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  • Ich teste eure Kamera: Samsung NX300

    Es geht weiter mit meiner Testreihe und persönlichen Erfahrungsberichten von Kameras, die ihr mir ausleiht.

    Ich habe die Samsung NX300 von einem Freund zum testen bekommen. Also kein Postweg, auch gut. Samsung selbst stellt schon länger keine Kameras mehr für den deutschen Markt her. Der Hersteller reagierte damit auf die sinkende Nachfrage. Die hier vorgestellte Samsung NX300 wurde 2013 veröffentlicht.

    Die Kamera wirkt auch heute noch modern und ist angenehm leicht, ohne billig zu erscheinen. In der Praxis lag sie gut in meiner Hand, auch bei längeren Fotosessions. Das Gehäuse ist gegen Staub und Feuchtigkeit abgedichtet, was zum Erscheinungsjahr noch nicht wirklich verbreitet war. Besonders praktisch finde ich das klappbare AMOLED-Display, das ich häufig für Aufnahmen aus ungewöhnlichen Winkeln genutzt habe. Das dieses mit nur 768.000 Bildpunkten auflöst merkt man spätestens, wenn die Sonne mal auf das mit nur 768.000 Bildpunkten auflöst merkt man spätestens wenn das Licht der Sonne auf das Display scheint.

    Im Alltagstest hat mich die Bildqualität überzeugt. Der gut 20 Megapixel APS-C-Sensor liefert scharfe Bilder mit natürlichen Farben und guter Detailwiedergabe. Bei Tageslicht entstehen wirklich schöne Aufnahmen, die kaum Nachbearbeitung benötigen. Auch bei höheren ISO-Werten bleibt das Rauschen noch im Rahmen, auch wenn bei sehr wenig Licht die Qualität sichtbar nachlässt. Die Kamera selbst hat dabei keinen internen Bildstabilisator, dieser ist nur in den dafür geeigneten Objektiven vorhanden.

    Klare Ansage, die Bilder werden nur im JPG-Format abgespeichert, RAW ist nicht vorhanden! Für mich, der seine Bilder in Lightroom gerne bearbeitet, ein No-Go. Die Speicherkarte selbst, wird neben dem Akku auf der Unterseite eingeschoben, was ich bei dieser Bauart als Normal ansehe.

    Der Autofokus hat im Test meistens schnell und präzise gearbeitet. Gerade bei gutem Licht stellt die Kamera zügig scharf. In dunkleren Situationen habe ich jedoch gemerkt, dass sie gelegentlich etwas pumpt oder einen Moment länger braucht.

    Das Menü der Samsung NX300 ist übersichtlich aufgebaut, und das Touchdisplay reagiert zuverlässig. Viele Einstellungen lassen sich direkt antippen, was den Umgang sehr intuitiv macht. Auch Einsteiger dürften sich hier schnell zurechtfinden.

    Ein Feature, das ich im Test ausprobiert habe, ist die WLAN-Funktion. Bilder lassen sich direkt auf das Smartphone übertragen, was unterwegs sehr praktisch ist. Allerdings war die Verbindung nicht immer stabil – manchmal musste ich den Vorgang wiederholen.

    Anschlussseitige gibt es USB 2.0, WLAN Typ: b,g, Wi-F 4 n und einen HDMI-Ausgang vom Typ Micro (Typ D)

    Weniger begeistert war ich von der Akkulaufzeit. Im Test musste ich relativ schnell nachladen, besonders bei intensiver Nutzung mit WLAN und Display. Laut CIPA sollen 330 Bilder mit einer Akkuladung möglich sein, was ich nicht bestätigen kann. Mag aber auch am Alter vom Akku liegen.

    Auch die Auswahl an Objektiven ist im Vergleich zu anderen Systemen eher begrenzt, was die Erweiterbarkeit einschränkt.

    Was mir bei solchen Kameras immer fehlt ist der Sucher, denn 90% meiner eigenen Fotos werden durch den Sucher bestimmt.

    Mein Fazit: Die Samsung NX300 ist eine spiegellose Kamera mit guter Bildqualität, einfacher Bedienung und praktischen Features.

    Insgesamt kann ich sagen das diese Kamera durchaus ihren Charme hat, auch wenn sie beim Akku, Display und Systemumfang schwächelt.

    Hier nun die Fotos die ich mit dieser Kamera und dem 18-55mm Objektiv gemacht habe:

    Weitere Kameraberichte findet ihr hier:

    Nikon D7000

    Sony NX7

    Fujifilm X-T1

    Canon Powershot Pro1

    Canon Powershot A710

    Nikon Coolpix 995

    Fujifilm X-Pro1

    Sigma DP2 (nicht Merrill !)

    Canon EOS 600D

    Canon EOS 7D

    Nikon D3100

    Sony Alpha SLT-A68