fotos die ich mit ihr gemacht habe:

    Die nächste Kamera die ich testen werde ist eine Nikon. Mehr verrate ich noch nicht. Es bleibt spannend.

    Die Kamera wurde mir freundlicherweise von Gelbschlumpf (Link zum Mastodon-Profil) bereitgestellt.