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  • Ich teste eure Kamera: Sigma DP2 (nicht Merrill !)

    Ich habe die Digitalkamera Sigma DP2 aus dem Jahr 2009 getestet. Für mich war es die erste Sigma, die mit ihrem Foveon-Sensor bekannt/berüchtigt wurde.

    Diese Fotos stammen von mpb.com . Ich hatte vergessen am Schluss noch Fotos von der Kamera selbst zu machen. 🙈

    
    
    
    
    
    So fange ich erstmal damit an, was so Besonderes beim Foveon-Sensor ist. Ein Foveon-Sensor ist nämlich anders aufgebaut als herkömmliche Sensoren (Bayer usw.).

    Statt nur eine Farbinformation pro Pixel durch einen Filter (Bayer-Muster) zu sammeln, hat der Foveon-Sensor drei Schichten von Sensoren gestapelt. Jede Schicht misst eine andere Farbe: Blau oben, Grün in der Mitte, Rot unten. Dabei trifft Licht aufs Silizium und durchdringt die Schichten. Jede Farbschicht sammelt ihre eigene Farbinformation. Am Ende hat man direkt pro Pixel eine volle Farbinformation, ohne nachträgliche Farbmischung.

    Vorteile sind die guten Farbübergänge und die natürliche Farben. Außerdem sind meistens die Kanten schärfer bei bestimmten Motiven (Architektur).

    Leider gibt es auch ein paar Nachteile. Es kommt vor, dass es weniger Lichtausbeute pro Farbe gibt. Außerdem ist die weitere Bildverarbeitung etwas anders. Wenn man eine Original-Raw-Datei lädt (in Lightroom z.B.) ist diese ca. 14MP groß. Wenn man diese später als jpeg abspeichert, ist die Bildgröße nur gut 4MP groß. Alles irgendwie etwas komisch. Wer mehr über den Foveon-Sensor wissen möchte, dem verlinke ich mal den Wikipedia Bericht (Link)

    So nun aber geht es mit der Kamera weiter.

    Wenn man sie in der Hand hält, ist es ein sehr wertiges Gefühl. Der Korpus ist völlig aus Metall gefertigt und liegt angenehm kühl in der Hand. Die überschaubare Anzahl der Knöpfe und Schalter sind gut erreichbar. Diese hätten auch etwas größer ausfallen dürfen. Mit etwas dickeren Finger ist der Druckpunkt nicht immer fühlbar.

    Man merkt dieser Kamera auch an, dass sie z.B. beim manuellen Fokussieren, Probleme hat. Nicht immer, aber eben immer mal wieder. Das Fokus-Peaking ist unzuverlässig und vergisst immer mal wieder zu zeigen, wann es wirklich scharf ist. Das führt zu vielen Fehlschärfen trotz scheinbar richtiger Fokussierung. Sowas kann schon nervig sein. Es passiert zwar nicht oft, aber trotzdem ist es ein Negativ-Punkt dieser Kamera. Das schürt Frustration und kostet Zeit.

    Die ISO-Werte, in denen relativ rauscharme Fotos gelingen, sind zwischen ISO 100 bis ISO 400. Alles, was darüber hinaus geht, müsste man in der Nachbearbeitung entfernen.

    Was man auch wissen sollte, weder die Kamera noch das Objektiv haben irgendeine Bildstabilisierung. Ich habe frei Hand halbwegs brauchbare Fotos bei einer Belichtungszeit von 1/125 sec. bekommen. Wer nun eine längere Belichtungszeit nutzen möchte, dem empfehle ich ein Stativ oder einen Bohnensack als Auflage.

    Kommen wir mal zum festverbauten Objektiv.

    Es hat eine Brennweite von ca. 45 mm (35mm-äquivalent) und eine Maximalblende von F2.8. Die manuelle Fokussierung ist nicht immer treffend. Aber auch beim Autofokus pumpt das Objektiv manchmal ziemlich heftig. Was man auch wissen sollte, das Objektiv hat eine Naheinstellgrenze von 50cm. So ist es eigentlich unmöglich, einzelnen Blüten, oder sonstige Detailfotos zu machen, ohne hinterher croppen zu müssen. Für mich ist das ein NoGo. Die Fotos sind in der Bildmitte einigermaßen scharf, aber es verschlechtert sich schnell, zum Bildrand hin. Schnelle Serienbilder sind unmöglich da die Kamera sehr lange braucht, um allein ein Foton auf die SD-Karte zu schreiben. Ich habe dazu unterschiedliche SD-Karten verwendet, was aber auch die Nutzung schnelleren Karten, keine wirklich Verbesserung bringt.

    Nun noch kurz zum Display/Monitor und dem Menü.

    Das 2,5″ TFT LCD Display löst gerade mal mit 230.000 Bildpunkten auf. So kann es auch ohne direkte Sonneneinstrahlung durchaus schwer sein, dass zu fokussieren Motiv klar zu erkennen. Bei direktem Sonnenlicht ist gar nichts zu erkennen!

    Das Menü hat mir am Anfang auch einige „Probleme“ bereitet. Wenn man auf die OK-Taste drückt, kommen die allgemeine Infos zur Kamera, die man dort einstellen kann. So wie Datum und Uhrzeit, wie auch die Sprache. Viel mehr gibt es da nicht. Will man direkt in das eigentliche Kamera-Menü gehen, muss man über das Moduswahlrad die Funktion „Set Up“ einstellen. Irgendwie komisch das Ganze. Habe ich so bei keiner anderen Kamera gesehen.

    Wenn man dann im passenden Menü ist, hat man auch dort auch einige Schwierigkeiten, die allein von der geringen Auflösung vom Display herrührten. Insgesamt waren die Menüpunkte finde ich, schlecht lesbar, egal ob Ich mit, oder ohne Brille darauf geschaut habe.

    Mit dem doch kleinen Akku schafft man 250 Bilder nach CIPA-Standard. Ein aufgeladener Zweitakku ist sicher von Vorteil. Das Gewicht dieser kleinen Kompaktkamera beläuft sich auf ca. 260 Gramm, also ein Leichtgewicht.

    Nun kommen wir mal zum Schluss: Kann ich diese Kamera empfehlen? So leid es mir tut, da ist ein klares Nein! Es sind zu viele Punkte die für mich und einem unbeschwerten Fotografieren, stören.

    Wer es sich trotzdem wagen will, hier bei mpb.com bekommt ihr diese Kamera neuwertig für gut 300 Euro (Link)

    Jetzt noch ein paar Fotos die ich mit dieser Kamera gemacht habe:

  • Ich teste eure Kamera: Canon EOS 7D

    Die Canon EOS 7D ist eine robuste und leistungsstarke APS-C-Spiegelreflexkamera. Mit im Lieferumfang war das Canon EF 24-105mm f/4L IS USM. Zusammen bilden beide Geräte ein starkes Team für verschiedenste fotografische Anwendungen. Diese Kombination konnte ich nun eine längere Zeit testen, wobei ich etwas Anlaufschwierigkeiten gehabt habe.

    Die EOS 7D wirkt solide und gut verarbeitet, mit einem robusten Magnesiumgehäuse, das auch bei anspruchsvollen Einsätzen standhält. Es ist dabei noch Spritzwasser- und Staubgeschützt. Das Handling hat mir sehr gut gefallen durch den sehr ausgeprägten Griff, kam nie das Gefühl auf, die Kamera nicht richtig handhaben zu können. Das Gehäuse liegt also gut in der Hand, und die Bedienelemente sind übersichtlich angeordnet. Das Gewicht von ca. 1kg (nur der Body!), ist trotzdem mir zu viel.

    Das Objektiv, ein Canon EF 24-105mm f/4L IS USM war bei der Lieferung schon montiert. Es ist ebenfalls sehr hochwertig verarbeitet, mit einem wetterfesten Gehäuse und einem griffigen Zoom- und Fokusring. Das kann man auch erwarten von einen Canon Objektiv aus der L-Serie. Die Bildstabilisierung im Objektiv verrichtet für heutige Verhältnisse immer noch gute Arbeit. Beide zusammen kommt auf ein Gewicht von ca. 1,7kg.

    Hier ein kleines Vergleichsfoto mit meiner Olympus OM-D E-M5 Mark II.

    Nun aber zurück zur Kamera.

    Das Gehäuse der Kamera besteht aus einer robusten Magnesiumlegierung mit umfangreichen Dichtungen gegen Staub und Spritzwasser. Sie hat ein Schulterdisplay das weitere Infos anzeigt und eine Beleuchtung hat, die bei Bedarf eingeschaltet werden kann.

    Die Canon EOS 7D hat einen 18 Megapixel APS-C Sensor der für damalige Zeiten, die Kamera stammt immerhin aus dem Jahr 2009, sehr gut ist. Er liefert sehr detailreiche Aufnahmen mit hohem Kontrast und geringem Bildrauschen bis ca. ISO 1000 ab. Die Farbwiedergabe ist insgesamt sehr gut. Allerdings kann es bei Kunstlicht zu einem leichten Warmton kommen, den man in der Nachbearbeitung korrigiergieren kann.

    Der Sucher ist mit einer 100% Bildfeldabdeckung und 1,0-facher Vergrößerung führend in seiner Klasse und dem Erscheinungsjahr und bietet zahlreiche Einblendungen, darunter Gitternetzlinien und eine elektronische Wasserwaage.

    Die Bedienung setzt auf viele Direktwahltasten statt Motivprogramme, was man mögen muss. Ein JoystickI rundet das Ganze ab. Ich selbst bin da eher der Verfechter einer einfachen Bedienung, ohne zu viele Knöpfe. Das Autofokussystem verfügt über einen Phasenvergleich-Autofokus mit 19 Sensoren und arbeitet dabei zuverlässig und schnell. Sicher, manchmal lächle auch ich, wenn ich diese Daten lese, aber man muss einfach dabei das Erscheinungsjahr berücksichtigen. Und wir wissen ja, am Ende des Tages zählt das Foto, nicht die Kamera. Der 3,0″ TFT LCD Monitor mit 920.000 Bildpunkten ist ok, mehr aber auch nicht. Er ist nicht Touch-fähig. Ist einfach auch dem Alter geschuldet.

    Dieses Display ist fest verbaut, also weder klappbar, noch klapp- und schwenkbar. Für mich persönlich ist das ein No-Go. Ich frage mich sowieso, wie man mit einer Kamera mit festverbautem Monitor eine bodennahe Aufnahme macht. Runter auf die Knie, oder gleich mit dem ganzen Körper auf den Boden legen? Vielleicht könnt ihr mich erhellen bei dieser Frage.

    Nun aber weiter im Text.

    Die Serienbildfunktion der Canon EOS 7D schafft bis zu 8 Bilder pro Sekunde, was sie zur einer der schnellsten APS-C-Kamera ihrer Zeit macht. Auch da kann diese Kamera mit neueren Modellen nicht mithalten, aber das muss sie auch nicht. Die Fotos werden dabei auf einer CF-Karte gespeichert.

    Da ich selbst auch mit meinen Kameras nie Videos gedreht habe, kann ich zum Thema Videofunktion nicht viel sagen. Die 7D nimmt Videos in Full-HD (1920 x 1080, 24/25/30p) auf und bietet dafür einen eigenen Movie-Button. Das war es auch schon.

    Mein Fazit:

    Insgesamt, mit diesem Objektiv zusammen, kann diese Kamera auch heute noch sehr schöne Bilder abliefern (siehe Fotos).

    Ich hatte von gewissen Anfangsschwierigkeiten erzählt. Wenn man eine spiegellose Systemkamera gewohnt ist, muss man bei einer Spiegelreflexkamera umdenken. Das Sucherbild bleibt immer gleich, egal ob ich an der Belichtungszeit, oder der Blende was verstelle. Man hat zwar im Sucher eine Anzeige die Über- und Unterbelichtung anzeigt, mehr aber auch nicht. Man kann höchstens über einen Schalter den Monitor auf der Rückseite aktivieren, um über ein Live-View-Modus die Einstellungen richtig einzuschätzen. Da brauchte ich einige Zeit, um dieses richtig zu nutzen. Danach gab es aber keine wirklichen „Probleme“.   Die Bildqualität könnt ihr anhand der Fotos beurteilen. Für mich sind diese gut bis sehr gut, wenn man das Erscheinungsjahr bedenkt. Hier macht sich auch das Canon Objektiv aus der L-Serie bemerkbar.

    Die Kamera kostet derzeit bei mpb.com zwischen 109 Euro und 189 Euro. (Link)

    Hier nun die Fotos die mit der Canon 7D gemacht wurden:

    An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei Dimo Tabken bedanken, der mir diese Kamera mit Objektiv zu verfügung gestellt hat.

  • Ich teste eure Kamera: Nikon D3100

    Transparenz: Für die Ausformulierungen vom Text habe ich teilweise ChatGPT verwendet. Ansonsten ist der Text über Word mit Kommakorrektur und Rechtschreibkorrektur entstanden.

    Nun aber los.

    „Die Nikon D3100 ist eine Einsteiger-DSLR, die sich schnell einen guten Ruf für ihre Benutzerfreundlichkeit, Bildqualität und solide Ausstattung erarbeitete.“

    So mal ein Pressetext aus dem Jahr 2010. Doch was kann die Kamera und kann man sie heute noch empfehlen? Dem möchte ich auf den Grund gehen und habe sie für euch (und für mich) getestet. Als Objektiv wurde ein 18-70mm Nikkor F3.5 – F4.5 verwendet.

    Design und Verarbeitung

    Die Nikon D3100 präsentiert sich in einem kompakten Gehäuse, das gut in der Hand liegt. Man kann das aber fast immer von einer Spiegelreflexkamera sagen. Das robuste Kunststoffgehäuse wirkt gut verarbeitet. Das Design ist schlicht, aber funktional, mit gut erreichbaren Bedienelementen. Aber nur wenn man beide Hände nutzt. Die Anordnung der Bedienelemente links vom Display lassen eine einhändige Bedienung nicht zu. Das 3-Zoll-LCD-Display ist fest verbaut, leider nicht klapp- geschweige denn drehbar. Für mich durchaus ein Negativpunkt, da ich gerne mit mind. einem Klappdisplay arbeite, wenn ich bodennahe Aufnahmen machen möchte. So muss ich mindestens in die Knie gehen, oder mich ganz auf den Boden legen. Bei heller Sonneneinstrahlung kann man kaum was auf diesem Display erkennen, da es nun mal nur 230.000 Bildpunkten besitzt, was vor 15 Jahren gut war. Der Griff der Kamera ist gut ausgeprägt, so dass ich nie das Gefühl hatte die Kamera entgleitet meiner Hand.

    Zum Design gehört auch die Anordnung von den teilweise frei belegbaren Knöpfe. Wie ihr auf den Foto seht, liegen auch links vom Display diverse Knöpfe. Also ist diese Kamera durchaus als Zweihandkamera zu verstehen. Diese Knöpfe, wenigstens die wichtigen wie Play Button und Menü Button, hätte man rechts anbringen können. Ein eingebauter Blitz rundet die Funktionen der Kamera ab. Nutzbar nur bei nicht zu weit entfernten Motiven.

    Bildqualität und Sensor

    Ausgestattet mit einem 14,2-Megapixel-APS-C-CMOS-Sensor liefert die D3100 gute Bilder mit natürlichen Farben. Die Bildqualität ist bei gutem Licht ausgezeichnet. Die ISO-Reichweite von 100 bis 3200 (erweiterbar auf 12800) bietet Flexibilität für unterschiedliche Aufnahmesituationen. Wobei ich sagen muss, höher als ISO 800 würde ich nicht gehen, oder man muss es in der Nachbearbeitung versuchen das Bildrauschen zu reduzieren.

    Autofokus und Geschwindigkeit

    Der Autofokus der D3100 basiert auf einem 11-Punkt-System (damals war das ausreichend), das für Einsteiger ausreichend sein dürfte. Die Fokussierung arbeitet relativ präzise bei statischen Motiven, kann aber bei schnellen Bewegungen zu langsamer sein, im Vergleich zu höherpreisigen Modellen. Die Serienbildgeschwindigkeit liegt gerade mal bei etwa 3 Bildern pro Sekunde. Man muss bedenken die Kamera ist 15 Jahre alt und schon damals, als Einsteigerkamera bezeichnet worden.

    Bedienung und Menüführung

    Ich finde das die Nikon D3100 ein benutzerfreundliches Menü hat. Es ist übersichtlich gestaltet, und die automatische Szenenwahl erleichtert Einsteigern die Aufnahme. Die Kamera bietet auch eine Vielzahl von Motivprogrammen, die automatisch die besten Einstellungen für die jeweilige Situation wählen. Für fortgeschrittene Nutzer sind manuelle Einstellungen möglich, um die Kontrolle zu behalten.

    Videofunktionen

    Die Nikon kann in Full-HD aufnehmen, was für eine Kamera für dieses Alter, in dieser Preisklasse gut ist. Die Videoqualität ist, sagen wir mal o.k. aber der Ton ist höchstens „akzeptabel“. Das ist oft ein Schwachpunkt, nicht nur bei dieser Kamera. Leider fehlen moderne Funktionen wie Mikrofon- oder Kopfhöreranschlüsse, was die Flexibilität bei der Videoproduktion einschränkt. Heute kann fast jedes Smartphone mehr.

    Akku und Akkulaufzeit

    Der Lithium-Ionen-Akku bietet eine Laufzeit von etwa 500 Bildern pro Ladung, was für einen Tag intensiver Nutzung ausreicht. Die Akkulaufzeit ist also mehr als gut zu bezeichnen.

    Fazit

    Die Nikon D3100 ist sicher eine gute Wahl für Einsteiger, die eine zuverlässige, einfach zu bedienende DSLR mit relativ guter Bildqualität suchen. Sie bietet alle grundlegenden Funktionen, die man für den Einstieg benötigt, und überzeugt durch ihre robuste Bauweise und die intuitive Menüführung. Für Fotografen, die mehr Geschwindigkeit, fortgeschrittene Autofokus-Optionen oder erweiterte Videofunktionen wünschen, könnte sie jedoch an ihre Grenzen stoßen.

    Nachtrag: Das Fotografieren mit der Kamera hat mir Spaß gemacht. Da ich selbst keine 100 Einstellmöglichkeiten brauche, sind die Auswahlmöglichkeiten an dieser Kamera mehr als ausreichend für mich.

    mpb.com bietet diese Kamera für einen Preis von ca. 71 bis 109 Euro an. (Link

    Also ist diese Kamera auch was für den kleinen Geldbeutel.

    Und wenn man sich anschaut wie preiswert die Objektive für diese Kamera (Nikon F-Mount) sind (mpb.com), kann man durchaus eine Kamera mit Objektiv für schmale 100-150 Euro erwerben. Also wirklich ideal für Einsteiger in das Hobby Fotografie, aber auch nur für Einsteiger(!), die noch nicht wissen, ob das Hobby Fotografie ein längeren Bestand hat.

    Hier nun ein paar Fotos mit dem 18-70mm Nikkor-Objektiv. Ich war nur bei ausreichendem Tageslicht unterwegs:

    Die Kamera wurde mir freundlicherweise von Gelbschlumpf (Link zum Mastodon-Profil) bereitgestellt.

  • Doch mal eine Leica ausprobieren? 🤔

    Ich habe, wie einige von euch wissen, in meiner fotografischen Laufbahn zig Kameras gehabt. Manche weniger als 2 Wochen, andere über ein Jahr.

    Von 1/23 Sensor bis Vollformat war alles dabei. Dabei waren auch Canon, Nikon, Sony, Panasonic, Olympus, Pentax, um nur einige zu nennen.

    Doch was ich bis jetzt noch nicht hatte, neben Hasselblad, das wäre eine Leica.

    Damit meine ich eine „richtige“ Leica. Denn es gibt z.B. Die Leica D-Lux 7, oder die aktuelle Leica D-Lux 8. Diese sind nichts anderes wie eine Panasonic LX100 und LX100 Mark II, halt nur um gelabelt. Also diese Modelle fallen schon mal durch das Raster.

    Dann wären noch die Modelle X1, X2 oder X Vario. Die könnten schon in die enger Wahl fallen, wenn, … wenn sie einen elektronischen Sucher hätten, was nicht der Fall ist.

    Dann schau ich mal weiter und finde die Leica C-Lux. Die hat ein 24 bis 360 mm (35mm-äquivalent) Objektiv, leider mit nur F3.3-6,4, und sie hat eben „nur“ einen 1“ Sensor.

    Irgendwas ist ja immer.

    Wenn ich sparsam lebe und mir wirklich nichts mehr gönne, dann könnte ich so Mitte 2027 mir vielleicht eine Leica Q (Typ 116) kaufen. Die wäre dann ca. 12 Jahre alt. Doch dann stellt sich die Frage, wenn sie mir nicht gefällt, habe ich 2 Jahre auf Sparflamme gelebt für nix. Außer das ich sagen könnte das Leica mir nicht liegt.

    So sind derzeit meine Gedanken im Bereich Fotografie.

    Vielleicht habt ihr noch eine Idee, oder soll ich das Projekt Leica endgültig streichen? Das würde mir sicher schwer fallen.

  • Ist die analoge Fotografie noch zeitgemäß?

    Ich habe hier und dort versucht mich mit der analogen Fotografie auseinanderzusetzen. Bis jetzt ist das alles in die Hose gegangen. Es gibt nur wenige Bilder aus der Zeit, die man mit einem müden, wohlwollenden Lächeln als gut betrachten könnte. Ich habe einige unterschiedliche Kameras ausprobiert, aber entweder war ich zu blöd (was ich nicht grundlegend verneinen möchte), oder die Kameras waren halt doch nicht so gut in ihrer Funktion, also eher defekt.

    Die analoge Fotografie fasziniert mich immer noch, besonders das Mittelformat. Aber ich traue mir nicht mehr zu, noch einen Versuch zu wagen. Außerdem sind die finanziellen Mittel diesbezüglich mehr als begrenzt.

    Bei diesen ganzen Gedanken ist mir ein Thema immer wieder hochgeploppt. Bei der Entwicklung der analogen Filme wird ja durchaus einiges an Chemie verwendet, oder man entwickelt per Kaffeesatz (das geht wirklich!). Doch im Zuge, mehr auf die Umwelt zu achten, ist dann diese Entwicklung mit Chemie noch zeitgemäß?

    Gleichzeitig muss ich natürlich im Gegenzug auch die digitale Fotografie unter diesem Gesichtspunkt betrachten. Das sind heute komplexe Computersysteme, die man in einem Kameragehäuse hat. Diese können dann später mit Software-Updates in ihrer Funktion verbessert werden. Aber durch die immer schneller erscheinenden neuen Kameramodelle, wird der Gebrauchtmarkt regelgerecht geflutet.

    Wenn die digitalen Kameras ein bestimmtes Alter erreichen, kann man diese eigentlich nur noch verschenken, oder auf den nächsten Flohmarkt mitnehmen und hoffen, dass man noch 2-5 Euro dafür bekommt. Wenn das auch nicht mehr funktioniert, ist der Weg zum Elektroschrott dann das Ende dieser Kamera. Also insgesamt sind auch hier die die Prognose von Umweltverträglichkeit nicht optimal.

    Aber zurück zum Anfang und der Frage, ist die analoge Fotografie noch zeitgemäß. Wenn ich ehrlich bin, ich weiß es nicht.

    Wie seht ihr die Sachlage?

  • Fotografie: Start der Camp Snap-Tour 2025. Sei ein Teil davon!

    Ich habe mir vor einigen Monaten eine neue Kamera gekauft. Es handelt sich hierbei um die Camp Snap Typ 103b. Eine völlig aus Plastik gefertigte Kamera. Selbst der optische Sucher ist aus Plastik. Man kann außer dem Blitz nichts einstellen. Weder Zeit noch Blende, oder ISO. Sie hat auch keinen Monitor auf der Rückseite. Nur eine kleine LCD-Anzeige die die Anzahl der gemachten Bilder zeigt.

    Der Auslöser reagiert mit einer kleine Verzögerung, mit der man klarkommen muss, ansonsten werden die Bilder verwackelt. Sie ist mit einem 1/3.2 Zoll großen/kleinen Sensor ausgestattet und hat ganze 8 Megapixel. Das Objektiv hat eine Brennweite von 28mm (auf Vollformat umgerechnet) und eine Blende von F1.8.

    Als Speicher dient eine interne 4GB große/kleine Micro-SD Karte, die bis zu 2.000 Bilder aufnehmen kann. Mit einer volle Akkuladung kann man bis zu 500 Fotos machen.

    Die Kamera wird über einen USB-C Port geladen und darüber kann man auch die Bilder auf sein Smartphone oder Computer übertragen/löschen. Die Kamera wird als Datenspeicher erkannt.

    Außerdem kann man die Kamera auf „Normal“, „Vintage“ oder Schwarzweiß einstellen. Meine ist auf Schwarzweiß eingestellt, weil ich nun mal auf Schwarzweiß-Fotos stehe.

    Insgesamt wirkt diese Kamera wie eine „Wegwerfkamera“ aus analogen Zeiten. Nur mit dem Unterschied das man diese Kamera, wenn der Speicher voll ist, nicht wegwerfen muss.

    Und nun kommt ihr mit ins Spiel.

    Ich habe mal vor Jahren eine Fotobuchaktion gestartet, in denen man Fotobücher zugeschickt bekommt und sich eins raussuchen konnte, ein anderes wieder reingelegt hat und dann das Paket an den nächsten Teilnehmer versendet.

    So in der Richtung habe ich das mit dieser Kamera vor. Diese wird an den jeweiligen Teilnehmer versendet und man hat eine Woche Zeit damit Schwarzweißbilder zu erstellen. Natürlich dürft ihr eure Bilder auch nachbearbeiten, das überlasse ich ganz euch. Maximal 2 Fotos sendet ihr mir zu und diese werden auf meiner Webseite unter einer eigenen Rubrik veröffentlicht. Mit Namen /Pseudonym und wer mag auch mit einem Link zu eurer Webseite/Blog usw.. Wenn ihr fertig seid, bekommt ihr von mir die Adresse vom nächsten Teilnehmer, an den ihr die Kamera sendet. Und so geht es dann weiter, bis keine Teilnehmer mehr da sind und zum Schluss die Kamera wieder an mich gesendet wird. Versand immer per DHL mit Sendungsnummer. So weiß ich wo die Kamera gerade steckt, ohne den Überblick zu verlieren.

    Hier meine Mailadresse: hd-com@gmx.de

    Wer also teilnehmen möchte, schickt mir seine postalische Adresse und nach Eingang der Mails, wird eine Reihenfolge aufgestellt. Startschuss ist der 1. Mai 2025 mit zwei Fotos von mir.

    Ich bin gespannt.

    P.S. Ich habe diese Kamera bei Foto Franz in Kehl bestellt. Diese haben zu dieser Kamera auch einige Videos erstellt. Ich kann diesen Händler wärmstens empfehlen. Ach ja, der Preis. Diese Kamera kostet 79 Euro + Versandkosten und gibt es in vielen Farben. Hier noch der Link zu Foto Franz:

    Wenn ihr also dort eine eigene Camp Snap bestellt, erzählt dann vielleicht auch wo ihr diese Kamera kennengelernt habt. Verlinkung ist wichtig in unserer schnelllebigen Zeit.

    Ach ja, so sieht meine Kamera aus:

    Hier noch ein kleiner Überblick über diese Kamera:

    Würde mich freuen wenn ihr diesen Beitrag teilen würdet, so das die Reichweite deutlich erhöht wird und viele an dieser Camp Snap Tour-2025 teilnehmen können.

    Hier noch ein paar Videos zu dieser Kamera:

    Und hier noch ein Video von PetaPixel:

  • Eine spiegellose Systemkamera und was ich nicht brauche.

    Ich schau mich ja immer mal wieder nach einer neuen/gebrauchten Kamera um. Doch fündig werde ich nicht wirklich. Liegt vielleicht an der Liste, was ich an einer neuen/gebrauchten Kamera nicht benötige. Hier mal eine diese Liste die ich wahrscheinlich noch erweitern kann:

    Keine Kamera ohne Bildstabilisation

    Keine große Kamera

    Keine unzählige Knöpfe/Tasten zum Konfigurieren.

    Keine Kamera mit mehr als 20 Megapixel

    Keine 60 Bilder pro Sekunde

    Kein Vollformat

    Kein 1“ Sensor oder kleiner

    Kein festverbauter Monitor

    Keine Art-Filter

    Keine Szenefilter

    Kein ND-Filter

    Keine Filmsimulationen

    Kein Video-Funktion, egal ob 4K, 6K oder 8K

    Kein ISO über 10.000

    Kein eingebauter Blitz

    Keine Kamera ohne EVF

    Nein, auch keine analoge Kamera.

    Es gibt halt keine reinen Fotoapparate mehr. So zahlt man bei einer Digitalkamera für Dinge, die man nicht braucht und „Haben ist besser als Brauchen“ ist für mich diesbezüglich kein Argument. Wie seht ihr das?

    P.S. Meine derzeitige Kamera ist eine Olympus OM-D E-M10 Mark II aus dem Jahr 2015 und die ist schon vollgepackt mit Dingen, die ich nicht nutze.