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  • Wie, eine Spiegelreflex und dann noch eine Pentax?

    Hallo Freunde des belichteten Sensors.

    Seit kurzer Zeit bin ich Besitzer einer Zweitkamera. Um genau zu sagen einer Spiegelreflexkamera vom Typ Pentax K-70. Zu dem mitgelieferten Kit-Objektiv dem 18-55mm kam noch das 18-135mm dazu. Also eine Immer-Drauf-Linse.

    Doch warum habe ich mir eine Spiegelreflex gekauft, was waren meine Beweggründe?

    Zum eine finde ich das Spiegelreflexkameras auch heute noch ihre Daseinsberechtigung haben. Es ist halt ein Fotografieren, wie aus vergangenen Tagen, aber ohne das die Bildqualität darunter leidet. Es reizte mich schon länger, mir eine solche Kamera mit passendem Objektiv zu kaufen und dieses Modell hatte ich vor Jahren schon mal und ist mir positiv in Erinnerung geblieben.

    Doch warum dann eine Pentax und keine Canon, Fuji, oder Sony Spiegelreflex?

    Was ich an Pentax einfach mag ist, das deren Kameras das Hauptaugenmerk auf das Fotografieren und nicht auf das Videografieren legen. Ausserdem ist Pentax wohl der einzige Hersteller der auch heute noch, in zwar längeren Zyklen, Spiegelreflexkammeras neu herausbringt. Dabei ist Pentax sich treu geblieben und ich liebe solche fotografischen Underdogs.

    Ein weiterer Punkt ist das Gehäuse und wie es abgedichtet ist, Es gibt Videos bei YouTube, wo eine Kamera von Pentax tief in den Schnee oder Sand eingegraben wurde. Dann nahm man sie nach einiger Zeit wieder heraus und spülte sie mit sauberem Wasser ab. Danach schaltete die Kamera ein und alles funktionierte noch, Also Pentax-Kameras sind optimal für den Outdoorbereich geeignet, wo ich nun mal am meisten unterwegs bin.

    Und insgesamt bekommt man wirklich ein tolles Gehäuse, das erstens sich gut in der Hand (meiner Hand) anfühlt und die Robustheit gleich so ausstrahlt, dass man meint man könnte damit einen Nagel in die Wand schlagen, was ich bis jetzt aber nicht ausprobiert habe. *grins*

    Auch die Einstellmöglichkeit im Menü, an der Pentax K-70, die nun in meinem Besitz ist, sind vielfältig und lassen eigentlich keine Wünsche offen.

    Jetzt noch zu einer Besonderheit, die es nach meinen Informationen so bei keinem anderen Hersteller gibt. Es geht um den so genannten K-Mount, also die Anschlussmöglichkeit der Objektive. Dieser Mount ist nun über 50 Jahre alt und wurde mehr oder weniger nicht verändert. Was hinzugekommen ist, das sind die elektronischen Anschlüss, aber der Mount selber ist der Gleiche geblieben. So lassen sich tolle Objektive aus den vergangenen Jahrzehnten ohne Adapter direkt an der Kamera anschließen. Und die Gebrauchtpreise sind sehr attraktiv für gute Linsen. Und auch viele Objektive sind gegen Staub und Spritzwasser abgedichtet. Dafür muss in der Bezeichnung die beiden Buchstaben “WR” zu finden sein. (Link)

    Doch was ist nun mit meiner Olympus?

    Diese wurde erst einmal in eine Schublade gelegt und wartet dort auf ihren Einsatz. An dieser ist das 60mm Makro-Objektiv befestigt. Wenn ich also losziehe und die Gegend, wo ich unterwegs bin, vielleicht sich Makro-Motive anbieten könnten, habe ich dann beide Kameras dabei.

    Ausserdem ist der Trend zu einer Zweitkamera immer noch gültig. 😁

    Also welche Zweit- oder sogar Drittkamera sind bei euch im Einsatz? Schreibt es in die Kommentare. Ich bin gespannt.

    Ich sollte mal die Kamera entstauben, wenn ich mir so die Fotos ansehe. 🙈

    Hier noch die ersten Fotos die ich mit der Pentax K-70 und dem 18-135mm gemacht habe:

  • Hobby Fotografie oder es ist wie es ist.

    Schon komisch derzeit. Ich gehe nur noch selten zum Fotografieren raus. Und wenn, dann bleibt die Kamera meistens im Rucksack. Das Hobby Fotografie scheint rückläufig zu sein. Und das Komische ist daran, es stört mich nicht.

    Ob jetzt das Ende von diesem Hobby eingeläutet wurde, ist noch völlig unklar. Sollte es sein, dann ist es halt so. Nichts auf dieser Welt ist für die Ewigkeit, so auch das Hobby Fotografie nicht.

    Klar, die letzten 14 Jahre mit den diversen Kamerasystemen waren schon großartig. Ich durfte vieles lernen, hab auch sicher vieles wieder vergessen. Ich habe gerne andere Kameras ausprobiert, die schon einige Jahre alt sind und bemerkt, dass man mit diesen Kameras durchaus gute bis sehr gute Fotos erarbeiten kann. Außer Leica und Hasselblad hatte ich eigentlich alle großen Hersteller im Laufe der letzten Jahre.

    Sensorgröße vom 1“ Sensor bis Vollformat was alles dabei. Nur selten habe ich eine Kamera neu gekauft. Mir liegen die etwas älteren Kameras. Eine neue habe ich 2x gekauft.  Ansonsten eher Kameras die 5-10 Jahre alt waren.  

    Die aktuelle Kamera ist eine Olympus OM-S E-M5 Mark II und diese ist nun gute 2 Monate hier im Einsatz. Was für meine Kaufverhalten schon eine lange Zeit ist.

    Wie gesagt, ich gehe nur noch selten zum Fotografieren raus. Mir fehlen derzeit die Ideen dafür. Immer länger bleibt der gepackte Fotorucksack in der Wohnung.

    Es ist wie es ist.

  • Eine kleine süße Olympus ist es geworden.

    Ich habe bis vor kurzem noch mit einer Nikon Z fc fotografiert. An sich eine gute Kamera, nur das Handling konnte mich nicht überzeugen. Beim Kauf lag ein zusätzlicher Griff von Smallrig dabei. Auch mit ihm war es nicht optimal, so dass ich einen weiteren Griff bestellt habe, der halt wenige Millimeter größer war. Aber auch mit diesem Griff wurde das Handling einfach nicht so gut, dass ich damit zufrieden war. So habe ich mich von der Nikon getrennt und sie verkauft.

    Nun war die Überlegung was ich mir als nächstes holen werde. In der letzten Zeit habe ich mich verstärkt bei dem Kompaktkameras umgesehen. Mal ganz was anderes. Natürlich sind die Kameras im Verhältnis klein und haben sicher auch keinen so guten Griff, da sie aber klein und relativ leicht sind, macht das weniger aus. So waren halt meine Gedanken zu diesem Thema.

    Nun hat fast jeder Hersteller eine Kompaktkamera-Sparte in seinem Portfolio und so fing ich an die Suche einzugrenzen. Als Erstes kam der finanzielle Aufwand. Ich wollte nicht mehr wie maximal 500 Euro für eine gebrauchte Kompakte ausgeben. Außerdem wollte ich keine Kamera die nur einen 1“ Sensor besitzt. Der kleinste für mich in Frage kommende Sensor war deshalb der MFT-Sensor. So fielen schon einige Kameras durch dieses Raster, was ich erstellt habe.

    Nun gab es Kameras mit einer Festbrennweite, oder einem kleinen Zoom. Wichtig war für mich auch ein guter EVF, denn ich fokussiere und fotografiere am liebsten mit dem EVF. Damit fielen die Kameras raus, die nur ein Display besitzen.

    Ein weiteres Kriterium war, das das Display mindestens klappbar ist, im optimalen Fall sogar Kipp- und schwenkbar. Somit vielen weitere Kameras raus. Am Ende war es eine Panasonic aus dem Jahre 2014 die meine Kriterien erfüllte. Doch dann hatte ich eine weitere Idee. Warum nicht mal bei kleinen Systemkameras Ausschau halten, die mit einem Wechselobjektiv ausgestattet sind.

    Dort bin ich dann schnell fündig geworden. Die Olympus OM-D E-M 10 Mark II mit dem 14-42mm Kitobjektiv hatte mich angefixt und so ist es schlussendlich diese Kamera geworden. Sicher sie ist klein und hat keinen ausgeprägten Griff, aber durch ihr geringes Gewicht von gerade mal 390 Gramm hatte das keine wirkliche negative Auswirkung für mich.

    Die Kamera selbst ist im September 2015 auf den Markt gekommen. Mit einem 16 Megapixel MFT Sensor, der eine 5-Achsen Bildstabilisierung besitzt. Das 14-42 Kitobjektiv ist im Jahr 2014 auf den Markt gekommen. Also arbeite ich mit einer 10 Jahre alten System-Kamera und ich bin gespannt wie die zukünftige Fotos mit diesem System werden. Ich mag es mit älteren Kameras zu „spielen“.