Autor: Holger@swquadrat.de

  • Das letzte Foto von Puschel

    Diesen süßen Kater hat sich mein Sohn mit Familie vor einigen Jahren aus dem Tierheim geholt. Der Name stand sehr schnell fest, Puschel. Besonders ihre kleine Tochter (4J.) war begeistern von diesem kleinen Vierbeiner. Es vergingen Tage und Wochen und Puschel war immer mit neugierigen Augen unterwegs. Nach ca. 2 Monaten hatte jemand vergessen die Terrassentür zu schließen. Also ging Puschel nach draußen, um die Welt zu erkunden. Er blieb artig im Garten und kam immer wieder rein in die Wohnung. Doch eines Tages war Puschel verschwunden. Auf Rufen reagierte er nicht. Man versuchte ihn mit seinen Lieblinkleckereien zu locken. Nichts. Man lies bis am später Abend die Terrassentür offen.

    Am frühen morgen des neuen Tages wurde die Tür zur Terrasse wieder aufgemacht. Aber kein Puschel in Sicht. Später ging unser Sohn zu seinem Auto und sah in einiger Entfernung was am Straßenrand liegen. Als er näher hinging, erkannte er das es Puschel war. Er musste sich von der sicheren Terrasse entfernt haben und ist dann wohl an der Straße von einem Auto angefahren worden.

    Puschel bekam ein kleines Grab in einer Ecke vom Garten. Die Trauer um ihn hielt lange an. Erst knapp 2 Jahre später wurde wieder eine Katze geholt, die auch heute noch gehegt und gepflegt wird.

    Das Foto, dass ich von Puschel gemacht habe, hängt immer noch in der Wohnung von meinem Sohn und seiner Familie.

  • Psychische Erkrankung

    Es gibt manchmal Lebensphasen, die einen nicht körperlich, sondern psychisch belasten, oder sogar fertig machen. Bei mir ist es eine posttraumatische Belastungsstörung mit mittelschwerer bis schwerer Depression. So ist es fachlich korrekt ausgedrückt. So wie hier mein kleiner Freund der Teddy im Schraubstock sitzt ist es bei mir, wenn es mir relativ gut geht. Nur ein leichter Druck ist zu spüren, der nie ganz weggeht. Wenn dann die Depression zuschlägt, kann man sich vielleicht vorstellen, was das mit einem macht.

  • Erinnerungen.

    Vor einigen Tagen habe ich diese Pfennigmünze gefunden. Ich kenne Menschen, die auch heute noch den Euro in D-Mark umrechnen und sich dabei aufregen. So langsam sollte man meinen, dass damit Schluss ist. Immerhin gibt es den Euro schon 23 Jahre. Um genau zu sein am 1. Januar 2002 wurde dieser eingeführt.  

  • Ein seltenes Winterfoto

    In diesem Winter hatten wir kaum bis gar keinen Schnee. Auch Temperaturen unter 0 Grad waren am Tag eher selten der Fall. Um also ein „Winterfoto“ zu erstellen, gab es nur wenige kurze Zeitfenster. In so einem Zeitfenster am frühen Morgen, ist dieses Foto entstanden. Stunden später war alles, was hier weiß zu sehen ist, verschwunden. Manchmal braucht man auch etwas Glück beim Fotografieren.

  • Eine kleine süße Olympus ist es geworden.

    Ich habe bis vor kurzem noch mit einer Nikon Z fc fotografiert. An sich eine gute Kamera, nur das Handling konnte mich nicht überzeugen. Beim Kauf lag ein zusätzlicher Griff von Smallrig dabei. Auch mit ihm war es nicht optimal, so dass ich einen weiteren Griff bestellt habe, der halt wenige Millimeter größer war. Aber auch mit diesem Griff wurde das Handling einfach nicht so gut, dass ich damit zufrieden war. So habe ich mich von der Nikon getrennt und sie verkauft.

    Nun war die Überlegung was ich mir als nächstes holen werde. In der letzten Zeit habe ich mich verstärkt bei dem Kompaktkameras umgesehen. Mal ganz was anderes. Natürlich sind die Kameras im Verhältnis klein und haben sicher auch keinen so guten Griff, da sie aber klein und relativ leicht sind, macht das weniger aus. So waren halt meine Gedanken zu diesem Thema.

    Nun hat fast jeder Hersteller eine Kompaktkamera-Sparte in seinem Portfolio und so fing ich an die Suche einzugrenzen. Als Erstes kam der finanzielle Aufwand. Ich wollte nicht mehr wie maximal 500 Euro für eine gebrauchte Kompakte ausgeben. Außerdem wollte ich keine Kamera die nur einen 1“ Sensor besitzt. Der kleinste für mich in Frage kommende Sensor war deshalb der MFT-Sensor. So fielen schon einige Kameras durch dieses Raster, was ich erstellt habe.

    Nun gab es Kameras mit einer Festbrennweite, oder einem kleinen Zoom. Wichtig war für mich auch ein guter EVF, denn ich fokussiere und fotografiere am liebsten mit dem EVF. Damit fielen die Kameras raus, die nur ein Display besitzen.

    Ein weiteres Kriterium war, das das Display mindestens klappbar ist, im optimalen Fall sogar Kipp- und schwenkbar. Somit vielen weitere Kameras raus. Am Ende war es eine Panasonic aus dem Jahre 2014 die meine Kriterien erfüllte. Doch dann hatte ich eine weitere Idee. Warum nicht mal bei kleinen Systemkameras Ausschau halten, die mit einem Wechselobjektiv ausgestattet sind.

    Dort bin ich dann schnell fündig geworden. Die Olympus OM-D E-M 10 Mark II mit dem 14-42mm Kitobjektiv hatte mich angefixt und so ist es schlussendlich diese Kamera geworden. Sicher sie ist klein und hat keinen ausgeprägten Griff, aber durch ihr geringes Gewicht von gerade mal 390 Gramm hatte das keine wirkliche negative Auswirkung für mich.

    Die Kamera selbst ist im September 2015 auf den Markt gekommen. Mit einem 16 Megapixel MFT Sensor, der eine 5-Achsen Bildstabilisierung besitzt. Das 14-42 Kitobjektiv ist im Jahr 2014 auf den Markt gekommen. Also arbeite ich mit einer 10 Jahre alten System-Kamera und ich bin gespannt wie die zukünftige Fotos mit diesem System werden. Ich mag es mit älteren Kameras zu „spielen“.