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Depression … und die Sache mit dem Sex.

Verfasst von

Holger@swquadrat.de

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Offtopic

Hallo zusammen.

Ich habe meinen Kurzurlaub bei meinem Freund Dimo Tabken hinter mir. Es war eine schöne Zeit und wir haben oft nur dagesessen und gequatscht. Keine verplanten Tage, sondern erholsame Tage waren das. Das wir noch einen gemeinsamen Podcast (Link) aufgenommen haben war einer der Höhepunkte.

Eigentlich wollte ich schon im Februar zu ihm hin, trotz bezahlter nicht stornierbaren Fahrkarte, hat mir die Depression einen Strich durch die Rechnung gemacht. Es ist wie es ist. Auch in den vergangenen Tage hatte ich einen heftige depressiven, Schub der Gott sei Dank, auch wieder nachgelassen hat.

In dieser Zeit, wo dieser Schub langsam nachgelassen hat, sind mir einige Gedanken durch den Kopf gegangen die ich euch mitteilen möchte.

Die Depression an sich ist schon scheiße, keine Frage, aber es gibt Situation, wo man anhand dieser Krankheit, noch mehr leidet. Gemeint ist das mit dem Sex und so.

Depression wird immer noch oft als Tabuthema behandelt, aber das Thema Sex in Bezug zu dieser Krankheit taucht fast nie auf. Deswegen ein paar aufklärende Worte von mir der diese Situation durchlebt hat und heute noch stärker als früher spürt.

Die ganze Sache fing eher schleichend an. Immer mal wieder war beim gemeinsamen Sex keine Erektion bei mir. Klar ich wusste das es wegen dieser Krankheit und den nötigen Tabletten zu sowas kommen konnte. Doch zwischenzeitlich ist es so weit gekommen, dass ich einfach keine Lust mehr auf Sex habe. Sicher liegt das auch daran das ich zwischenzeitlich grundlegend keine Erektion mehr bekomme. Selbst wenn ich zur Stimulation einen erotischen Film ansehe, passiert unterhalb vom Bauchnabel gar nicht und ich schalte den Film gelangweilt aus.

Ich habe das mit meiner Frau besprochen und ihr natürlich gesagt das es nicht an ihr liegt. Das sollte man mit dem Partner, der Partnerin klar kommunizieren. Da meine Frau, die beste Ehefrau der Welt, weiß, was diese Krankheit anrichtet, hat sie mir gesagt, dass für sie es nicht so schlimm ist. Aber ich mache mir schon selbst Vorwürfe deswegen was kontraproduktiv ist.

Ich habe zwischenzeitlich auch „die blaue Pille“ verschrieben bekommen. Ergebnis ist gleich null. Das die Psyche, wenn sie erkrankt ist, zu sowas fähig ist, habe ich früher nie gedacht. So werden meine Frau und ich wohl den Rest unseres Lebens ohne Sex auskommen. Depression ist und bleibt eine scheiß Krankheit.

#Depression krankheit Medikamente Partnerschaft Sex
←Hoffnung und Heilung
(M)eine Depression, oder als die letzte Hoffnung gestorben ist.→

Kommentare

2 Antworten zu „Depression … und die Sache mit dem Sex.“

  1. Avatar von Aurin Azadî Invictus Becker
    9. Juli 2025
    Aurin Azadî Invictus Becker

    Es muß nicht die Depression an sich sein. Antidepressiva können einem ganz schön die Lust wegballern. Guck mal in den Beipackzettel …

    (BTDT.)

    Antworten
    1. Avatar von Holger@swquadrat.de
      9. Juli 2025
      Holger@swquadrat.de

      Danke mfür dein Feedback.

      Es ist ein Zusammenspiel von Krankheit und Antideüressiva die mir die Lust am Sex rauben. So sehe ich es.

      Antworten

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