Schlagwort: Gott

  • Bibel und Fotografie: Matthäus 23,12

    „12. Denn wer sich selbst groß macht, wird von Gott gedemütigt, und wer sich selbst gering achtet, wird von ihm zu Ehren gebracht.“

    Bibelübersetzung: Gute Nachricht Bibel 2018

    Demut, ein Wort das heute nur noch selten genutzt wird. Viele verbinden damit Schwachheit und das will man ja nicht öffentlich zugeben. Nach außen wird der erfolgreiche Mensch dargestellt, der alles im Griff hat.

    Doch Demut hat überhaupt nichts mit Schwachheit zu tun!

    Wenn ich demütig bin gegenüber Gott habe ich verstanden, dass alle Macht bei IHM liegt. Ich kann mich noch so anstrengen, aber meine Kraft und Ausdauer sind nur begrenzt. Mit der Demut vor Gott kommt auch gleichzeitig die Dankbarkeit, dass es IHN gibt und er mich führen und leiten will.

    Sicher gibt es auch bei mir Situationen, wo ich meinen eigenen Weg gehen will, ohne dass ich es hinterfrage, ob Gott diesen Weg segnen wird. Oft werden mir große Steinen dann in den Weg gelegt, die mich zur Umkehr auf den richtigen Weg mit Gott bringen sollen. Wenn ich dann umkehre ist es in Demut, denn ich weiß das Gott alles sieht und weiß welcher Weg für mich der Richtige ist. Ich komme dann in Demut zurück, weil ich erkennen durfte, dass meine Wege nicht unbedingt von Gott gesegnet sind. Dann darf ich in Demut umkehren und weiß das Gott mich auf den richtigen Weg bringen möchte.

    In Demut und Dankbarkeit kann ich das annehmen.

  • Bibel und Fotografie: Matthäus 22,37-39

    Lutherbibel 2017

    37 Jesus aber sprach zu ihm: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt« 38 Dies ist das höchste und erste Gebot. 39 Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«

    Schon wieder Gebote!

    Jesus reduziert für mich hier die 10 Gebote aus dem alten Testament, auf zwei Gebote. Denn wenn ich Gott liebe von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt (Verstand), werde ich die anderen Gebote aus dem Alten Testament versuchen einzuhalten. So weit so gut.

    Doch nun kommt das zweite Gebot, das dem ersten gleich ist. »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«. Das wirft Fragen auf.

    Zum ersten, wer ist mein Nächster?

    Meine Meinung dazu ist, die direkte Familie, danach Freunde und Bekannte. Das sind meine Nächsten die in meinem direkten Umfeld leben.

    Frage zwei ist, was bedeutet „lieben wie dich selbst“?

    Hier bin ich davon überzeugt, dass wenn ich mich selbst nicht lieben kann, also einfach gesagt, akzeptieren kann, wie soll ich dann anderen Menschen mit Liebe begegnen?

    Mein Versuch (klappt nicht immer!) ist es die Menschen in meinem Umfeld einfach als Menschen lieb zu haben. Dabei ist es egal welche Hautfarbe, welchen finanziellen und beruflichen Erfolg er, oder sie hat usw… denn das sind alles nur Äußerlichkeiten. Doch oft sind es aber diese Äußerlichkeiten, über die wir Menschen definieren und auch selbst definiert werden wollen.

    Mein stetiger Versuch die Menschen erst einmal nur als Menschen anzusehen, ist sicher ein guter Vorsatz. Doch wie oft erwische ich mich, dass ich Menschen nach anderen Dingen beurteile. Hier ist jeder Tag mit den Begegnungen von Menschen eine neue Herausforderung, die ich aber gerne annehmen will.

    So gehe ich meinen Weg weiter mit Jesus an meiner Seite, der mir dabei helfen will. Ich bin dankbar, dass ich es nicht aus mir alleine heraus es umsetzen muss.

  • Lasset uns Menschen machen.

    26 Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht. 27 Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau. 28 Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das auf Erden kriecht. 29 Und Gott sprach: Sehet da, ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde, und alle Bäume mit Früchten, die Samen bringen, zu eurer Speise. 30 Aber allen Tieren auf Erden und allen Vögeln unter dem Himmel und allem Gewürm, das auf Erden lebt, habe ich alles grüne Kraut zur Nahrung gegeben. Und es geschah so. 31 Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. Da ward aus Abend und Morgen der sechste Tag. 

    (1.Mose 1, Verse 26 bis 31 aus der Lutherbibel 2017)

    Das Foto entstand im Wachsfigurenkabinett Panoptikum auf der Hamburger Reeperbahn. Ich finde das Bild passt zum Text, wie die Faust aufs Auge, oder was meint ihr?