Kategorie: Offtopic

  • Ki, Ai oder meine 50 Cent zum Thema Künstliche Intelligenz in der Fotografie.

    Moin zusammen.

    Ki oder auch Ai ist ein Dauerbrenner in den News und Nachrichten.

    Auch, oder gerade im Bereich der Fotografie liest und hört man viele Dinge dazu.

    So dass die Künstliche Intelligenz den Job als Fotograf überflüssig macht.

    Na ja, ganz so schlimm wird es am Ende wohl doch nicht werden. Sicher manche Bereiche werden wegfallen, wie z.B. die Stockfotografie. Teilweise auch die Produktfotografie. Selbst Portraitfotografie fängt an zu schwanken an. Doch wo sehe ich die weiteren Möglichkeiten der Fotografie, trotz der Ki?  

    Da wäre zum einen die Hochzeitsfotografie. Das per Ki nachzustellen kann ich mir nicht wirklich vorstellen. Auch bei anderen Festlichkeiten wie Taufe, Geburtstag usw. das sind alles Dinge wo die Ki (noch) nicht wirklich einsatzfähig ist. Jedenfalls nicht ohne sehr großen Aufwand. Aber auch das kann ich mir nicht wirklich vorstellen. Es würden die Schnappschüsse fehlen wie z.B. das Foto von Oma Erna, die gerade mit ihrem Gebiss spielt usw..

    Wie gesagt, manche Dinge werden wegfallen, andere Dinge bleiben.

    Nun kommen wir zum Bereich der Hobbyfotografie. Was mich persönlich ja betrifft.

    Den Spaß und die Freude mit der Kamera Fotos zu machen wird die Ki mir nicht nehmen. Wobei ich auch sagen muss, ich nutze ja eigentlich schon viel länger Ki in der Bildbearbeitung. Da gibt es unzählige Presets mit denen ich mein Foto einen besonderen Touch geben kann. Dann das Löschen von Sensorflecken wie ich auch Teile des Fotos entfernen kann. Selbst das Horizontale Spiegeln ist ja eine Art Ki.

    Deswegen macht mir als Hobbyfotograf das Thema Ki in der Fotografie keine Sorgen. Ich nehme gerne meine Kamera in die Hand, um das eine oder andere Foto zu schießen und es hinterher zu bearbeiten.

    Ich habe mir aber mal zum Spaß erlaubt ein Foto per Chat GBT zu erstellen.

    Hat ca. 3 Minuten gedauert incl. Nachbearbeitung per Lightroom. Hat mir aber keine wirkliche Befriedigung gegeben.

    Original ChatGPT:

    Mit Lightroom in weniger als 1 Minute nachbearbeitet:

    Wie seht ihr das mit der Ki in der Fotografie ?

  • Was macht eigentlich meine Depression?

    Ich habe ja immer mal wieder über meine Depression gesprochen. Für mich war das wie ein Teil meiner Therapie. Ich muss mich nicht verstecken, keiner muss sich verstecken, wenn er/sie Depressionen hat!

    In den letzten Wochen ist es bei mir ziemlich ruhig gewesen, wofür ich dankbar bin.

    Wenn eine heftige depressive Episode mich erwischt hatte waren das Minus 100 Prozent.

    Wenn ich einige Zeit keine hatte, lebte ich mit Minus 20 Prozent, damit kam ich relativ gut klar. Doch nun scheint es sich dahin zu ändern, dass selbst diese Minus 20 Prozent verschwunden sind.

    Das ist jetzt ein ganz neues, „komisches“ Gefühl das ich so noch nicht kannte.

    Bin ich geheilt? Ich glaube nicht, dazu müsste ich mindesten 1 Jahr komplett ohne Symptome gelebt haben. Soweit will ich mich aber nicht aus dem Fenster lehnen. Mein letzter depressiver Schub liegt nun knapp 2 Monate zurück.

    In dieser Zeit konnte ich viele Dinge umsetzen. Mein Plan, einen eigenen YouTube-Kanal einzurichten, wurde wahr. Diverse Videos konnte ich schon vorproduzieren. Nebenbei habe ich auch angefangen bei „Die Tafel“ stundenweise mitzuhelfen, kostenlos versteht sich.

    So nutze ich teilweise meine Zeit sinnvoll.

    Fotografisch bin ich wettertechnisch kaum, bis gar nicht unterwegs. Das wir aber sicher auch wieder kommen, wenn es nicht mehr so heiß wird.

    Alles in Allem erlebe ich eine ruhige Zeit im Moment und wie schon gesagt, ich bin dankbar dafür!!!

  • Fotografie: „Nett ist die kleine Schwester von Scheiße“

    Hallo Freunde des belichteten Sensors.

    Das Wetter macht mir derzeit Probleme, wie vielen anderen auch. Ich gehe nur noch am frühen Vormittag vor die Tür, wenn überhaupt.

    Fotografisch habe ich zwar eine meiner Kameras meistens dabei, lasse sie aber oft nur im Rucksack (Slingbag).

    Letzte Tage habe ich einen Freund besucht und dort einige Fotos gemacht.

    Doch wenn ich ehrlich bin, sind die Fotos nur nett und wir wissen ja „Nett ist die kleine Schwester von Scheiße“. Warum ist das so? Also wieso gefallen mir die Fotos nicht wirklich?

    Für mich erzählen Fotos meistens eine Geschichte, doch diese Option fällt bei diesen Fotos komplett weg. Ist teilweise auch so, dass ich meine ich „muss“ endlich raus mit der Kamera, egal wie das Wetter und meine Lust/Laune ist. Doch genau dann werden die meistens Fotos nur „nett“. Sich selber unter Druck zu setzen bringt überhaupt nichts.

    Hier nun die Fotos über die ich jetzt geschrieben habe, wie gesagt … nett.

    Da das heiße Wetter uns anscheinend noch länger beschäftigen wird, werde ich wohl nicht mehr zum Fotografieren raus gehen, auch nicht früh morgens. Es ist wie es ist.

  • Ganz ehrlich? Mich interessieren keine neuen Kameras.

    Hallo Freunde des belichteten Sensors.

    Die Überschrift von diesem Text ist ehrlich gemeint. Für mich sind die Kamerahersteller schon länger am Ende der Fahnenstange angekommen.

    Das ist meine Meinung und die ist völlig subjektiv.

    Die neueren Modelle sind gut, keine Frage. Aber sind sie es wert, das Vorgängermodell in Rente zu schicken? Ich denke nein. Die Tendenz jedes Jahr eine neue Kamera zu kaufen, dürfte sich langsam normalisiert haben. Außerdem sind die Hersteller dazu übergegangen, die Preislatte immer höher anzusetzen. Einen guten Body bekommt man kaum noch unter 2.000 Euro. Für wenige neue Features die Kamera zu wechseln, macht in meinen Augen keinen wirklichen Sinn.

    Wer Profis mal befragt mit welchem Kameramodell sie unterwegs sind, sind es selten die neusten Modelle. Meistens sind es die Vor-Vorgänger Modelle des jeweiligen Herstellers. Doch diese „älteren“ Kameras können genau das was der Fotograf, die Fotografin sich wünscht. Die Kamera wird mehr oder weniger blind bedient und ist dadurch extrem schnell einsatzbereit für die jeweilige Situation.

    Klar, ich selber mag es mit älteren Digitalkameras zu fotografieren und die Fotos auch öffentlich zu zeigen. Und wenn ich ehrlich bin, taugen Kameras die 8 oder 10 Jahre alt sind, immer noch. Ich denke, man sollte durchaus auf etwas ältere Kameramodelle schauen und das Geld das man beim Kauf spart, lieber in ein gutes Objektiv investieren.

    Meine derzeitige Kameraausrüstung:

    Olympus OM-D E-M 1 Mark II (2016)

    Pentax K-70 (2016)

    und seit kurzem eine Canon EOS 250D (2019)

    Hier mal einige Fotos die ich mit der Olympus und der Pentax gemacht habe. Die Canon ist erst seit kurzer Zeit hier und wird demnächst zum Einsatz kommen.

    Wie ihr seht, können 10 Jahre alte Kameras durchaus mit den neueren Modellen mithalten, finde ich. Wie seht ihr das? Bin auf eure Kommentare gespannt. Und nein es soll hier kein Bashing betrieben werden gegen die neusten Kameramodelle. Sie sind sicher alle gut, aber ältere Kameras sind halt auch heute noch gut. 😉

  • Gedanken zu meiner DSLR

    Hallo Freunde des belichteten Sensors.

    Derzeit laufen bei mir, wie eigentlich immer wieder, Gedanken durch den Kopf, wegen meiner Pentax K-70. Für mich eine sehr gute Spiegelreflexkamera.

    Doch ich habe ja auch eine sehr gute Olympus OM-D1 Mark II hier liegen. Mit dieser kann ich ja auch tolle Fotos machen. Außerdem ist sie der Pentax, rein technisch gesehen, deutlich überlegen.

    Trotzdem fotografiere ich gerne mit der Pentax!

    Genau genommen fotografiere ich fast ausschließlich mit der Pentax K-70 und dem 18-135mm Objektiv. Warum? Weil es mir Spaß macht. Das ist Grund genug, oder?

    Und die Qualität der Fotos überzeugt auf ganzer Linie, wie ich finde. Hier habe ich euch ein paar zusammengestellt:

  • Bibel und Fotografie: Matthäus 23,12

    „12. Denn wer sich selbst groß macht, wird von Gott gedemütigt, und wer sich selbst gering achtet, wird von ihm zu Ehren gebracht.“

    Bibelübersetzung: Gute Nachricht Bibel 2018

    Demut, ein Wort das heute nur noch selten genutzt wird. Viele verbinden damit Schwachheit und das will man ja nicht öffentlich zugeben. Nach außen wird der erfolgreiche Mensch dargestellt, der alles im Griff hat.

    Doch Demut hat überhaupt nichts mit Schwachheit zu tun!

    Wenn ich demütig bin gegenüber Gott habe ich verstanden, dass alle Macht bei IHM liegt. Ich kann mich noch so anstrengen, aber meine Kraft und Ausdauer sind nur begrenzt. Mit der Demut vor Gott kommt auch gleichzeitig die Dankbarkeit, dass es IHN gibt und er mich führen und leiten will.

    Sicher gibt es auch bei mir Situationen, wo ich meinen eigenen Weg gehen will, ohne dass ich es hinterfrage, ob Gott diesen Weg segnen wird. Oft werden mir große Steinen dann in den Weg gelegt, die mich zur Umkehr auf den richtigen Weg mit Gott bringen sollen. Wenn ich dann umkehre ist es in Demut, denn ich weiß das Gott alles sieht und weiß welcher Weg für mich der Richtige ist. Ich komme dann in Demut zurück, weil ich erkennen durfte, dass meine Wege nicht unbedingt von Gott gesegnet sind. Dann darf ich in Demut umkehren und weiß das Gott mich auf den richtigen Weg bringen möchte.

    In Demut und Dankbarkeit kann ich das annehmen.

  • Mein bestes Foto 2026 !

    Hallo Freunde des belichteten Sensors.

    Ja ich weiß, die Behauptung das dieses Foto, worüber wir heute reden, das Beste des Jahre 2026 sein sollte ist vielleicht etwas vorgegriffen. Immerhin haben wir erst Ende Mai. Da kann also noch viel geschehen.

    Aber dieses Foto ist nun mal für mich, das beste Foto im bisherigen Jahr. So könnte man es vielleicht besser beschreiben. Aber ich glaube ihr versteht mich.

    Als ich dieses Foto vor einigen Tagen gemacht habe, wusste ich noch nicht was daraus entstehen würde.

    Es zeigt einen Raum im Stadtpark Lahr, der gerne von Menschen, die heiraten wollen, gebucht werden kann. Ob jetzt nur für einen Sektempfang, oder auch eine standesamtliche Trauung vor Ort.

    Im Normalfall sind am nächsten Tag die Stühle und Tische wieder weggeräumt. Hatte also auch das quäntchen Glück, das man als Fotograf ab und zu hat.

    Doch bevor ich weiter texte, hier das Foto von dem ich rede:

    Dieses Foto hat so viele Dinge die ich mag. Da ist zum einen die räumliche Tiefe, die durch die Anordnung und Linienführung der Stühle bis in den Hintergrund führt. Durch die Fenster erscheint ein wenig die morgendliche Sonne, wodurch Licht und auch Schatten zu sehen sind. Das Ganze dann in Schwarz und Weiß, bringt dieses Foto auf ein höheres Level, was ich sonst nicht gewohnt bin.

    ZurZeit habe ich dieses Foto als Bildschirmhintergrund gewählt. Aber mir ist klar, dass ich das Foto ausdrucken lassen möchte, um es dann hier im Wohnzimmer an die Wand zu hängen. Aber da muss ich mir noch im klaren werden, welches Papier ich dafür nehmen sollte. Habt ihr vielleicht ein Tipp?

  • Pentax K-70 … das Moduswahlrad.

    Hallo Freunde des belichteten Sensord.

    Heute möchte ich euch mitnehmen auf das Moduswahlrad der Pentax K-70. Viele kennen die Einstellungen P, A, S, M. Bei Pentax liest sich das nun mal etwas anders und deswegen habe ich mal kurz aufgeschrieben, für was welche Abkürzung da steht.

    Jeder Modus bestimmt, welche Einstellungen automatisch von der Kamera übernommen werden und welche der Fotograf, die Fotografin dabei selbst festlegt.

    Auto – Vollautomatik

    Im Auto-Modus übernimmt die Kamera nahezu alle Einstellungen selbstständig. Sie erkennt die Aufnahmesituation automatisch und passt Belichtung, ISO, Fokus und weitere Funktionen entsprechend an.

    Dieser Modus eignet sich besonders:

    • für Einsteiger,
    • für schnelle Schnappschüsse,

    Der Fotograf kann sich vollständig auf das Motiv konzentrieren.

    P – Programmautomatik

    Im Programmmodus stellt die Kamera Blende und Verschlusszeit automatisch ein. Trotzdem bleiben einige weitere Einstellungen frei veränderbar, beispielsweise:

    • ISO,
    • Weißabgleich,
    • Belichtungskorrektur,
    • oder Autofokus-Einstellungen.

    Der P-Modus bietet eine gute Mischung aus Komfort und Kontrolle und eignet sich für den Alltag sowie für Fotografen, die bereits erste eigene Einstellungen vornehmen möchten.

    Sv – ISO-Priorität

    Der Sv-Modus ist eine besondere Funktion von Pentax. Hier legt der Fotograf den ISO-Wert selbst fest, während die Kamera automatisch Blende und Verschlusszeit anpasst.

    Der Modus eignet sich besonders:

    • bei wechselnden Lichtverhältnissen,
    • oder wenn die Bildqualität gezielt beeinflusst werden soll.

    Niedrige ISO-Werte sorgen für weniger Bildrauschen, hohe ISO-Werte ermöglichen Aufnahmen bei wenig Licht.

    Tv – Zeitvorwahl

    Im Tv-Modus wird die Verschlusszeit manuell eingestellt. Die Kamera berechnet dazu automatisch die passende Blende.

    Dieser Modus eignet sich besonders für Bewegungen:

    • kurze Verschlusszeiten frieren schnelle Bewegungen ein,
    • lange Verschlusszeiten erzeugen Bewegungsunschärfe.

    Typische Anwendungen sind Sportaufnahmen, Tiere oder fließendes Wasser.

    Av – Blendenvorwahl

    Im Av-Modus bestimmt der Fotograf die Blende, während die Kamera automatisch die passende Verschlusszeit auswählt.

    Dieser Modus wird genutzt, um die Tiefenschärfe gezielt zu steuern:

    • große Blendenöffnung → unscharfer Hintergrund,
    • kleine Blendenöffnung → große Schärfentiefe.

    Der Av-Modus eignet sich besonders für Portraits und Landschaftsaufnahmen.

    TAv – Zeit- und Blendenvorwahl

    Im TAv-Modus werden Verschlusszeit und Blende manuell eingestellt. Die Kamera übernimmt dafür automatisch die ISO-Anpassung.

    Dieser Modus ist praktisch:

    • bei wechselndem Licht,
    • bei Sportfotografie,
    • oder wenn bestimmte Werte für Zeit und Blende konstant bleiben sollen.

    Die Kamera sorgt automatisch für die passende Belichtung über die ISO-Einstellung.

    M – Manueller Modus

    Im manuellen Modus werden alle wichtigen Belichtungseinstellungen selbst vorgenommen:

    • Blende,
    • Verschlusszeit,
    • und ISO.

    Die Kamera unterstützt lediglich mit einer Belichtungsanzeige. Dieser Modus bietet die größte kreative Kontrolle und wird häufig genutzt:

    • bei Langzeitbelichtungen,
    • Nachtaufnahmen,
    • Studiofotografie,
    • oder schwierigen Lichtbedingungen.

    Mit diesen verschiedenen Modi bietet die Pentax K-70 sowohl Anfängern als auch erfahrenen Fotografen flexible Möglichkeiten für unterschiedliche Aufnahmesituationen. Ich persönlich schwanke immer zwischen M, TAv und Av rum, je nach Situation.

    Wie nutzt ihr euer Moduswahlrad?

  • Pentax K-70 … gekommen um zu bleiben (mit Fotos).

    Ich habe euch ja erzählt das ich mir eine Spiegelreflexkamera zugelegt habe, eine Pentax K-70. Nun habe ich sie mir heute Vormittag mal genauer angesehen und meine persönlichen Einstellungen vorgenommen. Dann bin ich los zum Seepark im Nachbarort. Dort hatte ich unterschiedliche Motive zur Auswahl und so konnte das 18-135mm seine Leistungsfähigkeit zeigen. Am Nachmittag habe ich jetzt die Fotos daheim bearbeitet und möchte sie euch zeigen. Was meint ihr dazu?

    Also ich bin sehr zufrieden mit der Ausbeute. Vielleicht kommt demnächst noch ein Tele dazu, also ein 70-300mm was umgerechnet an Kleinbild dann 105-450mm sind. Dann dürfte ich eigentlich mit diesen zwei Objektiven voll ausgestattet sein.

    Muss auch sagen, dass sich die Pentax einfach gut anfühlt in der Hand was für mich immer wichtig ist. Die Schalter und Drehräder sind da wo man sie auch gebrauchen kann, ohne aus Versehen irgendeinen zu drücken.

    Also wie es nun den Anschein hat, bleibt die K-70 bei mir und ich bin mit dem Gedanken eigentlich sehr zufrieden.

    Ja sicher, ich habe noch eine Olympus hier daheim. Die wird wohl nur noch rausgeholt um Makros zu machen, so mal der Gedanke. Denn da ist sie für mich ungeschlagen gut.

    Nun aber hier zu den Fotos die ich mit der Pentax heute Vormittag gemacht habe.

  • Wenn man es fotografisch auf die Spitze treibt …

    … und die Geschichte hinter diesem Foto.

    Hallo Freunde des belichteten Sensors.

    Heute geht es mal um ein schon älteres Foto von mir, was ich aus dem Archiv ans Tageslicht bringen möchte. Ich möchte euch Auf die Reise mitnehmen und die Entstehungsgeschichte näher bringen. Wie aus einer vermeintlichen,  unmöglichen Aufgabe, doch ein fotografisches Ergebnis entstehen konnte.

    Drehen wir also das Rad der Zeit einige Jahre zurück. Damals war ich mit einer Olympus OM-D E-M1 Mark I unterwegs. Wir hatten daheim schon einige schlechte Tage vom Wetter her, so dass ich nicht zum Fotografieren rauskam. So machte ich mir Gedanken, was ich wohl zu Hause für ein Bild aufnehmen kann. Irgendwann hatte ich die verrückte Idee, ein Stück Würfelzucker auf irgendeinen Gegenstand so zu platzieren, dass er hochkant stand. Soweit, so gut.

    Ich habe dann mehrere Haushaltsgegenstände genommen, war aber mit den Probeaufnahmen nie wirklich zufrieden.

    Dann kam mir eine Idee die ich fast wieder verworfen habe, aber zum Glück nicht. Gedanke war eine Heftzwecke (Reißnagel) so hinzulegen das er mit der Spitze nach oben liegt. Und genau auf diese Spitze wollte ich ein Stück Würfelzucker hochkant befestigen. So mal der Plan.

    Doch das Ganze gestaltete sich schwieriger als gedacht. Als ich versucht habe den Würfelzucker hochkant in die Spitze von der Heftwecke zu treiben, das dadurch eine kleine, fast unsichtbare Verbindung zwischen diese beiden. doch so unterschiedlichen Gegenstände entstehen konnte.

    Ergebnis, der Würfelzucker brach unter dem Druck auf die Spitze der Heftzwecke auseinander. Mehrere Versuche gestartet, alle mit dem gleichen Ergebnis. Der Würfelzucker war zu instabil für solche Aktionen.

    Dann kam mir die Idee im Würfelzucker vorsichtig ein kleines Loch zu bohren, aber auch das Vorhaben misslang. Auch mit langsamere Umdrehung und nur geringen Drucl, brach er auseinander und ich habe genügend Zuckerstücke dafür herangezogen, das könnt ihr mir glauben.

    Nun hatte ich also wie ich finde eine besondere Foto-Idee, scheiterte aber schon am Aufbau. Also legt ich diese Idee erst einmal einige Tage an die Seite, wobei ich mir natürlich weiter Gedanken machte, wie ich das Problem lösen konnte. Irgendwann hatte ich die zündende Idee den Würfelzucker an der Spitze der Heftzwecke anzukleben.

    Idee gut, doch auch das war nicht so leicht wie es geschrieben steht. Es brauchte mehrere Anläufe bis ein kleiner Tropfen Sekundkleber, die richtige Position zwischen Würfelzucker und Heftzweck einnahm.  Aber das Ganze Gebilde war sehr fragil. Ich setzte es auf einen neutralen Untergrund und fing an zu fotografieren. Ich hatte schon vorher eine Lichtquelle links vom Bild positioniert, so das ich mir wirklich nur um das Fotografieren kümmern musste, was gut war. Denn schon nach dem 3. Foto, brach das System zusammen. Doch ich hatte meine Bilder, nur das zählte am Ende. Die beste der drei Aufnahmen könnt ihr nun hier sehen.

    Was habe ich aber am Ende daraus gelernt? Ich denke wenn man mal eine eher verrückte Idee für ein Foto hat, sollte man sich nicht von Fehlschlägen entmutigen lassen. Wenn es dann irgendwann klappt wird man mit einem perfekten Foto entschädigt, auch wenn die Betrachter/innen nie die Arbeit hinter so einem Foto sehen.