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  • Bibel und Fotografie: Matthäus 7, 24-29

    24 »Wer nun auf das hört, was ich gesagt habe, und danach handelt, der ist klug. Man kann ihn mit einem Mann vergleichen, der sein Haus auf felsigen Grund baut. 25 Wenn ein Wolkenbruch niedergeht, das Hochwasser steigt und der Sturm am Haus rüttelt, wird es trotzdem nicht einstürzen, weil es auf Felsengrund gebaut ist. 26 Wer sich meine Worte nur anhört, aber nicht danach lebt, der ist so unvernünftig wie einer, der sein Haus auf Sand baut. 27 Denn wenn ein Wolkenbruch kommt, die Flüsse über ihre Ufer treten und der Sturm um das Haus tobt, wird es einstürzen; kein Stein wird auf dem anderen bleiben.« 

    28 Als Jesus dies alles gesagt hatte, waren die Zuhörer von seinen Worten tief beeindruckt. 29 Denn Jesus lehrte sie mit einer Vollmacht, die Gott ihm verliehen hatte – ganz anders als ihre Schriftgelehrten. 

    Aus der Bibelübersetzung „Hoffnung für alle.“

    Für mich wurde dieses Foto von Mont-Saint-Michel, welches auf dem gleichnamigen Felsen aufgebaut wurde und ich bei einer Motorradtour gemacht habe, ein passendes Beispielfoto für diese Bibelverse.

  • Ich teste eure Kamera: Sony Nex 7

    Nach einer Pause ist es wieder so weit. Ich teste wieder eine Kamera, die mir für zwei Wochen zur Verfügung stand. In diesem Fall handelt es sich um eine Sony Nex 7. Kleiner Spoiler: Wenn ich nicht schon eine gute Olympus Kamera hätte, käme diese Kamera in die engere Wahl für mich.

    Aber nun mal alles von Anfang an.

    Die Nex 7 kam im November 2011 mit einem stolzen Preis von knapp 1.200 Euro auf den Markt.  Also kein Billigheimer und wir reden nur vom Body bei dem Preis. Doch was bekam man 2011 für diesen Preis?

    Eine sehr kompakte spiegellose Systemkamera, an der man verschiedene Objektive mit einem Sony E-Mount Anschluss, verwenden kann. Sie besitzt einen einen APS-C Sensor, der mit stolzen 24,3 Megapixeln auflöst. Auch heute werden noch viele neue Kameras mit APS-C und 24 Megapixeln angeboten. Damals war das aber schon eine Hausnummer. Gerade auch im Bezug auf die Kompaktklasse, in der diese Kamera einzuordnen ist.

    Genau die Kompaktheit, gepaart mit sehr guter Ausstattung brachte die Sony Nex 7 sehr viel Lob ein. Was mir persönlich gefällt ist, dass sie trotz der geringen Größe, noch einen guten, ausreichend großen, elektronischen Sucher besitzt. Denn ich fotografiere nun mal sehr gerne durch den Blick eines Suchers. Aber auch der Monitor ist mit knapp 1 Million Bildpunkten durchaus als sehr gut zu bezeichnen. Immerhin schreiben wir das Jahr 2011, was wir immer im Hinterkopf behalten müssen. Diese Monitor ist außerdem klappbar.

    Die Kamera bietet schon eine Gesichtserkennung und sogar eine Gesichtswiedererkennung an. So kann man bis zu 8 Gesichter speichern, worauf die Kamera beim Fokussieren von einer Personengruppe zurückgreifen kann.

    Der Akku schafft mit einer vollen Ladung ca. 330 Fotos.

    Das Handling bezeichne ich persönlich als gut bis sehr gut. Trotz der Kompaktheit hat diese Kamera einen Griff, der einem beim Tragen ein sicheres Gefühl gibt. Das Gehäuse ist wertig, aus einer Magnesiumlegierung gefertigt worden.  Auch das Menü ist relativ überschaubar und kann auch ohne Bedienungsanleitung genutzt werden. Die Bedienbarkeit und Anordnung der Knöpfe und Räder sind gut. Ich hatte da in der Testphase keine wirklichen Probleme und ich konnte schon nach einigen Tagen die Kamera fast blind bedienen.

    Insgesamt hat mich die Kamera überzeugt und ist selbst nach ca. 15 Jahren immer noch eine sehr gute Kamera, die man jetzt natürlich für einen günstigen Kurs kaufen kann. Bei mbp.com (Link) liegen die Preise derzeit zwischen 244 und 324 Euro.

    Nun kommen wir aber zu den Bildern die ich mit dem 16-50mm F3.5 – 5.5 Objektiv gemacht und nachträglich mit Lightroom bearbeitet habe.

    Hier geht es zu weiteren Kameratests:

    Fujifilm X-T1

    Canon Powershot Pro1

    Canon Powershot A710

    Nikon Coolpix 995

    Fujifilm X-Pro1

    Sigma DP2 (nicht Merrill !)

    Canon EOS 600D

    Canon EOS 7D

    Nikon D3100

    Sony Alpha SLT-A68

    Zum Schluss noch ein Aufruf. Wenn ihr daheim eine ältere digitale System, oder auch Spiegelreflexkamera habt und möchtet das ich diese mal teste und hier veröffentliche, meldet euch einfach unter hd-com@gmx.de. Ich werde zeitnah mich zurückmelden.

  • Warum ich Blüten lieber in Schwarzweiß fotografiere.

    Wie jetzt der Herbst mit seinen Farben uns erfreut. Sind es im Frühling die vielen Blüten. Bei einem Spaziergang mit meiner Frau in einem Park zeigt meine Frau auf eine Blüte und fragte: „Ist diese Blüte nicht schön?“

    Ich schaute mir die Blüte an, die sie meinte und fragte sie daraufhin, was sie an dieser Blüte so schön findet. „Sie leuchtet so schön in Orange.“ war ihre Antwort. Man muss wissen, dass Orange die Lieblingsfarbe meiner Frau ist.

    Ich fragte sie: „Würdest du diese Blüte auch noch schön finden, wenn sie nicht in Orange wäre? Vielleicht sogar in einer Farbe, die du nicht so magst?“

    „Natürlich nicht.“ war ihre Antwort.

    Daraufhin habe ich immer wieder Blüten in Schwarzweiß fotografiert, um ihre wirkliche Schönheit und deren Aufbau festzuhalten. Es sollte keine Farbe mehr entscheiden, ob diese Blüte schön ist, oder nicht.

    Hier nun einige Beispiele:

  • Olympus Artfilter Nummer 10: „Dramatischer Effekt Typ II“

    Hallo Freunde des belichteten Sensor.

    Heute nehme ich euch mal mit auf die Reise durch die Artfilter meiner Olympus OM-D E-M5 Mark II. Anfangen möchte ich mit dem Artfilter Nummer 10. Denn den mag ich irgendwie besonders. Diesen Modus kann man wahlweise für Farbaufnahmen (Typ I) oder auch Schwarzweißfotos (Typ II) verwenden. Da ich Schwarzweiß liebe, habe ich mal den Typ II ausprobiert.

    Wie man daran kommt, ist ganz einfach. Auf dem Moduswahlrad steht der Begriff „ART“, den erst einmal aktivieren. Dann den OK Knopf drücken und schon seid ihr in der Artfilter-Auswahl.

    So nach und nach möchte ich euch die diversen ART-Filter bei Olympus näherbringen.

    Wie gesagt, heute ich habe mich für den „Dramatischen Effekt Typ II“ entschieden. Was dabei herauskommt seht ihr hier:

  • Ich teste eure Kamera: Sony Alpha SLT-A68

    Mit diesem Beitrag eröffne ich eine neue Rubrik mit dem Namen „Ich teste eure Kamera: …“ Ich hatte vor einiger Zeit mal geschrieben welcher Gedanke dahinter steckt (Link).

    Nun sind zwei Kameras angekommen und die Erste davon wurde jetzt ausführlich von mir getestet. Hier geht es um die Sony Alpha SLT-A68. Fotos die ich mit dieser Kamera und dem Sigma 24-70mm F2.8 gemacht habe seht ihr am Ende von diesem Beitrag. Zuvor hier mal zwei Fotos von der Kamera selbst. Ich habe zum Vergleich mal meine Olympus OM-D E-M5 Mark II daneben gestellt. Ist die Oly nicht süß?

    Nun aber los.

    Die Sony Alpha SLT-A68 ist eine vielseitige und leistungsfähige Spiegelreflexkamera, die sich sowohl an Hobbyfotografen als auch an fortgeschrittene Nutzer richtet. Sie ist im März 2016 auf den Markt gekommen und wurde bis ins Jahr 2020 produziert. Mit ihrem 24,2-Megapixel-APS-C-CMOS-Sensor bietet sie eine sehr gute Bildqualität, die detailreiche und scharfe Fotos ermöglicht. Die hohe Auflösung sorgt dafür, dass auch große Drucke oder Ausschnitte ohne Qualitätsverlust möglich sind.

    Ein besonderes Merkmal der SLT-A68 ist das Translucent Mirror Technology (SLT), bei der ein halbdurchlässiger Spiegel dauerhaft im Kameragehäuse verbleibt. Dies ermöglicht einen schnellen und präzisen Autofokus, der sowohl im Live-View-Modus als auch bei der Serienaufnahme hervorragende Leistungen erbringt. Die Kamera verfügt über 79 Phasen- und 15 Kontrast-AF-Punkte, die eine relativ schnelle und zuverlässige Fokussierung gewährleisten, selbst bei bewegten Motiven.

    Das Gehäuse der Sony Alpha SLT-A68 ist robust und ergonomisch gestaltet, was längere Aufnahmen angenehmer macht. Außer man nimmt ein schweres Objektiv, wie ich es hatte (Kamera + Objektiv zusammen über 1,6kg). Der optische Sucher mit 0,45-fachem Vergrößerungsfaktor bietet eine klare Vorschau auf das Bild, was besonders bei hellem Sonnenlicht von Vorteil ist. Zudem ist die Kamera mit einem 2,7-Zoll-LCD-Display ausgestattet, das neigbar ist und eine flexible Bildkomposition ermöglicht. Das Schulterdisplay rundet die Sache ab.

    In Bezug auf die Bildstabilisierung verfügt die SLT-A68 über eine integrierte SteadyShot INSIDE-Technologie, die Verwacklungen bei Handaufnahmen reduziert. Das macht sie ideal für Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen oder ohne Stativ. Die Kamera unterstützt auch Full-HD-Videoaufnahmen mit 50p/25p, sodass Videos in verschiedenen Szenarien aufgenommen werden können.

    Die Bedienung der Sony Alpha SLT-A68 ist relativ benutzerfreundlich gestaltet, mit einem klaren Menüsystem und mehreren Bedienelementen, die schnellen Zugriff auf wichtige Funktionen bieten. Für kreative Fotografen stehen verschiedene Motivprogramme, Szenenmodi und manuelle Einstellungen zur Verfügung, um die Aufnahme an individuelle Wünsche anzupassen.

    Ein weiterer Pluspunkt ist die Kompatibilität mit einer Vielzahl von Sony-Objektiven (A-Mount) und Zubehör, was die Einsatzmöglichkeiten deutlich erweitert. Die Kamera ist zudem mit WLAN ausgestattet, sodass Bilder einfach auf mobile Geräte übertragen und dann im Internet geteilt werden können.

    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Sony Alpha SLT-A68 eine solide Wahl für alle ist, die vielleicht preisgünstig in das Hobby Fotografie einsteigen wollen. Sie eignet sich sowohl für Alltagssituationen, Reisen als auch für anspruchsvollere Fotoprojekte. Trotz ihrer eher klassischen Bauweise bietet sie relativ moderne Technologien, die das Fotografieren erleichtern und kreative Möglichkeiten eröffnen.

    mbp.com bietet die Kamera ohne Objektiv zwischen 200-300 Euro an (Link)

    Und hier nun einige Fotos die ich mit ihr gemacht habe:

    Die nächste Kamera die ich testen werde ist eine Nikon. Mehr verrate ich noch nicht. Es bleibt spannend.

    Die Kamera wurde mir freundlicherweise von Gelbschlumpf (Link zum Mastodon-Profil) bereitgestellt.

  • Eingemauert

    Es ist mal wieder so weit. Die Depression ist wieder sehr aktiv und ich bin ihr erlegen.

    Wieder keine Vorwarnung. Von einer zur anderen Minute wird der Schalter umgelegt und ich falle in ein bodenloses Loch. Wenn ich dann doch irgendwann unten angekommen bin, sagt mir die Depression was ich zu tun hätte.

    So fange ich an eine Mauer zu errichten. Die auf der einen Seite nichts an mich ranlässt und auf der anderen Seite ich mich selbst damit den Weg nach draußen versperre.

    Aber solche Gedanken kommen gar nicht erst bei mir hoch. Die Depression hat mein Denken und Handeln übernommen und so baue ich weiter an dieser Mauer.

  • Depression und die falsche Scham (incl. Foto)

    Wer wie ich, an Depressionen leidet, hat es auch mit dem Begriff Scham zu tun. Denn diese Krankheit übernimmt nicht nur dein Denken und Handeln, sondern bringt dich in Denkprozesse die du (fast) nicht beeinflussen kannst.

    Eine davon ist die Scham. Die Krankheit (es ist eine anerkannte Krankheit!) suggeriert mir das ich mich wegen der Depression schämen sollte. Wie sieht das denn aus? Draußen rumlaufen obwohl man wegen dieser Krankheit berentet ist. Ich sollte mich was schämen. Andere gehen arbeiten in dieser Zeit, um die Familie zu versorgen, und ich, ich gehe spazieren.

    Wenn die Depression zuschlägt, gehe ich nicht raus und liege oft auf der Couch. Auch da kommt die Scham hoch. „Lässt du wieder deine Frau alles allein machen, findest du das gut?“

    Die Depression klagt mich immer wieder an, so dass ich mich schäme. Ich habe Jahre gebraucht, um zu verstehen, dass ich mich nicht schämen muss. Es ist die Krankheit, die mich das Denken lässt und hat mit der Realität nicht wirklich was zu tun.

    Aber auch heute noch rutsche ich trotzdem hin und wieder in dieses Schamgefühl rein, aber längst nicht mehr so oft, wofür ich dankbar bin. Ich bin krank und muss mich deswegen nicht schämen.  

    OLYMPUS DIGITAL CAMERA
  • Unsichtbar und verletzlich (incl. Foto)

    Da mein letzter Beitrag „Selbstdarstellung“ einige gute Kommentare bei Mastodon ergeben haben, dachte ich mir, ich mal ein neues Foto. Hier noch einige erklärende Worte dazu.

    Unsichtbar erzählt von der Situation, dass ich niemanden ansehen will und mich auch keiner ansehen kann. Ich bin unsichtbar für das Umfeld. Das passiert, wenn bei mir die Depression wieder zuschlägt.

    Sehr verletzlich bin ich in einer solchen Situation. Deswegen ziehe ich mich auch völlig zurück. Ich möchte kein Mitleid und keine gut gemeinten Ratschläge. Diese helfen mir nicht, eher das Gegenteil passiert.

    Und nun das Foto zu diesem Text:

  • Selbstdarstellung (incl. Foto)

    Ich schaue schon länger nicht mehr in den Spiegel, außer ich muss den Bart rasieren. Ich weiß ja, wie ich aussehe und mich damit fühle. So habe ich mal aufgeschrieben was mich als Mensch ausmacht;

    Christ

    Männlich

    62 Jahre alt

    Verheiratet

    2 Kinder

    3 Enkelkinder

    Freundlich

    Depressiv

    Knapp 40 Kg zu viel (wegen div. Tabletten und Depression)

    Raucher

    Hobbyfotograf

    Liebt Schwarzweiß-Fotos

    Unsportlich

    Mag gerne allein sein

    Das bin ich und noch viel mehr:

  • Vergänglichkeit

    In einem stillen Garten, wo die Farben des Lebens einst in voller Pracht erblühten, stand eine geknickte, verwelkte Hortensienblüte. Ihre einst leuchtenden Blütenblätter, die in sanften Blau- und Rosatönen schimmerten, waren nun verblasst und trugen die Spuren der Zeit. Die zarten Blüten, die einst voller Leben waren, hingen traurig und schlaff herunter.

    Diese verwelkte Blüte war mehr als nur ein Zeichen des Verfalls; sie war ein kraftvolles Sinnbild der Vergänglichkeit. Sie erinnerte daran, dass alles Leben, so schön und lebendig es auch sein mag, irgendwann dem Lauf der Zeit unterliegt. Die Hortensie hatte ihre Blütezeit erlebt, war von der Sonne geküsst und vom Regen genährt worden, doch nun war sie ein stiller Zeuge des Wandels, der unaufhörlich um sie herum geschah.

    In ihrer Traurigkeit trug die Blüte eine stille Weisheit in sich. Sie lehrte, dass das Leben in ständiger Bewegung ist, dass Freude und Schmerz, Wachstum und Verfall untrennbar miteinander verbunden sind. Die Schönheit der Natur liegt nicht nur in der Blüte, sondern auch im Verblassen, im Loslassen und im Akzeptieren des Unvermeidlichen.

    So stand die geknickte Hortensienblüte im Garten, ein zartes, aber kraftvolles Symbol für die Vergänglichkeit, das uns daran erinnerte, die kostbaren Momente des Lebens zu schätzen, solange sie blühen, und die Schönheit im Wandel zu erkennen, auch wenn die Farben verblassen.