Zum Inhalt springen

SWQUADRAT.DE

  • Home
  • swq
  • Off Topic
  • Camp Snap
  • Linkliste
  • Über mich
  • swquadrat

Wenn man es fotografisch auf die Spitze treibt …

Verfasst von

Holger@swquadrat.de

in

Offtopic

… und die Geschichte hinter diesem Foto.

Hallo Freunde des belichteten Sensors.

Heute geht es mal um ein schon älteres Foto von mir, was ich aus dem Archiv ans Tageslicht bringen möchte. Ich möchte euch Auf die Reise mitnehmen und die Entstehungsgeschichte näher bringen. Wie aus einer vermeintlichen,  unmöglichen Aufgabe, doch ein fotografisches Ergebnis entstehen konnte.

Drehen wir also das Rad der Zeit einige Jahre zurück. Damals war ich mit einer Olympus OM-D E-M1 Mark I unterwegs. Wir hatten daheim schon einige schlechte Tage vom Wetter her, so dass ich nicht zum Fotografieren rauskam. So machte ich mir Gedanken, was ich wohl zu Hause für ein Bild aufnehmen kann. Irgendwann hatte ich die verrückte Idee, ein Stück Würfelzucker auf irgendeinen Gegenstand so zu platzieren, dass er hochkant stand. Soweit, so gut.

Ich habe dann mehrere Haushaltsgegenstände genommen, war aber mit den Probeaufnahmen nie wirklich zufrieden.

Dann kam mir eine Idee die ich fast wieder verworfen habe, aber zum Glück nicht. Gedanke war eine Heftzwecke (Reißnagel) so hinzulegen das er mit der Spitze nach oben liegt. Und genau auf diese Spitze wollte ich ein Stück Würfelzucker hochkant befestigen. So mal der Plan.

Doch das Ganze gestaltete sich schwieriger als gedacht. Als ich versucht habe den Würfelzucker hochkant in die Spitze von der Heftwecke zu treiben, das dadurch eine kleine, fast unsichtbare Verbindung zwischen diese beiden. doch so unterschiedlichen Gegenstände entstehen konnte.

Ergebnis, der Würfelzucker brach unter dem Druck auf die Spitze der Heftzwecke auseinander. Mehrere Versuche gestartet, alle mit dem gleichen Ergebnis. Der Würfelzucker war zu instabil für solche Aktionen.

Dann kam mir die Idee im Würfelzucker vorsichtig ein kleines Loch zu bohren, aber auch das Vorhaben misslang. Auch mit langsamere Umdrehung und nur geringen Drucl, brach er auseinander und ich habe genügend Zuckerstücke dafür herangezogen, das könnt ihr mir glauben.

Nun hatte ich also wie ich finde eine besondere Foto-Idee, scheiterte aber schon am Aufbau. Also legt ich diese Idee erst einmal einige Tage an die Seite, wobei ich mir natürlich weiter Gedanken machte, wie ich das Problem lösen konnte. Irgendwann hatte ich die zündende Idee den Würfelzucker an der Spitze der Heftzwecke anzukleben.

Idee gut, doch auch das war nicht so leicht wie es geschrieben steht. Es brauchte mehrere Anläufe bis ein kleiner Tropfen Sekundkleber, die richtige Position zwischen Würfelzucker und Heftzweck einnahm.  Aber das Ganze Gebilde war sehr fragil. Ich setzte es auf einen neutralen Untergrund und fing an zu fotografieren. Ich hatte schon vorher eine Lichtquelle links vom Bild positioniert, so das ich mir wirklich nur um das Fotografieren kümmern musste, was gut war. Denn schon nach dem 3. Foto, brach das System zusammen. Doch ich hatte meine Bilder, nur das zählte am Ende. Die beste der drei Aufnahmen könnt ihr nun hier sehen.

Was habe ich aber am Ende daraus gelernt? Ich denke wenn man mal eine eher verrückte Idee für ein Foto hat, sollte man sich nicht von Fehlschlägen entmutigen lassen. Wenn es dann irgendwann klappt wird man mit einem perfekten Foto entschädigt, auch wenn die Betrachter/innen nie die Arbeit hinter so einem Foto sehen.

#fotografie blackandwhite bnw Foto Fotografie idee Photo Photography schwarzweiß sw zucker
←Wie, eine Spiegelreflex und dann noch eine Pentax?
Pentax K-70 … gekommen um zu bleiben (mit Fotos).→

Kommentare

Ein Kommentar zu „Wenn man es fotografisch auf die Spitze treibt …“

  1. Avatar von maipenquynh
    15. Mai 2026
    maipenquynh

    Tolle Idee und tolles Foto. Und durch die erzählte Geschichte haben wir zumindest einen Einblick bekommen in die Arbeit, die du reinstecken musstest, um das Foto zu machen. Spätestens wenn man sich länger mit dem Foto beschäftigt, würde man sich fragen, wie du die beiden Objekte miteinander verbunden hast.
    Deine Aussage, was verborgen bleibt und was bei dem/der Fotograf/in passiert hinter der Kamera trifft wohl auf die meisten Fotos zu.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Weitere Beiträge

  • Linkliste für Fotofachhändler vor Ort

    17. Mai 2025
  • Monochrome Schönheiten in Schwarz und Weiß (Teil2)

    3. Juni 2026
  • Mein bestes Foto 2026 !

    27. Mai 2026
  • Monochrome Schönheiten in Schwarz und Weiß (Teil1)

    27. Mai 2026
  • Pentax K-70 … das Moduswahlrad.

    17. Mai 2026

SWQUADRAT.DE

  • Impressum
  • Datenschutz