Schlagwort: Sony Nex 7

  • Ich teste eure Kamera: Sony Nex 7

    Nach einer Pause ist es wieder so weit. Ich teste wieder eine Kamera, die mir für zwei Wochen zur Verfügung stand. In diesem Fall handelt es sich um eine Sony Nex 7. Kleiner Spoiler: Wenn ich nicht schon eine gute Olympus Kamera hätte, käme diese Kamera in die engere Wahl für mich.

    Aber nun mal alles von Anfang an.

    Die Nex 7 kam im November 2011 mit einem stolzen Preis von knapp 1.200 Euro auf den Markt.  Also kein Billigheimer und wir reden nur vom Body bei dem Preis. Doch was bekam man 2011 für diesen Preis?

    Eine sehr kompakte spiegellose Systemkamera, an der man verschiedene Objektive mit einem Sony E-Mount Anschluss, verwenden kann. Sie besitzt einen einen APS-C Sensor, der mit stolzen 24,3 Megapixeln auflöst. Auch heute werden noch viele neue Kameras mit APS-C und 24 Megapixeln angeboten. Damals war das aber schon eine Hausnummer. Gerade auch im Bezug auf die Kompaktklasse, in der diese Kamera einzuordnen ist.

    Genau die Kompaktheit, gepaart mit sehr guter Ausstattung brachte die Sony Nex 7 sehr viel Lob ein. Was mir persönlich gefällt ist, dass sie trotz der geringen Größe, noch einen guten, ausreichend großen, elektronischen Sucher besitzt. Denn ich fotografiere nun mal sehr gerne durch den Blick eines Suchers. Aber auch der Monitor ist mit knapp 1 Million Bildpunkten durchaus als sehr gut zu bezeichnen. Immerhin schreiben wir das Jahr 2011, was wir immer im Hinterkopf behalten müssen. Diese Monitor ist außerdem klappbar.

    Die Kamera bietet schon eine Gesichtserkennung und sogar eine Gesichtswiedererkennung an. So kann man bis zu 8 Gesichter speichern, worauf die Kamera beim Fokussieren von einer Personengruppe zurückgreifen kann.

    Der Akku schafft mit einer vollen Ladung ca. 330 Fotos.

    Das Handling bezeichne ich persönlich als gut bis sehr gut. Trotz der Kompaktheit hat diese Kamera einen Griff, der einem beim Tragen ein sicheres Gefühl gibt. Das Gehäuse ist wertig, aus einer Magnesiumlegierung gefertigt worden.  Auch das Menü ist relativ überschaubar und kann auch ohne Bedienungsanleitung genutzt werden. Die Bedienbarkeit und Anordnung der Knöpfe und Räder sind gut. Ich hatte da in der Testphase keine wirklichen Probleme und ich konnte schon nach einigen Tagen die Kamera fast blind bedienen.

    Insgesamt hat mich die Kamera überzeugt und ist selbst nach ca. 15 Jahren immer noch eine sehr gute Kamera, die man jetzt natürlich für einen günstigen Kurs kaufen kann. Bei mbp.com (Link) liegen die Preise derzeit zwischen 244 und 324 Euro.

    Nun kommen wir aber zu den Bildern die ich mit dem 16-50mm F3.5 – 5.5 Objektiv gemacht und nachträglich mit Lightroom bearbeitet habe.

    Hier geht es zu weiteren Kameratests:

    Fujifilm X-T1

    Canon Powershot Pro1

    Canon Powershot A710

    Nikon Coolpix 995

    Fujifilm X-Pro1

    Sigma DP2 (nicht Merrill !)

    Canon EOS 600D

    Canon EOS 7D

    Nikon D3100

    Sony Alpha SLT-A68

    Zum Schluss noch ein Aufruf. Wenn ihr daheim eine ältere digitale System, oder auch Spiegelreflexkamera habt und möchtet das ich diese mal teste und hier veröffentliche, meldet euch einfach unter hd-com@gmx.de. Ich werde zeitnah mich zurückmelden.