37 Jesus aber sprach zu ihm: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt« 38 Dies ist das höchste und erste Gebot. 39 Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«
Schon wieder Gebote!
Jesus reduziert für mich hier die 10 Gebote aus dem alten Testament, auf zwei Gebote. Denn wenn ich Gott liebe von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt (Verstand), werde ich die anderen Gebote aus dem Alten Testament versuchen einzuhalten. So weit so gut.
Doch nun kommt das zweite Gebot, das dem ersten gleich ist. »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«. Das wirft Fragen auf.
Zum ersten, wer ist mein Nächster?
Meine Meinung dazu ist, die direkte Familie, danach Freunde und Bekannte. Das sind meine Nächsten die in meinem direkten Umfeld leben.
Frage zwei ist, was bedeutet „lieben wie dich selbst“?
Hier bin ich davon überzeugt, dass wenn ich mich selbst nicht lieben kann, also einfach gesagt, akzeptieren kann, wie soll ich dann anderen Menschen mit Liebe begegnen?
Mein Versuch (klappt nicht immer!) ist es die Menschen in meinem Umfeld einfach als Menschen lieb zu haben. Dabei ist es egal welche Hautfarbe, welchen finanziellen und beruflichen Erfolg er, oder sie hat usw… denn das sind alles nur Äußerlichkeiten. Doch oft sind es aber diese Äußerlichkeiten, über die wir Menschen definieren und auch selbst definiert werden wollen.
Mein stetiger Versuch die Menschen erst einmal nur als Menschen anzusehen, ist sicher ein guter Vorsatz. Doch wie oft erwische ich mich, dass ich Menschen nach anderen Dingen beurteile. Hier ist jeder Tag mit den Begegnungen von Menschen eine neue Herausforderung, die ich aber gerne annehmen will.
So gehe ich meinen Weg weiter mit Jesus an meiner Seite, der mir dabei helfen will. Ich bin dankbar, dass ich es nicht aus mir alleine heraus es umsetzen muss.

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