Schlagwort: Fotografie

  • Bibel und Fotografie: Matthäus 7, 24-29

    24 »Wer nun auf das hört, was ich gesagt habe, und danach handelt, der ist klug. Man kann ihn mit einem Mann vergleichen, der sein Haus auf felsigen Grund baut. 25 Wenn ein Wolkenbruch niedergeht, das Hochwasser steigt und der Sturm am Haus rüttelt, wird es trotzdem nicht einstürzen, weil es auf Felsengrund gebaut ist. 26 Wer sich meine Worte nur anhört, aber nicht danach lebt, der ist so unvernünftig wie einer, der sein Haus auf Sand baut. 27 Denn wenn ein Wolkenbruch kommt, die Flüsse über ihre Ufer treten und der Sturm um das Haus tobt, wird es einstürzen; kein Stein wird auf dem anderen bleiben.« 

    28 Als Jesus dies alles gesagt hatte, waren die Zuhörer von seinen Worten tief beeindruckt. 29 Denn Jesus lehrte sie mit einer Vollmacht, die Gott ihm verliehen hatte – ganz anders als ihre Schriftgelehrten. 

    Aus der Bibelübersetzung „Hoffnung für alle.“

    Für mich wurde dieses Foto von Mont-Saint-Michel, welches auf dem gleichnamigen Felsen aufgebaut wurde und ich bei einer Motorradtour gemacht habe, ein passendes Beispielfoto für diese Bibelverse.

  • Wozu das Ganze?

    Es war mal wieder so weit. Die Depression klopfte an und hatte schon ihren Fuß in die Tür gesetzt, so dass ich sie nicht mehr schließen konnte. Egal wie stark ich mich dagegen gelehnt habe, sie ging nicht mehr zu. Ich konnte aber auch nicht von der Tür weg gehen, denn dann wäre die Depression in ihrer vollen Macht wieder in mein Leben zurückgekommen. So blieb ich an der Tür und drückte sie weiterhin fest zu, so dass sie nicht weiteren Einfluss hatte.

    Doch das allein kostete mich viel Kraft und Ausdauer. Sehr lange Zeit ging es mir gut, teilweise sogar sehr gut, wofür ich dankbar war. In dieser Zeit konnte ich Kräfte und Energie tanken, die mir in dieser aktuellen Situation geholfen haben. Doch wie lange konnte ich mich gegen diese Tür stemmen? Wann würden meine Kräfte nicht mehr ausreichen? Eine leise Stimme von der anderen Seite der Tür drang zu mir.

    „Warum wehrst du dich? Du weißt doch das dieses sinnlos ist.“ Die Ohren davor verschließen konnte ich nicht, da meine Hände gepresst an der Tür klebten, um die Depression nicht weiter in mein Leben reinzulassen.  Die Stimme flüsterte weiter: „Wozu fotografierst du eigentlich? Deine Bilder sind nichts wert in der Bilderflut der heutigen Zeit. Verkauf deine Ausrüstung! Verkauf deine Ausrüstung! Verkauf deine Ausrüstung!“ Dieser Satz traf mich tief und ohne es zu wollen schaute ich nach, was ich wohl für meine Kamera-Ausrüstung bekommen würde. Es wären ca. 1.000 Euro auf dem freien Markt. Doch was dann? Keine Fotografie mehr? Was sollte ich im Gegenzug dann machen? Die Stimme hinter der Tür flüsterte leise, aber eindringlich.

    „Du könntest ja weiter mit dem Smartphone fotografieren. Das reicht für Fotos im Internet völlig aus. Dafür braucht man keine Kamera-Ausrüstung! Und wie schon gesagt, wen interessiert es, dass du fotografierst?“ „Lass mich rein, dann kann ich die Stelle, die du mit der Fotografie ausgefüllt hast in deinem Leben, übernehmen. Es ist leicht, du musst mich nur rein lassen.“

    Es fing langsam an für mich logisch zu klingen. Fotografie … für was, bzw. für wen mache ich das? Sicher es macht schon Spaß, aber der hört dann schnell wieder auf, wenn ich kein Feedback zu meinen Bilder bekomme. „Nur für dich allein fotografierst du nicht. Du suchst doch Anerkennung, wenn du deine Bilder zeigst, deswegen fotografierst du doch. Du willst dir Streicheleinheiten darüber holen, denn im Inneren weißt du schon lange, dass du zu sonst nichts taugst!“

    Die Stimme wurde immer lauter und intensiver. Ich ließ es immer mehr zu das meine eigene Kraft, sich dagegen zu stemmen, schwächer wurde. Die Selbstzweifel kamen immer mehr zur Geltung. Genau, wozu fotografiere ich eigentlich? Das macht doch alles keinen Sinn. Immer mehr wurde die Stimme hinter der Tür zu meiner eigenen Stimme.

    Dann war es auch schon geschehen. Die Depression hatte sich schleichend durch den kleinen Spalt in der Tür, Zugang zu meinem Gehirn verschafft und ich brach kraftlos in mich zusammen. Wozu das Ganze, waren meine letzten Gedanken.

  • Ich teste eure Kamera: Sony Nex 7

    Nach einer Pause ist es wieder so weit. Ich teste wieder eine Kamera, die mir für zwei Wochen zur Verfügung stand. In diesem Fall handelt es sich um eine Sony Nex 7. Kleiner Spoiler: Wenn ich nicht schon eine gute Olympus Kamera hätte, käme diese Kamera in die engere Wahl für mich.

    Aber nun mal alles von Anfang an.

    Die Nex 7 kam im November 2011 mit einem stolzen Preis von knapp 1.200 Euro auf den Markt.  Also kein Billigheimer und wir reden nur vom Body bei dem Preis. Doch was bekam man 2011 für diesen Preis?

    Eine sehr kompakte spiegellose Systemkamera, an der man verschiedene Objektive mit einem Sony E-Mount Anschluss, verwenden kann. Sie besitzt einen einen APS-C Sensor, der mit stolzen 24,3 Megapixeln auflöst. Auch heute werden noch viele neue Kameras mit APS-C und 24 Megapixeln angeboten. Damals war das aber schon eine Hausnummer. Gerade auch im Bezug auf die Kompaktklasse, in der diese Kamera einzuordnen ist.

    Genau die Kompaktheit, gepaart mit sehr guter Ausstattung brachte die Sony Nex 7 sehr viel Lob ein. Was mir persönlich gefällt ist, dass sie trotz der geringen Größe, noch einen guten, ausreichend großen, elektronischen Sucher besitzt. Denn ich fotografiere nun mal sehr gerne durch den Blick eines Suchers. Aber auch der Monitor ist mit knapp 1 Million Bildpunkten durchaus als sehr gut zu bezeichnen. Immerhin schreiben wir das Jahr 2011, was wir immer im Hinterkopf behalten müssen. Diese Monitor ist außerdem klappbar.

    Die Kamera bietet schon eine Gesichtserkennung und sogar eine Gesichtswiedererkennung an. So kann man bis zu 8 Gesichter speichern, worauf die Kamera beim Fokussieren von einer Personengruppe zurückgreifen kann.

    Der Akku schafft mit einer vollen Ladung ca. 330 Fotos.

    Das Handling bezeichne ich persönlich als gut bis sehr gut. Trotz der Kompaktheit hat diese Kamera einen Griff, der einem beim Tragen ein sicheres Gefühl gibt. Das Gehäuse ist wertig, aus einer Magnesiumlegierung gefertigt worden.  Auch das Menü ist relativ überschaubar und kann auch ohne Bedienungsanleitung genutzt werden. Die Bedienbarkeit und Anordnung der Knöpfe und Räder sind gut. Ich hatte da in der Testphase keine wirklichen Probleme und ich konnte schon nach einigen Tagen die Kamera fast blind bedienen.

    Insgesamt hat mich die Kamera überzeugt und ist selbst nach ca. 15 Jahren immer noch eine sehr gute Kamera, die man jetzt natürlich für einen günstigen Kurs kaufen kann. Bei mbp.com (Link) liegen die Preise derzeit zwischen 244 und 324 Euro.

    Nun kommen wir aber zu den Bildern die ich mit dem 16-50mm F3.5 – 5.5 Objektiv gemacht und nachträglich mit Lightroom bearbeitet habe.

    Hier geht es zu weiteren Kameratests:

    Fujifilm X-T1

    Canon Powershot Pro1

    Canon Powershot A710

    Nikon Coolpix 995

    Fujifilm X-Pro1

    Sigma DP2 (nicht Merrill !)

    Canon EOS 600D

    Canon EOS 7D

    Nikon D3100

    Sony Alpha SLT-A68

    Zum Schluss noch ein Aufruf. Wenn ihr daheim eine ältere digitale System, oder auch Spiegelreflexkamera habt und möchtet das ich diese mal teste und hier veröffentliche, meldet euch einfach unter hd-com@gmx.de. Ich werde zeitnah mich zurückmelden.

  • Camp Snap Pro Tour 2026: Die Fotos !

    Nun geht es auch hier los. Die Camp Snap Pro ist schon wieder auf dem Weg zum nächsten Teilnehmer. Die ersten Fotos von Teilnehmer 1 sind nun da. Weitere werden in den nächsten Wochen, Monaten folgen. Wer gerne mitmachen möchte, schaut sich hier mal die Teilnahmebedingungen (Link) an.

    Stefan (Gelbschlumpf) / https://gelbschlumpf.de/

    Mike Whiskey / https://logbuch35mm.de/

    Miss Tueftelchen / https://www.wortuefteleien.de/

    Martin Pesch / https://haldewitzka.de/

  • Fotografie: 4 Fotos innerhalb von 90 Minuten.

    Hallo Freunde des belichteten Sensor.

    Ich war gestern nach sehr langer Zeit mal wieder an „meinem“ See. Es war auch seit langem der erste Tag ohne Nebel und ich machte mich auf den Weg. Dort angekommen stand die Sonne schon sehr tief. So habe ich erst einmal einige Aufnahmen gemacht mit der Sonne im Rücken bzw. seitlich vom See.

    Der große Vorteil dieser „Dunklen Jahreszeit“ ist, dass man nicht so lange warten muss das die Sonne untergeht. Die ersten Fotos habe ich gegen 15 Uhr gemacht und das letzte, mit dem eigentlichen Sonnenuntergang gegen 16:30 Uhr. So kann man diese Jahreszeit auch positiv nutzen und muss nicht bis in die späten Abendstunden warten.  Natürlich habe ich auch ein Foto in Schwarz-Weiß gemacht, ich liebe Schwarzweißaufnahmen.

    Als dann die Sonne langsam am Horizont verschwand ist dann das letzte Foto entstanden. Eigentlich fotografiere ich kaum noch Sonnenuntergänge, aber bei den Farben konnte ich nicht anders.  

    Insgesamt bin ich mit der Ausbeute mehr als zufrieden. Vielleicht mache ich in der nächsten Zeit noch mal einen Ausflug zu „meinem“ See. Wenn es wie jetzt mehr oder weniger windstill ist, ist der See wie ein großer Spiegel.

  • Startschuss für die Camp Snap Pro Tour 2026 !

    Hallo Freunde des belichteten Sensor.

    Es ist nun so weit.

    Ab heute könnt ihr euch bei mir melden, wenn ihr die Camp Snap Pro mal für eine Woche ausprobieren wollt. Aber erst einmal die „Spielregeln“.

    Wenn du die Kamera bekommst, hast du eine Woche Zeit Fotos damit zu machen. Dieses Mal dürft ihr bis zu vier Fotos einreichen, die ich dann hier veröffentlichen werde.

    Dabei ist es euch überlassen, ob ihr von jedem Modus der Kamera ein Foto einreicht, oder nur von einem Modus davon aber dann vier Bilder. Oder ihr macht von einem Modus zwei Aufnahmen und dann kommen noch zwei andere Fotos dazu. Das überlasse ich völlig euch. Auch ob ihr den internen Xenon-Blitz nutzt oder nicht. Ihr habt die Freiheit zu entscheiden.

    Einzige Voraussetzung für die Fotos ist, dass sie „out of the cam“ sind, also bitte keine Nachbearbeitung!!!

    Bei den eingereichten Fotos wird dann euer Name/Pseudonym und der Link zu eurer Webseite oder zu eurem Social Media Account beigefügt.

    Ihr meldet euch mit eurem Namen und der postalischen Adresse bei hd-com@gmx.de an. Anhand der Eingänge geht die Kamera zum jeweiligen Teilnehmer. Eure postalische Adresse bekommt nur der vorherige Teilnehmer, der dann die Kamera an euch schickt und natürlich ich. Eure Adresse wird nirgends online auftauchenEine kurze Rückmail von mir, bekommt ihr als Bestätigung.

    Versendet bitte mit DHL incl. Sendungsverfolgung!

    Der offizielle Start ist der 01.01.2026

    Ihr könnt also euch schon mal anmelden und ich bin gespannt, wie lange diese Camp Snap Pro Tour 2026 gehen wird. Spätestens am 31.12.2026 ist auf jeden Fall Schluss.

    Also jetzt anmelden und sich einen Platz sichern !

    Hier noch der Link zum Camp Snap Pro Test: LINK

  • Ich teste eure Kamera: Fujifilm X-T1

    Die heutige Kamera habe ich vom Pastor unserer Gemeinde zum Testen bekommen. Er hat damit viele Jahre fotografiert. Zwischenzeitlich arbeitet er mit einer Fujifilm X-H2. So kam ich auf die Idee seine alte X-T1 mal zu testen.

    Mit der Fujifilm X-T1 brachte Fuji im März 2014 seine neue Flaggschiff-Kamera auf den Markt. Sie war eine der ersten Kameras, die den hauseigenen X-Trans-Sensor mit 16 Megapixeln verbaut hatte. Er versprach einen größeren Dynamikumfang.

    Außerdem wurde mit diesem Modell ein Retro-Optik ins Leben gerufen, die auch heute noch anhält. Zwischenzeitlich sind auch andere Hersteller auf diesen Zug aufgesprungen. An der Fuji wurden haptische Einstellräder für ISO, Belichtungszeit und Belichtungskorrektur an der Oberseite der Kamera verbaut, die stark an alte analoge Zeiten erinnern sollte. Dieses wurde auch in den Nachfolgemodellen so umgesetzt, bis in die heutige Zeit mit der Fujifilm X-T5 (die X-T6 soll nächstes Jahr kommen).

    Das Gehäuse ist aus einer Magnesium-Legierung, das dazu auch noch Staub und Spritzwasser geschützt ist. Eine der großen Neuerungen ist und bleibt für mich der elektronische Sucher. Dieser hat eine 100% Bildabdeckung und löst mit 2.360.000 Bildpunkten auf. Wir reden hier immer noch von einer Kamera aus dem Jahr 2014! Auch heute noch findet man diese EVF-Auflösung in vielen aktuellen Kameras wieder. Der klappbare Monitor hat eine Auflösung von 1.040.000 Bildpunkten.

    Die Haptik, die für mich sehr wichtig ist, ist gut. Der Griff ist zwar nicht groß, aber ausreichend. An der Vorderseite finden man den Schalter für Single-Mode, Continue-Mode und dem Manuellen Modus. Man muss dafür also nicht extra ins Menü um den jeweiligen Modus auszuwählen.

    Nun kommen wir zu einer Sache, wo die Kameras der X-Serie auch bekannt geworden sind, den Filmsimulationen.

    Die Fujifilm X-T1 bietet klassische Filmsimulationen wie Provia (Standard), Velvia (lebendig), Astia (weich), sowie Pro Neg (Standard & Hi) und Schwarz-Weiß mit Filtereffekten (G, R, Ye), plus erweiterte Filter wie Sepia oder Pop Color, um den Look analoger Filme direkt in der Kamera zu erzielen. Zusätzlich hat die Kamera auch spezielle Modi wie Classic Chrome und die Möglichkeit, eigene Simulationen zu erstellen. Wahlweise kann man in RAW, JPEG, oder die Kombination von beiden speichern. Ich selbst hatte die spätere X-T4 wie auch die X-T5, die zwischenzeitlich noch viel mehr Simulationen unterstützen.

    Nun noch kurz zum Menü. Da gibt es zum einen das sogenannte Quick-Menü, wo man die eigentlich die meisten Einstellungen schon vornehmen kann.

    Wer nun tiefer eintauchen will kann das über den Menü-Knopf, der im Zentrum des 4-Wege-Schalters liegt. Wie bei anderen Kameras auch, muss man sich etwas dran gewöhnen an den Aufbau, bzw. wo was zu finden ist. Aber es gibt sicherlich kompliziertere Menüs von anderen Herstellern.

    Hier noch zwei Negativpunkte von mir. Wenn ich die ISO-Werte verstellt habe, hatte ich immer das Problem, dass ich auch das darunter liegende Einstellrad mit verstellt habe. Plötzlich hatte ich ungewollt statt dem Einzelbildmodus z.B. den Serienbildmodus, oder auch HDR-Modus aktiviert. Was man auch wissen muss, die Kamera hat keinen internen Bildstabilisator. Gerade wenn man manuelle Objektive nutzt fehlt mir das.

    Ansonsten kann ich aber sagen, dass die Fujifilm X-T1 auch heute noch eine sehr gute Kamera ist.

    Hier nun einige Test-Fotos die ich mit dieser Kamera und dem 18-55mm Kitobjektiv gemacht habe. Alle sind im JPEG-Format im Normalmodus aufgenommen worden und unbearbeitet:

  • Sie ist da! Die neue Camp Snap Pro Kamera!

    Die meisten von meinen Lesern haben die „Camp Snap-Tour 2025 mitverfolgt, oder sogar daran teilgenommen. Ich habe dort die minimalistische Kamera aus den USA auf die Reise durch Deutschland geschickt mit einem kleinen Abstecher in die Schweiz. Hier mal der Link zu den Fotos der Tour:

    Nun ist es so weit, es gibt einen Nachfolger dieser Plastik-Nichtwegwerf-Kamera, die Camp Snap Pro. Diese hat einige interessante Neuerungen. Doch zuerst ein Blick hinter die Kulissen:

    „Ich habe mein Exemplar zu einem „Sonderpreis“ von meinem Sponsor und Händler meines Vertrauens Foto Franz in Kehl, zur Verfügung gestellt bekommen. Wenn ihr in Kehl oder Umgebung seid, dann schaut mal vorbei. Ein großartiges Team ist vor Ort und eine Menge Kameras und Objektive gibt es zu entdecken. Auch gebrauchte Kameras/Objektive findet man dort. Natürlich kann man auch bei ihnen online einkaufen und ihr könnt dort auch die Camp Snap Pro bestellen.“

    „Werbung Ende“

    Hier nun die Neuerungen der Camp Snap Pro:

    Da wäre zum einen der 1/3.06“ große (kleine) CMOS-Sensor zu nennen. Dieser hat jetzt statt 8 Megapixel, 16 Megapixel. Also mal eben eine Verdopplung.

    Die Kamera hat ein 2.56mm Objektiv. Das ist ist umgerechnet eine Festbrennweite von 22.5mm an Kleinbildformat. Der Vorteil hier ist das dieses Objektiv an der Front ein Gewinde hat, wo man z.B. einen Filter mit einem Durchmesser von 37mm verwenden kann. Oder man holt sich einen Objektivdeckel dafür. Ausserdem hat die Kamera keinen LED-Blitz mehr sondern einen Xenon Blitz. Diesen kann man einfach durch den Schalter an der Vorderseite aktivieren oder deaktivieren. Das macht diese neue Kamera finde ich noch interessanter.

    Eine wie ich finde, beste Neuerung, ist das Moduswahlrad oben auf der Kamera. Jetzt muss man nicht mehr umständlich die Kamera am Rechner anschließen, um den neuen Modus auszuwählen. Man hat dadurch eine neue Freiheit im Umgang mit dieser Kamera. Die vier Einstellungen bestehen aus „Standard, Vintage 1, Vintage 2 und Black & White. Zusätzlich ist dort auch der Ein-Ausschalter hinterlegt.

    Es gibt für euch auch die Möglichkeit eigene Filter zu erstellen und auf die Kamera zu kopieren. Wie das Ganze vor sich geht hier mal der Link dazu:

    https://www.campsnapphoto.com/pages/filters

    Rechts neben dem Moduswahlrad ist der in Chrom gehaltene Auslöseknopf. Das Geräusch (anders kann man es nicht beschreiben) beim Auslösen ist geblieben. Man kann dieses aber in den Einstellungen deaktivieren.

    Auf der Rückseite wird mit vier grünen LED´s der Akkustand angezeigt und auf dem kleinen LCD in der Mitte sieht man die Anzahl der schon gemachten Bilder.

    Auf der Unterseite ist der USB-C Anschluss zum Laden vom Akku und zur Übertragung der Bilder auf ein Smartphone, oder dem Computer daheim. Hinter der verschraubten Klappe verbirgt sich sich die 4 Gigabyte Micro-SD-Karte. Ausserdem verbergen sich dort die Knöpfe zur Einstellung. Dort kann man wie gesagt, den Auslöseton deaktivieren.

    Klar ist die Kamera immer noch aus Plastik, wie auch der optische Sucher aus durchsichtigen Plastikscheiben besteht. Und ja so wirklich knackscharfe Fotos bekommt man nicht mit ihr hin. Aber das will diese Kamera auch nicht wirklich. Sie ist da, um Spaß zu haben. Wie z.B. die Kamera auf einer Party, oder auch auf einer Hochzeit an die Gäste geben, die damit dann Fotos von der Feier machen. Das ist sicher lustig im Anschluss sich die Fotos anzusehen.

    Klar, man könnte jetzt sagen, das kann ich auch ohne Kamera, nur mit dem Smartphone. Aber mal ehrlich so eine Nicht-Wegwerf-Kamera macht einfach Laune. Wenn man eine Tagestour macht und am Abend die Fotos am Monitor sichtet, ist was anderes als mit dem Smartphone Fotos zu machen. Wie gesagt, ich sehe sie als Spaß-Kamera und Spaß hatte ich mit ihr.

    Hier nun einige Fotos die ich mit ihr gemacht habe, natürlich alle unbearbeitet.

    Und nun kommt schon mal die Vorankündigung:

    Auch diese Kamera möchte ich wieder quer durch Deutschland schicken. Da jetzt aber bald Weihnachten ist und dann Neujahr ansteht, geht diese Kamera erst am 07.01.2026 zum ersten Teilnehmer der Camp Snap Pro-Tour 2026. Ich werde noch dazu einen extra Blogeintrag machen, um den Ablauf und die Regeln zu erklären. Mitmachen kann jeder der Lust hat. Aber wie gesagt, haltet eure Hufe noch etwas still. Erst wenn der neue Beitrag mit den Teilnahmebedingungen dazu veröffentlicht wird, geht der eigentlich Startschuss los. Es bleibt spannend.

  • Was bedeutet es, Depressionen zu haben?

    Ich habe mir mal gedacht es wäre mal wieder an der Zeit, dass Thema Depression hochzuholen. Klare Ansage, mir geht es derzeit sehr gut, sonst könnte ich dieses auch nicht schreiben.

    Wie man sich fühlt, wenn man eine depressive Episode hat, möchte ich euch anhand dieses Bildes vermitteln.

    Alles um einen herum ist in Dunkelheit gehüllt. Das Licht von draußen und auch keine positiven Worte erreichen einen. Die Sinnlosigkeit des eigenen Lebens wird einem immer wieder vor Augen geführt. Keine Gefühle sind mehr da, weder Wut noch Traurigkeit. Alles ist nur noch in Gleichgültigkeit gehüllt. Selbst die eigene Frau oder auch die zwischenzeitlich erwachsenen Kinder dringen nicht zu mir durch.

    Sich gegen diese Depression zu wehren, da hatte ich nie Erfolg. Im Gegenteil, ich rutsche noch tiefer in eine bodenlose Situation. Irgendwann lernte ich diese Dinge auszuhalten. Wir sprechen hier aber über viele Jahre, bis ich bereit war.

    Ich bin wegen dieser Depression berentet. Hat also für mich auch den finanziellen Aspekt, um den ich mich schämte. Mit Anfang 50 in Rente? Doch so sehr ich mich auch bemühte, ich war mehr krank daheim als in der Firma. Ich habe nie gedacht das ich mal vorzeitig in Rente gehen muss und schon gar nicht wegen Depressionen. Doch mein Weg verlief nun mal anders als geplant.

    Im Laufe der letzten Jahre habe ich mich persönlich mit der Lage arrangiert, was blieb mir auch anderes übrig. Heute bin ich dankbar das die depressiven Schübe und depressiven Episoden nicht mehr so häufig sind. Von einer Heilung bin ich aber noch ganz weit entfernt. Ich denke ich werde den Rest meines Lebens damit zurechtkommen müssen.

  • Fotografisch die dunkle Jahreszeit nutzen.

    Hallo Freunde des belichteten Sensor.

    Derzeit sind wir in der dunklen Jahreszeit angekommen. Hier ist gegen 17 Uhr schon ziemlich dunkel draußen. Da sollte man meinen, dass auch die Outdoor-Fotografie, spätestens dann schlafen geht. Kann man so machen, muss man aber nicht.

    Ich möchte euch heute 3 Möglichkeiten aufzeigen, wie man diese Jahreszeit auch fotografisch gut umsetzen kann. Wie gesagt, wir reden natürlich auch von der kälteren Jahreszeit. Also dick anziehen und vielleicht eine Thermoskanne Kaffee, oder Tee mitnehmen. Nun aber zu den 3 Möglichkeiten.

    Da wäre zum einen der Nebel, der in dieser Jahreszeit häufiger vorkommt. Da entstehen immer wieder großartige Motive und wenn dann noch Schnee und Frost dazukommen ist es für mich perfekt.

    Dann wäre noch der Sonnenuntergang zu erwähnen. Für den muss man nicht mehr bis 21:30 Uhr warten, sondern kann schon gegen 16 Uhr seine Kamera aufstellen. Für mich ein sehr positiver Aspekt.

    Nachtaufnahmen kann man schon so ab 18 Uhr machen. Egal ob es sich um den Sternenhimmel mit, oder ohne Mond, oder eine beleuchtete Straßenszene handelt. Da gibt es reichlich Motive zu finden.

    Ich denke das es sicher noch mehr fotografische Vorteile in der dunklen Jahreszeit gibt. Wenn euch was einfällt, immer her damit in die Kommentare.

    Ich wünsche euch viel Freude, beim Fotografieren in der dunklen Jahreszeit.